Studie: Serienjunkies schlafen schlechter

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Schlechte Nachrichten für Fans von Game of Thrones und Co.: In einer Studie fanden Wissenschaftler heraus, dass Dauer-Serienschauer unruhiger ins Bett gehen.

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Bingewatchen: Neuzeitliches Phänomen

Wer Fan einer Serie ist, gibt sich selten mit nur einer Folge zufrieden, denn man möchte natürlich wissen wie es weitergeht. Dieses neuzeitliche Phänomen mehrere Folgen einer Serie hintereinander wegzugucken, nennt man „Bingewatchen“.

Studie

Eine Studie des Journal of Clinical Sleep Medicine hat nun herausgefunden, dass Serienjunkies mit ihrem extensiven TV-Konsum eine 98 Prozent erhöhte Wahrscheinlichkeit für schlechten Schlaf haben. An der Studie nahmen 423 junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren teil. 80 Prozent gaben sich als Serienjunkies aus und jeder Fünfte startet sogar mehrmals in der Woche einen TV-Marathon.

Die Forscher entdeckten einen Zusammenhang zwischen dem Serienkonsum und der Schlafqualität der Teilnehmer. Je häufiger sich die Probanden für längere Zeit dem Fernseher oder Tablet hingaben, desto unruhiger waren sie oder desto länger benötigten sie zum Einschlafen. Die Folgen waren erhöhte Müdigkeit und Erschöpfung. Die Forscher vermuten die Ursache darin, dass sich Serienfans stark mit der Handlung und den beteiligten Figuren auseinandersetzen und sich Gedanken machen, wie es weitergehen könnte. Dieses Phänomen ist laut der Studie nur beim Bingewatchen zu beobachten. Der Konsum des normalen Fehrnsehprogramms hat offenbar keinen Effekt auf die Länge und Qualität des Schlafs.

Zur Studie ►

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