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Fruchtzucker

Fructose: Natürlich gesund, in Fertigprodukten gefährlich

Fructose galt lange als ideal für Diabetiker. Heute macht macht man den Einfachzucker für Übergewicht, Herzinfarkte und Nierenerkrankungen veranwortlich.

Fructose-Zucker-Vergleich © Africa Studio Fructose-Zucker-Vergleich © Africa Studio

Fruchtzucker steckt vor allem in Früchten

Fructose, oft auch als „Fruchtzucker“ bezeichnet, ist ein sogenannter Einfachzucker (Monosaccharid) wie Traubenzucker und gehört wie alle anderen Zuckerformen zu den Kohlenhydraten. Fructose steckt natürlichermaßen vor allem in Kernobst wie Äpfeln und Birnen (ca. 6g/100g), Beeren (Weintrauben etwa enthalten 7,5g/100g), in manchen exotischen Früchten wie Granatapfel und Honig (ca. 35,9-42,1g/100g). Fructose süßer als Haushaltszucker – und doch besser für Diabetiker? Fructose ist etwa 20 % süßer als Haushaltszucker und wurde lange Zeit als Süßungsmittel für Diabetikernahrung verwendet. Grund dafür war, dass Fructose den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt als Haushaltszucker und deshalb weniger Insulin zum Abbau benötigt wird. Heute weiß man, dass Fructose als Süßungsmittel in industriell gefertigten Lebensmitteln und Limonaden nicht nur nicht für Diabetiker geeignet ist, sondern für niemanden. Gemeint ist hier ausdrücklich nicht die in natürlichen Anteilen in Früchten vorkommende Fructose, die in dieser Form auch für Diabetiker geeignet ist. Und der Gebrauch von Fructose vor allem in Softdrinks nimmt weltweit zu, auch bei uns.

Zu viel Fructose macht fett …

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Fructose in Fertigprodukten den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel beeinflussen und dass – bei gleicher Kalorienaufnahme – mehr der Kalorien in Fett umgewandelt und gespeichert werden. Und nicht nur das: Fructose verringert auch das Sättigungsgefühl, so dass wir obendrein geneigt sind mehr zu essen und zu trinken, als uns gut tut. Es gibt viele Stimmen, die die Fructose in Fertigessen und Softdrinks für die Übergewichts-Epidemie in den USA – und zunehmend auch bei uns – verantwortlich machen.

…und krank macht zu viel Fructose obendrein

Neben den keinesfalls gesunden zusätzlichen Pfunden beschert uns Fructose in Softdrinks zusätzlich erhöhte Blutfettwerte und zu viel Harnsäure im Blut, die von Medizinern als Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenerkrankungen gesehen werden. Fructose in natürlicher Form – also in Früchten – ist gesund. Keinesfalls gesund, und schon gar nicht als Diabetikernahrung geeignet, ist Fructose in Fertiglebensmitteln und Softdrinks. Fructose führt zu Übergewicht und erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenerkrankungen.

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