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Mit Kaffee gegen Prostatakrebs

Eine Studie der Harvard Medical School belegt: Kaffee kann die Gefahr an Prostatakrebs zu erkranken, senken. EAT SMARTER stellt Ihnen die Ergebnisse der Studie aus dem Jahr 2009 vor.

Kaffee macht nicht nur munter © Antonio Gravante Kaffee macht nicht nur munter © Antonio Gravante

Langzeitstudie mit 50.000 Kaffeetrinkern

Gute Nachricht für leidenschaftliche Kaffeetrinker: Das beliebte Heißgetränk kann die Gefahr an einem aggressiven Prostatakrebs zu erkranken, senken. "Kaffee wirkt sich auf den Insulinspiegel aus und hat Effekte auf den Zuckerstoffwechsel und die Sexualhormone, die beim Prostatakrebs eine wichtige Rolle spielen.," sagt Kathryn M. Wilson von der Harvard Medical School. Die Wissenschaftler bedienten sich einer Langzeitstudie, bei der 50.000 Männer im Vierjahres-Rythmus von 1986 bis 2006 befragt und untersucht wurden. In dieser Zeit erkrankten knapp 5.000 Männer an Prostatakrebs. Es stellte sich heraus, dass die Kaffeetrinker unter den Männern ein um 60 Przent niedrigeres Risiko hatten, an Prostatakrebs zu erkranken.

Koffeinfreier Kaffee hat den selben Effekt

Besonders interessant: Es war für den Effekt unerheblich, ob die Männer koffeinfreien oder konventionellen Kaffee tranken. Das Koffein ist also nicht Ursache für den positiven Effekt. Vermutlich sind es andere Stoffe im Kaffee, wie Antioxidatien und verschiedene Mineralien. Mehr: Harvard Medical School

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