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Neuer Schlachtrekord in Deutschland

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 06. Sep. 2018

Die Fleischproduktion in deutschen Schlachtbetrieben läuft auf Hochtouren: Bereits im ersten Halbjahr 2016 wurde mit knapp 4,1 Millionen Tonnen Fleisch ein neuer Schlachtrekord aufgestellt – Tendenz steigend.

Fleisch und Wurst hinter der Theke
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Neuer Rekordwert erreicht

Mit rund 4,1 Millionen Tonnen Fleisch liegt die in gewerblichen Schlachtbetrieben in Deutschland produzierte Fleischmenge bereits nach den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 knapp über dem Vorjahresniveau. Das teilt jetzt das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer Pressemeldung mit (1).

Den höchsten Anteil in der gewerblichen Fleischproduktion macht das Schweinefleisch mit 67,6 Prozent aus. Mit jeweils 18,6 sowie 13,5 Prozent folgen Geflügel- und Rindfleisch. Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch machen zusammen lediglich einen Anteil von 0,3 Prozent der Gesamtproduktion aus.

Geflügelfleisch

Die Erzeugung von Geflügelfleisch ist im ersten Halbjahr 2016 um 4.100 Tonnen auf insgesamt 758.200 Tonnen angestiegen – ein Plus von 0,5 Prozent.

Die Produktion von Jungmasthühnern sank jedoch auf insgesamt 477.800 Tonnen, was einem Minus von 1,4 Prozent entspricht. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sei der generelle Produktionsanstieg auf die gestiegene Erzeugung von Puten- und Suppenhühnerfleisch zurückzuführen.

Schweinefleisch

Die gewerblich erzeugte Menge an Schweinefleisch sank in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 um 8.500 Tonnen – dies entspricht 0,3 Prozent. Mit 29,2 Millionen Schweinen wurden somit 131.000 Tiere weniger geschlachtet.

Rinderfleisch

Ähnlich wie die gewerbliche Geflügelfleischerzeugung stieg auch die des Rinderfleisches im vergangenen Halbjahr an: 1,7 Millionen Tiere wurden insgesamt geschlachtet. Dies entpricht einem Plus von 1,2 Prozent – und 20.900 Rindern.

Mehr Produktion trotz gleichem Fleischesser-Anteil

In Deutschland wird so viel Fleisch produziert, wie nie zuvor – doch gleichzeitig steigt der Anteil der Fleischkonsumenten nicht an. Im Gegenteil: Ihr Anteil bleibt auf einem gleichbleibenden stabilen Niveau. Wo geht also das "Mehr" an Fleisch hin? Ein Großteil der Fleischmassen wird ins Ausland exportiert, vor allem nach China.

Für den Export vorgesehen sind überwiegend Innereien, Schweineohren und -füße sowie Bauchspeck, da dies von den deutschen Kunden kaum mehr nachgefragt wird. Die Hoffnung der großen Fleischbetriebe steckt außerdem in Schwellenländern: Fleisch wird dort vieler Orts als Statussymbol angesehen, weshalb die wachsende Mittelschicht dies immer häufiger serviert.


(jbo)

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