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8 SOS-Tipps für die Küche

Von Milena Schwindt
Aktualisiert am 03. Dez. 2021

Die Festtage stehen vor der Tür und trotz guter Planung kann es zu kleinen Missgeschicken in der Küche und an der Festtafel kommen. Ob Rotweinflecken auf der Tischdecke, versalzene Soße oder angebrannter Rotkohl: Keine Panik, denn mit unseren smarten SOS Küchen-Tipps sind Sie für jede Situation gewappnet.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Die Sauce ist versalzen
  2. Die Sauce ist zu dünn
  3. Die Sauce ist zu fettig
  4. Es gibt Flecken
  5. Der Salat ist welk
  6. Beilagen oder Reis sind angebrannt
  7. Der Sekt ist noch nicht kalt 
  8. Das Fleisch ist zu trocken 

Von wegen besinnliche Weihnachtszeit! Am Tag des Heiligabends herrscht in der Küche Hochbetrieb und Hochspannung – schließlich soll alles perfekt werden. Zumal Sie sicher auch ein halbes Vermögen für Lebensmittel ausgegeben haben.

Doch in der weihnachtlichen Hektik ist es schnell passiert, dass die Hand mit dem Salzstreuer ausrutscht, das Rotweinglas sich über das Sofa ergießt oder die Weihnachtsgans ein wenig zu viel Hitze im Ofen bekommt. Was nun? Gemeinsam mit porta Möbel verraten wir Ihnen die wichtigsten SOS-Tipps für die Küche:

1. Die Sauce ist versalzen

Sie sieht gut aus, hat genau die richtige Konsistenz... Doch beim Abschmecken erweist sich die Sauce als zu salzig.

Wenn Ihnen der Salzstreuer nur ein bisschen ausgerutscht ist, können Sie versuchen, den Geschmack mit etwas Sahne zu retten. Bei härteren Fällen kann der Kartoffel-Trick helfen: Schälen Sie eine Kartoffel, schneiden Sie sie in grobe Scheiben und lassen Sie diese für zehn Minuten mit der Sauce kochen. Die Kartoffelscheiben binden überschüssiges Salz. Der Trick lässt sich natürlich auch für Suppen anwenden. 

Wenn die Sauce viel zu salzig ist, hilft leider nur, sie wegzuschütten – oder aber, Sie bereiten die gleiche Menge der Sauce noch einmal zu, und zwar ohne Salz. Miteinander versetzt, sollte das Ergebnis genau die richtige Würze ergeben. Diese Variante ist leider nur realistisch, wenn Sie Ihre Sauce nicht aus einem Bratenfond gekocht haben. 

2. Die Sauce ist zu dünn

Wer keinen Saucenbinder verwenden mag, kann Folgendes probieren: Kochen Sie etwa zehn Minuten eine Scheibe entrindetes Brot in der Sauce mit, das Sie dann wieder entfernen. So sollte sie etwas mehr Sämigkeit bekommen, ohne dass die Sauce einen bestimmten Geschmack annimmt. 

3. Die Sauce ist zu fettig

Klingt komisch, hilft aber: Wenn Ihre Sauce mehr Fettaugen als Aroma hat, kann ein Eiswürfel helfen. Diesen wickeln Sie in ein Geschirrtuch und halten ihn in die (nicht mehr kochende) Sauce. Die Kälte lässt das Fett erstarren, das praktischerweise direkt am Geschirrtuch hängen bleibt und sich leicht entfernen lässt. Alternativ lässt sich überschüssiges Fett auch mit einer sogenannten Fettreduzierkanne (zum Beispiel von porta) einfach vom Rest der Sauce trennen. Dazu müssen Sie nur die heiße Sauce oder den Bratenfond in die Kanne gießen und abwarten, bis das Fett oben schwimmt.

4. Es gibt Flecken

In der Weihnachtszeit sitzen wir gerne mit Familie und Freunden gemütlich beisammen. Doch oh weh – wie schnell kann es dabei passieren, dass ein Glas Rotwein umkippt oder aus Versehen ein Stück Schokolade auf der Tischdecke oder dem Sofa landet. Mit ein paar kleinen Tricks lassen sich unbeliebte Flecken meist schnell beseitigen.

