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Stiftung Warentest: Diese Butter ist Testsieger!

Von Lara Schümann
Aktualisiert am 06. Sep. 2018

Ob auf dem Brot, dem Croissant, zum Backen oder Verfeinern von Saucen: Butter ist in Deutschland sehr beliebt und darf auf den meisten Einkaufslisten nicht fehlen. Nach den Ergebnissen von Stiftung Warentest gibt es gute Nachrichten für alle, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollen, denn jede zweite Butter hat gut abgeschnitten!

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Butter im Test

Getestet wurden insgesamt 30 bekannte und weniger bekannte Buttermarken, darunter 15 mildgesäuerte Butter, 13 Süß- und zwei Sauerrahmbutter. Die Hälfte davon waren Bio-Produkte. Alle Produkte wurden nach Aussehen, Geruch, Geschmack, Schadstoffen und Keimen von Stiftung Warentest genauestens unter die Lupe genommen und das Testergebnis kann sich sehen lassen: Jede zweite Butter ist gut!

Die Hälfte der Produkte schneiden gut ab, zwölf Butter sind zwar akzeptabel, aber wurden als befriedigend eingestuft, weil sie in den Kategorien Aussehen, Geruch und Geschmack fehlerhaft sind, zwei sind ausreichend und eine Marke sogar mangelhaft.

Welche Butter ist Favorit und welche scheidet aus?

Testsieger sind die mildgesäuerte und preiswerte Butter von Edeka Gut & Günstig (1,29 Euro) und die kostspieligere Sachsenmilch (2,39 Euro), gefolgt von Aldi Süd Milfina und Frau Antje. Die beste Süßrahmbutter kommt von Rewe Bio.

Die Original Irische Süßrahmbutter von Kerrygold hat den Test aufgrund der hohen Zahl an Keimen allerdings nicht bestanden. Die Keime lassen sich auf mangelnde Hygiene zurückführen.

Die Testergebnisse finden Sie hier:

Zu den Ergebnissen

Butter kaufen: Tipp bei Preisschwankungen

Seit 2016 sind die Butterpreise sehr gestiegen und erreichten im Herbst 2017 ihren Rekordpreis. Um diese Preisschwankungen zu umgehen, lohnt es sich bei niedrigen Preisen für Verbraucher die Butter einzufrieren. Allerdings kann das Einfrieren leichte Geschmackseinbüßen mitsichbringen.

Gefrierbrand kann vermieden werden, wenn die Butter originalverpackt in einem Gefrierbeutel oder in einer Dose tiefgekühlt wird. Zum Auftauen für zwei bis drei Stunden in den Kühlschrank legen; bei Raumtemperatur geht es dann noch schneller.

Wie viel Butter ist eigentlich gesund?

Butter liefert zwar aufgrund des Fetts viel Energie und enthält Vitamin A, D, B und K, dafür aber keinerlei Ballaststoffe. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt aufgrund des hohen Fett- und Cholesteringehalts nicht mehr als 30 Gramm Butter oder Margarine pro Tag zu sich zu nehmen. 

Menschen, die also an Diabetes, hohem Blutdruck oder einem hohen Fett- oder Cholesterinspiegel leiden, sollte sehr genügsam mit Butter umgehen oder ganz auf sie verzichten. Gesunde Menschen müssen sich beim Verzehr von Butter weniger Gedanken machen. 

Trotz allem kann eine gesündere und vor allem kalorienärmere Abwechslung auf dem Frühstücks- oder Abendbrot, zum Backen oder Kochen nicht schaden. Beispielsweise ist konzentriertes Butterreinfett, das sogenannte Ghee gesünder als Butter. Wer aber Butter-Alternativen mit weniger Kalorien sucht, wird sicherlich hier fündig:

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