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Dürre-Report: unterdurchschnittliches Erntejahr!

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 03. Aug. 2020
© Unsplash / Johny Goerend
© Unsplash / Johny Goerend

Auch in Europa spüren wir den Klimawandel. Es wird heißer. Das Wasser wird knapp. Erschreckende Aussichten für die Zukunft. Laut dem WWF wird das Risiko von Dürreperioden stetig steigen.

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Schlechte Ernte durch Dürre

Der WWF hat im August einen Report veröffentlicht, der sich mit dem Risiko der Dürreperioden für Energieversorgung und Landwirtschaft beschäftigt. Durch den Klimawandel sei die Landwirtschaft weltweit betroffen, aber auch Deutschland spürt immer mehr die Folgen der Dürrekrise(1)

Mit Blick in die Zukunft wurde festgestellt, dass Dürreperioden immer häufiger und länger auftreten werden. In Europa sind die Regionen rund um das Mittelmeer besonders hart betroffen. Bei einer Erwärmung von schon 3 Grad würden sich Südspanien, Italien und Griechenland in eine Wüste verwandeln. Doch auch Nordeuropa zeichnet schon jetzt Wasserengpässe auf. (2)

Gefahr für Ernährungs- und Versorgungssicherheit steigt 

Ein Anstieg an Dürreperioden ist besonders für Landwirte verheerend. Durch den Mangel an Wasser ist der Anbau von Grundnahrungsmitteln gefährdet – und somit die Existenz der Landwirte.

Laut dem Bauernverband belasten erhöhte Bewässerungskosten für Obst und Gemüse die Landwirte. Die Erntemengen von Getreide und Roggen sind gesunken. Besonders stark betroffen ist Raps. Seine Anbaufläche sinkt kontinuierlich, aufgrund zunehmender Bodentrockenheit. (3)

Der Bund hat daher schon jetzt Konsequenzen gezogen und möchte eine Nothilfe von 170 Millionen Euro leisten. Doch auch die Versorgungssicherheit ist von der Dürre betroffen, da Wasser für die Kühlung von Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken notwendig ist.

Was soll getan werden?

Der WWF reagiert und fordert, anlässlich der steigenden Dürrephasen, eine bessere Wasserpolitik. Wirtschaftszweige mit einer intensiven Wassernutzung sollen laut WWF zu einem nachhaltigen Umgang mit Süßwasser verpflichtet werden. 

Außerdem erklärte der WWF-Süßwasserexperte Philipp Wagnitz, dass "Staatengemeinschaften ihre Klimabeiträge deutlich erhöhen müssen". Dabei beruft er sich insbesondere auf die Notwendigkeit eines wirksamen nationalem Klimaschutzgesetzpakets. (1)

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