EAT SMARTER Probeheft 05/2020
DO IT YOURSELF

Tzatziki selber machen

Von Beeke Hedder
Aktualisiert am 28. Jan. 2020
Foto: Beeke Hedder
Foto: Beeke Hedder

Gerade in der Grillsaison landet Tzatziki häufig im Einkaufswagen – dabei ist der beliebte Dip aus Griechenland schnell und leicht selbst zubereitet! Wir liefern Ihnen alles Wissenswerte rund um das selbst gemachte Tzatziki.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Welche Zutaten gehören in Tzatziki?
    1. Griechischer Joghurt
    2. Salatgurke
    3. Knoblauch
    4. Olivenöl
  2. Tzatziki selber machen – das sind die Vorteile
    1. Frische Produkte, ohne Zusätze
    2. Knoblauchanteil selbst bestimmen
    3. Vielfalt durch Kräuter und Gewürze
  3. Auf was ist bei der Zubereitung von Tzatziki zu achten?
  4. Lagerung und Haltbarkeit von selbstgemachtem Tzatziki
  5. Wozu passt Tzatziki?
  6. Wissen zum Mitnehmen

Ob zum Grillen, als Vorspeisen-Komponente oder typisch griechisch zu Souvlaki: Tzatziki ist an Vielfältigkeit kaum zu übertreffen. Obwohl in das klassische Tzatziki nur wenige Zutaten gehören, strotzen die Fertigprodukte aus dem Supermarkt nur so vor Zusatzstoffen. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie ganz einfach ein gesundes Tzatziki selber machen.

Hier geht es zum selbst gemachten Tzatziki:

Welche Zutaten gehören in Tzatziki?

Griechischer Joghurt

Der griechische Joghurt ist im Vergleich zum herkömmlichen Joghurt besonders cremig und passt daher perfekt in unseren selbst gemachten Tzatziki. Aber ein Manko hat diese herrliche Cremigkeit: Für die Produktion des griechischen Joghurts wird viermal so viel Milch benötigt wie zur Herstellung eines herkömmlichen Joghurts. Wer also aus diesem oder aus anderen Gründen eine Alternative benötigt, kann auf Quark mit hohem Fettgehalt zurückgreifen oder diesen bei Belieben auch mit anderem Joghurt mischen.

Aus gesundheitlicher Sicht muss sich der griechische Joghurt keinesfalls verstecken: Neben viel hochwertigem Eiweiß liefert dieser den Mineralstoff Calcium für gesunde Knochen und Zähne.

Salatgurke

Auch diese Zutat ist aus selbst gemachtem Tzatziki nicht wegzudenken: Die gute alte Salatgurke! Denn sie sorgt nicht nur für das saftige Grün im Dip, sondern hat durch den hohen Wasseranteil auch eine erfrischende Wirkung und schenkt der Haut ein gesundes Aussehen.

Kleiner Tipp: Damit der selbst gemachte Tzatziki durch die geriebene Gurke nicht zu wässrig wird, kann diese vorher gesalzen und später durch ein Sieb ausgedrückt werden. Auch die Schale sollte dran bleiben, denn direkt darunter verstecken sich die meisten Nährstoffe der Gurke.

Knoblauch

Wer Tzatziki selber machen möchte, kommt am Knoblauch nicht vorbei! Denn dieser ist für den typisch intensiven Geschmack entscheidend und erinnert auch noch Stunden nach dem Essen an den leckeren Dip.

Dieser einzigartige Duft ist dem ätherischen Öl Allicin aus dem Knoblauch geschuldet. Gesundheitlich gesehen birgt das ätherische Öl allerdings nur Vorteile, denn unter anderem können krankmachende, bakterielle Erreger eliminiert werden. 

Doch was machen jetzt die Knoblauch-Sensibelchen unter uns? Da gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen kann natürlich jeder die Knoblauchmenge im Tzatziki selbst bestimmen. Eine andere Möglichkeit ist, wenn die Saison es zulässt, den Knoblauch durch Bärlauch zu ersetzen. Dieser ähnelt dem Knoblauch geschmacklich sehr, doch der unerwünschte Geruch bleibt aus.

Olivenöl

Das Olivenöl ist aus dem selbst gemachten Tzatziki nicht wegzudenken und gibt dem Ganzen das geschmackliche i-Tüpfelchen. Bei der Wahl des Olivenöls sollte auf die Qualität geachtet werden – wie Sie das passende Olivenöl für das Tzatziki finden, erfahren Sie hier

Natürlich hat auch Olivenöl gesundheitliche Vorteile: Die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren haben einen positiven Einfluss auf den Blutdruck und insgesamt auf das Herz und die Gefäße.

