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30. Januar 2017

Vegane Ernährung gefährdet Kindergesundheit!

Von EAT SMARTER

Vegane Ernährung gefährdet Kindergesundheit! Veganismus ist weit verbreitet und heutzutage eine beliebte Ernährungsform. Für Erwachsene ist dies gesundheitlich weitestgehend unbedenklich, wenn der Speiseplan genügend Abwechslung bietet. Jedoch servieren nun auch immer mehr Eltern ihren Kindern ausschließlich vegane Lebensmittel. Kinderärzte kritisieren dies, da komplett tierfreie Ernährung die Gesundheit der Kinder gefährdet und sogar zum Tod führen kann.

Kind mit Gemüse
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Vegane Ernährung: Schädlich für Kinder

Immer mehr Eltern ernähren ihre Kinder ohne tierische Lebensmittel. Vegane Ernährung sei jedoch eine bewusste Gefährdung des Kindeswohls, wie der Direktor der Uniklinik Regensburg für Kinder-und Jugendmedizin Prof. Michael Melter gegenüber der "Bild am Sonntag erklärt. Durch den Verzicht auf tierische Lebensmittel käme es zu einem Nährstoffmangel, der zu verzögertem Wachstum, Gehirnschäden und Blutarmut führen könne. Die schlimmste Folge für die Kinder sei der Tod, so Prof. Michael Melter.

Neben körperlichen Schäden führe die starke Kontrolle, die vegane Ernährung erfordert, häufig zu Essstörungen. Die Kinderärztin Dr. Barbara Mühlfeld spricht aus Erfahrung und betont: "Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen Veganismus bei Kindern und Magersucht".

Einige Eltern zelebrieren den Veganismus wie eine Religion, versuchen mit allen Mitteln ihre Kinder gesund zu ernähren, aber erkennen die drastischen Folgen daurch diese nicht, erklärt Dr. Josef Kahl, Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Es sei schwierig, den "missionarischen" Eltern die negativen Folgen der veganen Ernährung auf ihre Kinder zu verdeutlichen.

Das sagt die Ernährungswissenschaft

Laut European Society of Paediatric Gastroenterology, Hepatology and Nutrition (ESPGHAN) sollen Kinder nicht vegan ernährt werden, da dies das Risiko schwerer neurologischer Störungen und Entwicklungsverzögerungen für das Kind erhöht.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät von veganer Ernährung in sensiblen Lebensphasen, wie Schwangerschaft, Stillzeit und Kindesalter ab: Kinder haben durch das Wachstum einen hohen Anspruch an die Nährstoffdichte bei gleichzeitig geringen Nährstoffspeichern. Die Folge ist ein erhöhtes Risiko einer Unterversorgung beziehungsweise eines Nährstoffmangels (1).

Besonders kritische Nährstoffe sind dabei Protein, Eisen, Calcium, Jod, Zink, Vitamin B2, B12 und D und langkettige Omega-3-Fettsäuren. Die Entwicklung und die Gesundheit der Kinder können erheblichen Schaden nehmen, wenn die Sprösslinge ausschließlich vegan ernährt werden. 

Als Folge eines Nährstoffmangels kann es zu Störungen der Blutbildung (Eisen- und Vitamin-B12-Mangel), Wachstumsverzögerung (Energie-Protein-Malnutrition) und teilweise irreversible neurologische Störungen wie etwa mentale Retardierung (Mangel an Vitamin B12 und Jod) kommen. Eine unzureichende Versorgung der Mutter mit der langkettigen Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) kann zudem die Entwicklung von Gehirn und Retina des Säuglings negativ beeinflussen.

(lisi)

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