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Gewusst wie: Kochen mit der Mikrowelle

Die modernen Mikrowellengeräte haben einige Tricks auf Lager, die zur "Entschleunigung" in der Küche beitragen. Ein wenig Know-how brauchen Sie jedoch, um optimal von Ihrem maschinellen Kochassistenten profitieren zu können. Die wichtigsten Tipps dazu haben wir für Sie zusammengetragen.

Mikrowelle Wissen: Kochen mit der Mikrowelle Mikrowelle Wissen: Kochen mit der Mikrowelle
„Wer lesen kann, kann auch kochen“. Stimmt – denn wer sich die Gebrauchsanweisung seiner Mikrowelle in Ruhe zu Gemüte führt, kennt schon einmal die wichtigsten Handgriffe und kommt dadurch mit für die Mikrowellenküche entwickelten Rezepten schnell zurecht.

Richtig (um)rechnen

Jede Mikrowelle besitzt eigene Einstellmöglichkeiten. Bei manchen Modellen lässt sich die Leistung über verschiedene Stufen wählen (z.B. von 1–4), andere wiederum geben die Leistung mehrstufig in Prozent oder auch in Watt an. Rezeptbücher für die Mikrowelle liefern in der Regel Angaben in Watt. Falls Ihr Gerät diese Einstellungsvariante nicht unterstützt, andere Leistungsstufen besitzt oder Sie von der Rezeptmenge abweichen möchten, helfen Umrechnungstabellen weiter. Einen tollen Service bieten hier die Onlinerechner von www.mikrowellenkochen.de.

In der Ruhe liegt die Kraft: Standzeiten

Mikrowellen wirken nach, da auch nach dem Abschalten noch ein Temperaturausgleich in den Lebensmitteln stattfindet, der manchmal länger anhält als der Auftau- oder Erwärmungsprozess in der Mikrowelle selbst. Ein tiefgefrorenes 200-Gramm-Schnitzel benötigt beispielsweise nach dem nur rund 4-6minütigen Auftauprozess noch einmal 5-10 Minuten Ruhe, bis es in der Pfanne landen kann. Diese Standzeiten sind extrem wichtig, um die Qualität der Lebensmittel zu erhalten – sowohl beim Auftauen als auch beim Erwärmen.

Clever auftauen, sanft erwärmen

Beim Auftauen zeigen sich Mikrowellengeräte mit ihren speziellen Auftaustufen unschlagbar fix. Auch hier gilt: lieber soft als mit Schmackes. Denn Auftauen in der Mikrowelle klappt am besten auf die sanfte Tour bei 180 bis maximal 240 Watt. Bei höheren Leistungen beginnt nämlich bereits der Garprozess. Wichtig beim Auftauen: Lebensmittel während des Auftauens 2-3mal wenden. Bei spezieller Auftaufunktion auch nur 1mal.Auch beim Aufwärmen zubereiteter Speisen sollte es nicht allzu heiß und vor allem nicht zu schnell hergehen. 360 bis maximal 400 Watt reichen üblicherweise aus, um fertig gegarte Lebensmittel in wenigen Minuten verzehrfertig zu servieren (Standzeit beachten!). Ideal: Speisen zwischendurch einmal umrühren.Lebensmittel aus dem Kühlschrank benötigen übrigens eine etwas längere Erwärmung als bei Zimmertemperatur gelagerte Speisen.

In der Mikrowelle kochen: möglichst mit Deckel

Auftauen in der Mikrowelle klappt auch ohne Deckel sehr gut, beim Aufwärmen hingegen ist die schützende Haube ein Muss. Der Deckel verhindert nämlich, dass die Lebensmittel während des Erwärmens in der Mikrowelle zu viel Flüssigkeit verlieren – was weder der Optik noch dem Geschmack gut bekommt.Lesen Sie auch: Die zehn besten Mikrowellen-Tipps für den Alltag (JH) Zurück zum Mikrowellen-Special.

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Bisherige Kommentare

 
Sie wissen scheinbar nicht, dass das Mikrowellen-Essen das Gericht tot macht. Es ist kein Lebensmittel mehr, sondern totes Essen. Nach dem Verzehr von diesem Essen sieht das Blut aus wie bei einem Leukämiekranken, die Blutplättchen fließen nicht, sondern befinden sich in Geldrollenform. Von gesunder Ernährung kann hier also keine Rede sein.
 
Ein wenig spät, aber: Ich möchte auch nichts Totes essen. Auch nichts wo Blut fließt. Warum ist es nicht gesund. Sind Sie vom Fach???