Bevor Sie mit der Reinigung beginnen, sollten Sie zunächst die Pflegehinweise des Herstellers beachten und bedenken, dass die Form der Reinigung vor allem von dem Stoff der Textilien abhängt. Wer besonders hartnäckigen Flecken schnell zu Leibe rücken möchte, der kann dies auch mit Hausmitteln wie Waschpulver, Essigessenz, Natron oder Rasierschaum. Jedoch gilt auch hierbei: Testen Sie vorab an einer nicht direkt sichtbaren Stelle der Stoffe die Verträglichkeit.

Bei Flecken auf dem Sofa sollten Sie zudem ein paar Besonderheiten beachten. Während Ledersofas möglichst nicht mit Wasser in Berührung kommen sollten, lässt sich das Kunstledersofa in der Regel mit Wasser und Seife säubern. Bei Polstersofas gilt: jeder Stoff hat seine eigenen Befindlichkeiten. Insbesondere Naturfasern sollten nur mit pH-neutralem Reinigungsmittel in Kontakt kommen.

Weitere hilfreiche Tipps zur Reinigung von Textilien und Polstermöbeln finden Sie hier.

5. Der Salat ist welk

Schöne Bescherung: Der Feldsalat oder Rucola, der auf dem Markt noch so schön frisch aussah, lässt am Morgen des Heiligabends schlapp die Blätter hängen. Doch verzagen Sie nicht. Dem Salat kann wieder neues Leben eingehaucht werden. Lösen Sie dazu im Spülbecken ordentlich Salz in reichlich kaltem Wasser auf und geben Sie den Salat hinein. Schon nach kurzer Zeit sollten die Blätter wieder deutlich fester sein.

Einem Kopfsalat helfen Sie auf die Sprünge, indem Sie den Strunk anschneiden und für 15 Minuten in Wasser stellen.

6. Beilagen oder Reis sind angebrannt

Schnell ist es passiert: Ein beißender Geruch steigt aus dem Topf auf! Sind Kartoffeln, Rotkohl und Co. im Topf angebrannt, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als einen neuen Topf zu nehmen und den nicht verbrannten Teil darin weiterzugaren. Lesen Sie hier, wie Sie Rotkohl retten

Wenn Ihnen Reis angebrannt ist, können Sie den bitteren Geschmack neutralisieren, indem Sie diesen mit etwas Weißwein und einem Spritzer Zitronensaft aufkochen.

7. Der Sekt ist noch nicht kalt 

Der Klassiker: Es klingelt an der Tür, Ihre Gäste sind da, doch Sie haben vergessen, den Sekt kalt zu stellen. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder servieren Sie den Sekt mit Eiswürfeln (nicht besonders elegant), oder Sie machen sich einen physikalisch-chemischen Effekt zunutze.

Alles, was Sie hierzu benötigen, ist ein Sektkühler (zum Beispiel von porta), Eiswürfel und Salz. Geben Sie Eiswürfel und reichlich Salz in das Gefäß und stellen Sie die Sektflasche hinein. In Nullkommanichts kühlt die Flasche auf die gewünschte Trinktemperatur herunter. Der Grund für diese wundersame Express-Kühlung: Mischt man Eis und Salz, entsteht eine sogenannte Kältemischung. Diese entzieht der Umgebung Wärme – in unserem Fall der Sektflasche.  

8. Das Fleisch ist zu trocken 

Die Familie hat sich bereits erwartungsvoll um die Weihnachtstafel versammelt, doch der Braten ist zu trocken geworden! Hier kann es helfen, das Fleisch in Scheiben zu schneiden und in der Soße ziehen zu lassen. Ist der Gänsebraten zu trocken, hilft nur eins: Zum Koch-Missgeschick stehen und den Braten mit einem strahlenden Lächeln servieren.

Wer dann beim nächsten Weihnachtsfest lieber auf Nummer sichergehen möchte, kann die Kerntemperatur des Bratens auch mit einem Garthermometer (zum Beispiel von porta) überprüfen. Dazu stecken Sie einfach das Bratenthermometer in die Mitte des Fleisches und prüfen so den Garzustand.

porta und EAT SMARTER wünschen Ihnen eine pannenfreie Weihnachtszeit! 

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