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Thema Glutamat

Mononatriumglutamat – weißes Pulver für besseren Geschmack?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 05. Feb. 2015

Mononatriumglutamat gehört zu der Stoffgruppe der Glutamate und ist wichtig für das menschliche Gehirn. In Lebensmitteln wird Mononatriumglutamat am häufigsten als Geschmacksverstärker eingesetzt und kann bei empfindlichen Menschen zu unangenehmen Symptomen führen.

Mononatriumglutamat kann bei Allergigern Niesattacken auslösen. © Piotr Marcinski - Fotolia.com Mononatriumglutamat kann bei Allergigern Niesattacken auslösen. © Piotr Marcinski - Fotolia.com
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Natürliches Mononatriumglutamat: Wichtig für das Gehirn

Mononatriumglutamat (MSG) oder auch Natriumglutamat ist das Natriumsalz der Glutaminsäure (Glutaminsäure ist eine Aminösäure in natürlich vorkommenden Proteinen im Körper). Es gehört zu der Stoffgruppe der Glutamate und wird vom menschlichen Organismus selbst produziert, da es wichtig für die Hirnfunktion ist. Mononatriumglutamat wird aber auch synthetisch von der Industrie hergestellt und vielen Lebensmitteln zugesetzt wie zum Beispiel Fertiggerichten, Soßen, Suppen, Kartoffelchips sowie Fleisch- und Wurstwaren. Der Geschmack von Salzigem soll so verstärkt und die Speisen schmackhafter gemacht werden. Im Supermarkt versteckt sich Mononatriumglutamat unter dem Kürzel E 621.

Künstliches Mononatriumglutamat: Chinarestaurant-Syndrom

Viel Mononatriumglutamat als natürlicher Inhaltsstoff kommt in Lebensmitteln wie Parmesankäse, Tomaten und Bohnen vor. Künstlich hergestelltes Mononatriumglutamat ist ungefährlich, Kritiker raten jedoch von übermäßigem Verzehr ab, da eine zu hohe Menge des Zusatzstoffes zum so genannten „Chinarestaurant-Syndrom“ führen kann. Demnach klagen Betroffene häufig nach dem Verzehr eines chinesischen Gerichts über Übelkeit, Kopfschmerzen und Taubheitsgfühle.

Mononatriumglutamat: Allergieauslöser

Viele Menschen können Geschmacksverstärker wie Mononatriumglutamat gut vertragen. Ein Zuviel an Glutamat kann jedoch gerade bei Asthmatikern und Allergikern Symptome wie Naselaufen, Niesreiz und Verstopfung hervorrufen. Sogar Kinder, die hyperaktiv sind oder unter Konzentrationsstörungen leiden, können auf Mononatrimglutamat empfindlich reagieren. Ein Test, bei dem Glutamate bewusst aus dem Essen weggelassen werden, kann zeigen, ob Zusatzstoffe die „Übeltäter“ sind und die Hyperaktivität oder Konzentrationsschwierigkeiten beim Kind verstärken.

Mononatriumglutamat: Fazit

Mononatriumglutamat wird vom Körper selbst hergestellt und ist wichtig für die Hirnfunktion. In Lebensmitteln wird es häufig als Geschmacksverstärker eingesetzt, um Speisen geschmackvoller zu machen. Menschen, die empfindlich auf Mononatriumglutamat reagieren, sollten den Zusatzstoff meiden und auf asiatisches Essen verzichten.

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