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Erdbeeren: Rückstände von Pflanzenschutzmitteln selten

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 06. Sep. 2018
Erdbeeren: Rückstände von Pflanzenschutzmitteln selten Erdbeeren: Rückstände von Pflanzenschutzmitteln selten

Knallrot, klein und süß: Erdbeeren gehören zu dem beliebtesten Obst der Deutschen. Deshalb werden sie von der Lebensmittelüberwachung besonders häufig auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln geprüft. Die amtliche Untersuchung zeigt nun, dass frische Früchte fast immer unbedenklich sind und darum ohne schlechtes Gewissen verzehrt werden können.

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Rückstände von Pflanzenschutzmitteln selten

In den vergangenen Jahren wurden pro Jahr etwa 900 Erdbeerproben untersucht. Zu hohe Rückstände von Pflanzenschutzmitteln wurden nur in Ausnahmefällen gefunden, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nun mitteilt. Lediglich drei der 900 Stichproben (0,3 Prozent) wurden wegen zu hoher Rückstände bemängelt.

Im Durchschnitt wurden deutsche Erdbeeren demnach seltener beanstandet (0,1 Prozent) als Ware aus anderen Staaten der EU (0,26 Prozent). Hervorzuheben seien außerdem Erdbeeren, die überwiegend in den Wintermonaten aus Ägypten oder Marokko importiert werden: Sie enthielten deutlich mehr Pflanzenschutzmittelrückstände, als die deutschen Exemplare.

Insgesamt konnten in den vergangenen fünf Jahren in 14 Prozent der kontrollierten Erdbeeren keine Rückstände nachgewiesen werden. Bei Erdbeeren aus biologischem Anbau lag dieser rückstandsfreie Prozentsatz sogar bei 87 Prozent. Sind doch Rückstände gefunden worden, lag der Wert immer unter dem zulässigen Höchstgehalt.

Belastung mit Krankheitserregern

Erdbeeren

Neben Pflanzenrückständen können Erdbeeren auch mit Krankheitserregern belastest sein. Erreger wie Salmonellen, Campylobacter, Listeria monocytogenes und Escherichia coli können beim Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen, weshalb im Jahr 2003 im Rahmen des Zoonosen-Monitorings rund 825 Erdbeerproben untersucht wurden.

In keiner der untersuchten Proben waren Salmonellen oder Escherichia coli nachweisbar. Lediglich eine Probe, die von einem Erzeugerbetrieb stammte, wurde positiv auf Campylobacter spp. getestet. Rund ein Prozent der Proben von frischen Erdbeeren war mit Listeria monocytogenes belastet. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass von frischen Erdbeeren ein eher geringes Risiko für eine Infektion des Menschen ausgeht. Das Zoonosen-Monitoring zeigt jedoch noch einmal deutlich, dass das gründliche Waschen der Erdbeeren vor dem Verzehr Pflicht ist.

Tolle Rezepte für Erdbeer-Fans:

(jbo)

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