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Foodsharing mit Restaurants auf ResQ

Von Leonie Busse
Aktualisiert am 06. Mär. 2019
Foodsharing: Lebensmittelverschwendung stoppen

Foodsharing ist kein neues Trendwort, sondern dringend nötig! Jährlich werden 18 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, davon sind zehn Millionen Tonnen vermeidbar! Ab sofort bietet das Start-up ResQ eine Alternative, um die Lebensmittelverschwendung einzudämmen – so kann man übrig gebliebene Lebensmittel für einen kleinen Preis retten.

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Foodsharing: Lebensmittelverschwendung von Restaurants stoppen

Die finnische Lebensmittel-Rettungsplattform "ResQ" läuft bereits in vier Ländern sehr erfolgreich. Nun soll auch Deutschland zum Lebensmittelretter werden und ResQ steigt in den Großstädten Hamburg, Berlin und München ein. Restaurants, Cafés oder Hotels können hier überschüssige Gerichte auf der Website oder in der App zu günstigen Preisen anbieten. 

"Unser Ziel ist es, innerhalb eines Jahres 100.000 Nutzer und mindestens 2.000 Gastronomie-Partner in Deutschland zu akquirieren. So haben wir die Möglichkeit bis zu 15.000 Mahlzeiten pro Woche zu retten", so ResQ über ihre Pläne in Deutschland.

Europaweit nutzen bereits 55.000 Kunden den Service und auch in Deutschland will das Start-up schnell wachsen und möchte durchschnittlich etwa 200 Gastropartner pro Großstadt finden.

Warum ist Foodsharing wichtig?

Laut einer Studie der Umweltorganisation World Wildlife Fund (WWF) werden jährlich über 18 Millionen Tonnen Nahrungsmittel in Deutschland weggeworfen, davon wären bereits heute zehn Millionen vermeidbar. Restaurants und Hotels gehören zu den Betrieben, die jährlich insgesamt 1,9 Millionen Tonnen Lebensmittel wegwerfen (1).

ResQ soll genau diese Lebensmittelverschwendung angehen und durch Foodsharing von Restaurants den Kunden ermöglichen, die Umwelt zu schützen. Hierzu können auf der Website oder über die App Lebensmittel, die sonst in der Tonne landen würden, gefunden und für einen günstigen Preis gekauft werden. Hierbei können sogar eventuelle Unverträglichkeiten angegeben werden.

Ist ein Lebensmittel gerettet, kann man es zu einem vereinbarten Zeitpunkt abholen. So muss das Restaurant weniger Lebensmittel wegwerfen und der Kunde beteiligt sich am Foodsharing und kann qualitativ hochwertiges Essen für einen kleinen Preis genießen.

Wo gibt es Foodsharing mit ResQ?

Zunächst startet die Website in Deutschland in den Großstädten Hamburg, Berlin und München, doch schon bald sollen die Städte Stuttgart, Düsseldorf, Köln, Leipzig und Dresden folgen. In Deutschland sind zum Beispiel schon Restaurants wie Sushi Factory, Speicherstadt Kaffeerösterei, Ampelmann und The Spice Bazaar dabei und retten ab sofort Lebensmittel. 

Und so lecker kann die Lebensmittelrettung mit ResQ sein:

Hier können Sie schauen, wo es gerade Lebensmittel zu retten gibt – und direkt aktiv werden, wenn Sie möchten! Wenn Sie eigene Reste in tollen Rezepten weiterverwerten möchten, lassen Sie sich in folgendem Kochbuch inspirieren.

Hier Lebensmittel retten ►

(lebu)


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