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Olivenöl im Test: Jedes zweite mangelhaft

Von Lisa Meister
Aktualisiert am 26. Apr. 2019
Olivenöl

Öko-Test hat 20 Olivenöle getestet und das Ergebnis ist erschreckend. In jedem zweiten Öl wurden Mineralöl-Rückstände gefunden. Alle wichtigen Infos und welches Öl Sie getrost kaufen können, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

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Öko-Test hat 20 Olivenöle der Güteklasse „nativ extra“ getestet und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: in jedem zweiten Olivenöl fanden die Tester Mineralöl, die Öle schmeckten ranzig, entsprachen nicht ihrer Güteklasse oder enthielten Weichmacher. Nur zwei Öle werden weiterempfohlen. Auch Geschmack und Geruch wurden getestet (1).

Mineralöle in jedem zweiten Olivenöl

In der Hälfte der Öle wurden die besonders bedenklichen aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) gefunden. Sie sollen nicht nur krebserregend sein, sondern auch das Erbgut schädigen. Außerdem wurden in jedem zweiten Öl gesättigte Kohlenwasserstoffe (MOSH/POSH) entdeckt, die sich im Körper des Menschen anreichern und unsere Organe schädigen können.

Bei diesen Ergebnissen kommt natürlich die Frage auf, wie Mineralöl-Rückstände ins Olivenöl kommen. Bei der Olivenernte und bei der Produktion kommen die Früchte mit MOAH, welches in Form von Schmieröl unter anderem auf Erntemaschinen oder auch Förderbändern enthalten ist, in Kontakt.

Welches Olivenöl können Sie kaufen?

Als Testsieger gehen nur zwei Olivenöle mit der Bewertung „gut“ hervor und erfüllen die Kriterien bezüglich Geschmack und Geruch, um sich „nativ extra“ zu nennen. Es handelt sich um folgende Produkte:

  • Rapunzel Kreta Natives Olivenöl für 9,99 Euro pro 500 Milliliter
  • Primoli I.G.P. Toscano Olio für 12,99 Euro 

Das Marken-Olivenöl von Bertolli sowie das Öl des Discounters Aldi schnitten im Geschmackstest „ausreichend“ ab, jedoch wurden MOSH/POSH Verbindungen und im Markenöl auch MOAH-Rückstände gefunden.

Mehr als die Hälfte der Bio-Olivenöle wurden mit den Noten „mangelhaft“ und „ungenügend“ bewertet. Sie schmeckten ranzig, es wurden Weichmacher, MOSH/POSH-Verbindungen und MOAH-Rückstände gefunden.

Zur zeit gibt es lediglich Richtwerte. Aufgrund der Testergebnisse fordert Öko-Test nun Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln.

Wann ist ein Olivenöl „nativ extra“?

Normalerweise vertraut man als Käufer der Beschreibung eines Produktes, vor allem wenn es um ein Markenprodukt geht. Wenn Sie als Käufer also ein Öl mit der Aufschrift „nativ extra“ kaufen, erwarten Sie auch, dass das Öl „nativ extra“ ist.

Doch was bedeutet „nativ extra“ eigentlich? Dabei handelt es sich um die höchste Qualitätsstufe. Es wird kalt und dadurch besonders schonend gepresst und darf keinen Fehlgeschmack aufweisen. Der typische Geschmack eines Olivenöls ist fruchtig, leicht scharf und bitter. Die chemische Qualität des Öls muss natürlich auch stimmen. Erst wenn all diese Kriterien erfüllt sind, darf sich ein Olivenöl „native extra“ nennen.

Vier der getesteten Olivenöle dürfen sich nach den Testergebnissen des anerkannten Olivenöl-Panels jedoch nicht mit dieser Bezeichnung schmücken, denn sie schmeckten ranzig oder stichig.

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