Mehr unverpacktes Obst und Gemüse bei Aldi und Lidl

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Unverpacktes Gemüse

Im Kampf gegen Plastik schalten sich immer mehr Lebensmittelkonzerne ein. Einen Schritt in die richtige Richtung machen jetzt Aldi und Lidl: Beide Unternehmen teilten mit, dass sie den Verpackungsmüll reduzieren wollen und in diesem Zuge mehr unverpacktes Obst und Gemüse in ihren Märkten anbieten wollen.

share Teilen
print
bookmark_border URL kopieren

Beitrag zur Reduktion von Verpackungsmaterial

In den Regalen von Aldi und Lidl sollen zukünftig mehr loses Obst und Gemüse angeboten werden – das haben sich beide Lebensmittelkonzerne zur Aufgabe gemacht. Generell sei es das Ziel, den Anteil unverpackter Obst- und Gemüseartikel sukzessive zu erhöhen, um einen Beitrag zur Reduktion von Verpackungsmaterial zu leisten, wie Aldi Nord jetzt gegenüber der WirtschaftsWoche mitteilte.

Auch das Schwesterunternehmen Aldi Süd prüfe derzeit, das Angebot loser Obst- und Gemüseartikel auszuweiten. Außerdem sollen ab dem zweiten Quartal dieses Jahres zudem Graspapier- und Zuckerrohrschalen für deren Bio-Tomaten als Verpackungsalternative getestet werden.

Alternative Etikettierungsmethoden

Immer mehr Lebensmittelunternehmen forschen in Richtung nachhaltige Verpackung, um ihre Produkte zu kennzeichnen. So testet Rewe derzeit ein natürliches Labeling mittels moderner Lasertechnik im Rahmen eines Pilotprojekts in ausgewählten Filialen. Dort werden Avocados und Süßkartoffeln in Bio-Qualität mit dem Lichtsiegel angeboten.

Das natürliche Labeling gilt als die Kennzeichnung der Zukunft. Sie könnte Umverpackungen überflüssig machen, die lediglich dazu dienen, Verwechslungen zwischen Bio- und konventionellen Lebensmitteln zu vermeiden. Bedeutende Mengen an Plastik, Papier und Metall könnten dadurch eingespart werden und es gelangen weniger Treibhausgase in die Atmosphäre.

(jbo)

Schreiben Sie einen Kommentar