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Längeres Leben durch weniger Kalorien

April 2006 - Louisiana State University

Immer mehr Studien lassen vermuten, dass man mit einer deutlichen Kalorienreduktion sein Leben verlängern kann. Wissenschaftler fanden heraus, dass man durch weniger Kalorien zunächst seine Körpertemperatur und die Insulinwerte senkt und damit dann die Schädigung der DNA verringert. DNA ist die Kurzform von Desoxyribonukleinsäure und so etwas wie der Strichcode der Erbsubstanz eines jeden Mensches. DNA-Analysen werden z.B. bei Vaterschaftsnachweisen geführt. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass das Altern vom Menschen vor allem an einer geschädigten DNA liegt.

Man wusste bereits aus Studien mit Nagetieren, dass die langfristige Kalorienreduktion die Lebensdauer um 30 Prozent erhöhen kann (siehe auch die Studie “Hungern für ein langes Leben” des Massachusetts Institute of Technology vom 7.6.2004). Nun hat die Louisiana State University 48 Übergewichtige nach dem Zufallsprinzip gebeten, ihr Gewicht zu halten oder ihre Kalorienzufuhr zu reduzieren.

Die 48 Teilnehmer wurden in 4 Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe mit zwölf Teilnehmern nahm genug Lebensmittel zu sich, um ihr Gewicht zu halten. Die zweite Gruppe – wieder mit 12 Teilnehmern – wurde gebeten, ihre Kalorienzufuhr um 25 Prozent zu verringern. Die dritte Gruppe sollte die Kalorienmenge um 12,5 Prozent verringern und 12,5 Prozent Kalorien durch mehr Bewegung verbrauchen. Die vierte Gruppe musste eine strenge Diät mit 890 Kalorien pro Tag einhalten. Diese Diät wurde so lange angesetzt, bis 15 Prozent des ursprünglichen Gewichts verloren waren. Anschließend wurde darauf geachtet, dass der erreichte Wert konstant blieb.

Die Teilnehmer dieser Studie vom Pennington Biomedical Research Center der Louisiana State University erhielten ihre Essensrationen während der ersten drei Monate im Forschungszentrum. Die Freiwilligen nahmen zusätzlich an wöchentlichen Gruppentreffen teil und wurden in der Wochenmitte angerufen, um sie beim Einhalten ihrer Diät zu unterstützen.

Teilnehmer, deren Kalorienzufuhr eingeschränkt wurde, verloren durchschnittlich rund zehn oder mehr Prozent ihres Gewichts. Es zeigte sich, dass diese Personen über verringerte Fastenwerte des Hormons Insulin verfügten. Zumindest bei Tierversuchen wurde dieses Merkmal mit Langlebigkeit in Zusammenhang gebracht. Es zeigte sich, dass jene Freiwilligen, die ihre Kalorienzufuhr um 25 Prozent verringerten oder ähnliche Ergebnisse durch weniger Kalorien und Sport erreichten, nach Ende der sechs Monate dauernden Studie im Körperkern über eine geringere Temperatur verfügten.

Eine geringere Körpertemperatur wurde ebenfalls im Zusammenhang mit Langlebigkeit genannt. Alle der Gruppen mit einer verringerten Kalorienzufuhr zeigten eine geringe, aber statistisch signifikante Verringerung des DNA-Schadens. Mehr: Louisiana State University

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