Produktrückruf - weder selten noch günstig

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 25. Jun. 2020

Meist bekommen wir nur am Rande etwas davon mit, wenn Produkte zurückgerufen werden. Kleine Schilder an der Kasse machen beispielsweise darauf aufmerksam. Unternehmen, denen ein Fehler einer Produktlinie unterläuft, müssen oft Chargen eines ganzen Tages oder sogar mehr zurückrufen. Dieser Vorgang ist ein enormer Aufwand und kann, je nach unterlaufenem Fehler, peinlich oder sogar äußerst schädigend für die Marke sein.

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Das Kostenproblem mit den Produktrückrufen

Die durchschnittlichen Kosten von Produktrückrufen wurden jetzt von der Allianz erhoben. Erschreckenderweise gehen diese auch gerne mal in Milliardenhöhe und verursachen so genannte „Dominoeffekte“, die eine Reihe von Fehlern aufdecken.

Sei es die fehlende Kennzeichnung von allergenen Inhaltsstoffen in Lebensmitteln oder ein defekter Airbag im Auto. Der Rückruf sorgt für ein Branchenweites Umsatzminus von 25 Prozent.

Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass die Produktrückrufe minimiert werden, um Kosten zu senken. Entgegen dieser Vorstellung ist die Zahl der Produktrückrufe in den letzten zehn Jahren sogar noch weiter angestiegen.

8 Mio. Euro – so teuer ist im Durchschnitt ein Produktrückruf

Die häufigsten Ursachen sind nicht deklarierte Allergene, Fehlbeschriftung von Inhaltsstoffen und Krankheitserreger. Außerdem gibt es immer wieder Fälle von Kontaminationen durch Glas-, Kunststoff- oder Metallteile.

Produktsicherheit – ein wichtiges Thema

Viele Verbraucher machen ihre Kaufentscheidung mittlerweile davon abhängig wie transparent und verantwortungsvoll Unternehmen mit Produktrückrufen umgehen. Umso wichtiger ist es deshalb für Unternehmen schnell zu reagieren und die Situation kontrolliert zu meistern.

Zur Studie ►

Im Video: Was bedeutet das Mindesthaltbarkeitsdatum wirklich?

 

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