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11. April 2018

Lidl, Rewe & Co. reduzieren Zuckergehalt in Produkten

Von Lara Schümann

Lidl und Rewe wollen schon bald und vor allem in Zukunft bei mehreren Nahrungsmitteln den Zuckergehalt deutlich reduzieren. Und sie sind nicht die einzigen.

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Zucker macht krank

Dass zu viel Zucker ungesund ist, auf Dauer krank macht und für die Ausbreitung chronischer Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes mitverantwortlich ist, ist mittlerweile den meisten Menschen bewusst.

Trotz allem nehmen wir täglich viel mehr Zucker zu uns als wir eigentlich sollten und tun unserer Gesundheit damit keinen Gefallen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt einen täglichen Zuckerkonsum von nicht mehr als 25 Gramm (6 Esslöffel).

Dabei handelt es sich um den kritischen freien Zucker, der Speisen und Getränken zugesetzt wird sowie Zucker, der in Sirups, Fruchtsäften und ähnlichen Produkten vorhanden ist.

Einkaufen wird zur Herausforderung

Versteckten Zucker in Lebensmitteln zu erkennen, ist für viele Verbraucher aber gar nicht so einfach. Denn zahlreiche Produkte enthalten extrem viel Zucker, was dem Käufer gar nicht bewusst ist.

Aus diesem Grund fangen Supermarktketten jetzt auf freiwilliger Basis an zu handeln und wollen den Zuckeranteil der Eigenmarken deutlich reduzieren. Auch andere Lebensmittel-Konzerne und bekannte Marken haben ähnliche Pläne.

Was ist geplant?

Bei stark zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken wie Cola und Eistee sowie bei Joghurts möchte Lidl den Zuckeranteil "um fünf bis acht Prozent" senken, sagte eine Sprecherin des Unternehmens der "Wirtschaftswoche”.

Ebenso soll bei Süßgebäck- und Backwarenartikeln der Zucker reduziert werden.

Das Ziel von Lidl ist es, den Zucker- und Salzgehalt aller Eigenmarken bis 2025 um 20 Prozent zu senken. Der “Wirtschaftswoche” zufolge will auch Rewe im Laufe des Jahres rund 100 zuckerreduzierte Eigenprodukte anbieten. Von Müslis und Backwaren bis zu Milchprodukten und Getränken.

Auch namenhafte Marken wie Dr. Oetker, Granini und Bahlsen wollen den Dickmacher sparsamer einsetzen.

Freiwillige Zuckerreduktion statt Zuckersteuer?

In Großbritannien ist sie bereits da: Die Zuckersteuer. Die Politik hat entschieden eine Zuckersteuer für Softdrinks einzuführen. Demnach fällt bei fünf Gramm Zucker in einem 100 Milliliter Getränk eine Steuer von umgerechnet circa 20 Cent an.

Durch die Steuer werden stark zuckerhaltige Getränke teurer und somit hoffentlich auch uninteressanter für die Kunden. Was in Großbritannien eine Steuer richten sollte, scheinen in Deutschland die Supermärkte jetzt selbst in die Hand nehmen zu wollen.

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