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Der STADA Gesundheitsreport 2019

Von Alicia Meier
Aktualisiert am 24. Okt. 2019
© Unsplash/ Online Marketing
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Wie sieht eigentlich die Zukunft der Gesundheit aus? Was wissen die Menschen über Begriffe wie “Probiotika”? Und was ist den Deutschen beim Arzt und in der Apotheke am wichtigsten? Der STADA Gesundheitsreport hat die Angaben von 18.000 Befragten aus neun europäischen Ländern ausgewertet.

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Ernährung wird immer wichtiger

Mehr als der Hälfte der Befragten ist ihre Ernährung wichtig. So kochen 59 Prozent zuhause fast täglich und 54 Prozent ernähren sich gesund. Nur jedem sechsten Befragten sind Gesundheit und Fitness egal.

Die Anforderungen an Ärzte

Beim Arzt ist den Deutschen besonders wichtig, dass ihre Sorgen ernst genommen werden und er gut zuhören kann – das Zwischenmenschliche ist für die Befragten also von großer Bedeutung. Im Vergleich zu dem europäischen Durchschnitt liegt Deutschland hier 13 bis 20 Prozentpunkte vorne.

Die Deutschen sind Vorsorgemeister

Dass Vorsorgeuntersuchungen gegen Haut- und Brustkrebs wichtig sind, sieht die Hälfte der Deutschen auch so. Der europäische Schnitt liegt hier bei 39 Prozent. Nur 18 Prozent machen grundsätzlich keine Vorsorgeuntersuchungen und warten, dass ihnen etwas fehlt, bis sie zum Arzt gehen. Damit liegt Deutschland auf dem letzten Platz im europäischen Vergleich.

Hier haben wir für Sie die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen aufgelistet.

Nachholbedarf bei Fachbegriffen

Was bedeuten eigentlich die medizinischen Begriffe, mit denen die Medien um sich werfen? Nur die Hälfte der Deutschen weiß, was ein Generikum ist und nur 59 Prozent können den Begriff Probiotika definieren. Zum Vergleich: In Europa liegt der Durchschnitt bei 63 bzw. 64 Prozent. In Spanien und Italien wissen sogar 90 Prozent, was ein Generikum ist.

Zur Erklärung: Ein Generikum ist ein Arzneimittel, das wirkstoffgleich mit einem bereits existierenden Arzneimittel ist, aber unter einem anderen Markennamen verkauft wird. Es ist meist günstiger als das Ursprungsprodukt und unterscheidet sich nur in der Herstellungsweise oder den genutzten Hilfsstoffen.

Motivierte Organspender

Laut Gesundheitsbericht wären 63 Prozent der Deutschen bereit, ihre Organe zu spenden, wenn sie schon von Geburt an den Status des Organspenders hätten. In Großbritannien sind es sogar 75 Prozent. In der Realität spiegelt sich diese Ambition allerdings nicht wider.

Weitere Informationen und Inhalte des Berichts finden Sie hier.

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