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"Procam Risiko-Score" zeigt Herzinfarkt-Gefahr

Mit dem an der Universität Münster entwickelten “Procam Risiko-Score“ kann man selbst abschätzen, ob man gefährdet ist, in den nächsten zehn Jahren einen Herzinfarkt zu erleiden. Das Punktemodell berücksichtigt die Einflüsse von insgesamt acht unabhängigen Risikofaktoren wie zum Beispiel Alter, erhöhte LDL-Cholesterinwerte, erhöhte Triglyzeridwerte, Diabetes mellitus und Bluthochdruck (Juli 2002 - Westfälische Wilhelms-Universität Münster).

Mit dem an der Universität Münster entwickelten “Procam Risiko-Score“ kann man selbst abschätzen, ob man gefährdet ist, in den nächsten zehn Jahren einen Herzinfarkt zu erleiden. Das Punktemodell berücksichtigt die Einflüsse von insgesamt acht unabhängigen Risikofaktoren wie zum Beispiel Alter, erhöhte LDL-Cholesterinwerte, erhöhte Triglyzeridwerte, Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Wer eine hohe Punktzahl hat, ist auch besonders gefährdet, einen Infarkt zu erleiden. Herzinfarkt und Hirninfarkt (Schlaganfall) sind meist Folgen einer Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), die sich über Jahrzehnte entwickelt. "Auch die so genannte Altersdemenz ist in vielen Fällen auf Mini-Hirninfarkte zurückzuführen, die ebenfalls durch Arteriosklerose verursacht werden“, so Assmann. Diese krankhaften Veränderungen der Schlagadern (Arterien) werden durch Rauchen, hohe Cholesterin- und Triglyzeridwerte, Übergewicht, Diabetes mellitus oder Bluthochdruck begünstigt oder beschleunigt.

"Viele dieser Risikofaktoren für einen Infarkt können durch eine mediterrane Ernährungsweise günstig beeinflusst werden“, erläutert Dr. Birgitta Jacobs von der DIFH. Durch die Auswahl der Lebensmittel liefere die Mittelmeerkost alle wichtigen Inhaltsstoffe in ausgewogener Zusammensetzung. Außerdem zeichne sich die Mittelmeerkost durch eine geringe Energiedichte aus, das heißt, man wird leichter satt, ohne gleichzeitig zu viele Kalorien aufzunehmen, und versorgt sich dabei mit den nötigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Deshalb eignet sich die mediterrane Ernährung nicht nur bei Stoffwechselstörungen, sondern auch bei Übergewicht. "In der Rezeptbroschüre geben wir Ihnen grünes Licht für die mediterranen Rezepte, die auch für Fettstoffwechselpatienten oder Übergewichtige besonders geeignet sind“, erklärt Dr. Anette Buyken. "Stellen Sie sich vor, Sie sitzen vor einem großen Teller mit knackigen Blattsalaten und marinierten Garnelen, knusprigem Baguette und einem Glas Rotwein – so genussvoll kann gesunde Kost sein“, weckt die Mitautorin der Broschüre Appetit auf die Mittelmeerkost. Die Broschüre enthält 50 Rezepte von einfach bis raffiniert, ergänzt durch zahlreiche Farbfotos sowie Tipps und Tricks, die die Einführung der mediterranen Kost auch in die Küche von Berufstätigen oder Personen mit wenig Zeit erleichtert. Darüber hinaus werden Hinweise gegeben, wie typisch deutsche Gerichte mit einfachen Veränderungen an die Mittelmeerkost angenähert werden können. Mehr: Universität Münster

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