Merke!
Neben griechischem Joghurt sind Salatgurke, Knoblauch und OIivenöl die Hauptkomponenten im klassischen Tzatziki.

Tzatziki selber machen – das sind die Vorteile

Frische Produkte, ohne Zusätze

Ganz klar: Wer Tzatziki selbst zubereitet, ist im Vorteil, denn im Vergleich zum Fertigprodukt weiß man genau, was drin steckt. Ob Stabilisatoren, Konservierungsstoffe oder Zucker – unser selbst gemachtes Tzatziki kann auf jegliche Zusatzstoffe verzichten.

Knoblauchanteil selbst bestimmen

Die einen lieben ihn, die anderen reagieren eher verhalten auf den Geschmack und den Geruch der aromatischen Knolle. Da ist es doch besonders vorteilhaft, wenn man den Anteil des Knoblauchs im selbst gemachten Tzatziki selbst bestimmen kann. Und wenn es doch einmal zu viel des Guten war: Bei der nächsten Tzatziki-Zubereitung wird es dann einfach ein bisschen weniger.

Vielfalt durch Kräuter und Gewürze

Hier wird es persönlich: Durch die Zugabe von Kräutern oder Gewürzen bekommt das selbst gemachte Tzatziki eine ganz eigene Note. Das kann zum Beispiel erfrischende Minze sein oder auch Paprikapulver für ein Extra an Würze. Feine Dillspitzen machen zudem nicht nur optisch was her, sondern ergänzen das Tzatziki mit besonderem Geschmack.

Merke!
Wer Tzatziki selber macht, kann die Zutaten selbst bestimmen – so werden jegliche Zusatzstoffe überflüssig und der Dip kann mit Ihren Lieblingszutaten aufgepeppt werden.

Auf was ist bei der Zubereitung von Tzatziki zu achten?

  • Tzatziki zeichnet sich unter anderem durch die Cremigkeit aus – das Entwässern der Gurke ist daher ziemlich entscheidend für das Endergebnis. Im Grunde ist es aber leicht gemacht: Die Gurkenraspel werden mit etwas Salz bestreut, welches das Wasser aus der Gurke zieht. Anschließend müssen die Raspel nur noch in ein sauberes Küchentuch gegeben und vorsichtig ausgedrückt werden. Fertig!
  • Damit sich alle Aromen im selbst gemachten Tzatziki voll und ganz ausbreiten können, sollte der Dip für eine gewisse Zeit ruhen. Tipp: Steht am Folgetag eine Grillparty an, können Sie das Tzatziki einfach am Vorabend zubereiten und im Kühlschrank lagern.
  • Griechischer Joghurt ist von sich aus schon sehr cremig und muss nicht mehr intensiv gerührt werden. Wer aber alternativ auf stichfesten, fettreichen Joghurt zurückgreift, sollte für ein optimales Ergebnis nochmal ordentlich den Löffel schwingen.

Merke!
Damit das Tzatziki nicht zu flüssig wird, sollte die Salatgurke vorher entwässert werden. Eine längere Ziehzeit sorgt für eine gute Ausbreitung der Aromen.

Lagerung und Haltbarkeit von selbst gemachtem Tzatziki

Im Kühlschrank gelagert, ist der Dip für etwa viel bis fünf Tage haltbar. Bestenfalls decken Sie den Dip gut ab, damit die Oberfläche nicht austrocknet. Damit das Tzatziki beim nächsten Verzehr wieder schön cremig ist, sollten Sie die Masse nochmals gut durchrühren.

Wozu passt Tzatziki?

Tzatziki ist immer gut als Dip zu Grillgemüse und Grillfleisch sowie zu typisch griechischen Gerichten wie Souvlaki. Auch als Vorspeise zu Fladenbrot und ganz einfach zu rohen Gemüsesticks kommt Tzatziki immer wieder gut an.

Wissen zum Mitnehmen

Tzatziki kann man ganz einfach selber machen und muss so nicht auf das Fertigprodukt aus dem Supermarkt zurückgreifen. Der Dip mit griechischem Ursprung besteht im Grunde nur aus Joghurt, Gurke, Knoblauch und Olivenöl. Weitere Kräuter und die Würze können je nach Vorliebe ergänzt oder angepasst werden. 

Der beliebte Joghurtdip passt eigentlich immer – ob zur Vorspeise, als Beilage zum Grillfleisch, zu Gemüse oder zu typisch griechischen Gerichten. Selbstgemacht werden außerdem jegliche Zusatzstoffe überflüssig. 

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