Wie gesund ist Saft aus der Packung?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
share Teilen
print
bookmark_border URL kopieren

Ein frisches Stück Obst oder ein selbstgepresster Saft ist in puncto Vitamin-, Ballaststoff- und Zuckergehalt immer günstiger als gekaufter Fruchtsaft. Es lohnt jedenfalls, die Packungstexte genau zu lesen.

Wichtig sind Hinweise auf Zucker- und Fruchtgehalt. Nur wenn der Hersteller ein Produkt „Ohne Zusatz von Zucker“ garantiert, ist sicher, dass der Saft tatsächlich keinen Extrazucker enthält. Denn der Gesetzgeber erlaubt bis zu 15 Gramm Zucker pro Liter, in sauren Säften sogar bis zu 200 Gramm pro Liter – ohne einen Hinweis auf der Verpackung. Fruchtnektar darf zusätzlich noch mit Wasser verdünnt werden.

Sogenannte Fruchtsaftgetränke haben mit Saft nicht mehr viel gemein. Lediglich sechs Prozent Frucht müssen laut Gesetz enthalten sein – und diese Untergrenze wird von den meisten Herstellern auch nicht überschritten. Stattdessen finden viel Wasser, künstliche Aromen und Zucker den Weg in die Packung.

Schreiben Sie einen Kommentar