Matcha-Tee: der Trend-Wachmacher aus Japan | EAT SMARTER
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Matcha-Tee: der Trend-Wachmacher aus JapanDurchschnittliche Bewertung: 4.31513

Grüner Tee in Perfektion

Matcha-Tee: der Trend-Wachmacher aus Japan

Er gilt als der beste und gesündeste Tee der Welt: Matcha (jap.: "gemahlener Tee") ist zu feinstem Pulver gemahlener grüner Tee, der mit Wasser verrührt getrunken wird. Buddhistische Mönche genossen den sanften Wachmacher bereits vor mehr als 800 Jahren. Heute erlebt Matcha ein furioses Revival. EAT SMARTER verrät, was ihn so gesund macht.

Grüner Tee ist gesund, Matcha ist gesünder: das japanische Tee-Wunder wird aus der Tencha-Teepflanze hergestellt und unterscheidet sich wesentlich von herkömmlichen grünen Tees. Denn für Matcha wird das gesamte Teeblatt fein gemahlen als Pulver mit Wasser verrührt und schaumig geschlagen genossen.

Matcha – geballte Gesundheitspower

Während bei einem herkömmlichen Aufguss mit Teeblättern nur ein Bruchteil (ca. 10-20 Prozent) der gesunden Inhaltsstoffe aus den Blättern ins Teewasser abgegeben werden, punktet Matcha so durch eine extrem hohe Konzentration an wertvollen Inhaltsstoffen. Vor allem der Gehalt an Aminosäuren (insbesondere L-Theanin) und zellschützenden Antioxidantien ist beachtlich. Weiteres Plus: Matcha belebt und wirkt anregend, macht aber im Gegensatz zu Kaffee nicht nervös.

Die Matcha-Herstellung gilt als ganz besonderes Handwerk, das nur wenige japanische Teebauern beherrschen. Die Blätter der Teepflanze „Tencha“ wachsen die letzten vier Wochen vor der Ernte im Schatten, werden dann mit der Hand gepflückt und durchlaufen einen peniblen Produktionsweg: Sie werden gedämpft, getrocknet und dann von sämtlichen Stängeln befreit, bevor schließlich das reine Blatt in speziellen Steinmühlen aus Granit zu dem sehr feinen, satt grünen Pulver gemahlen wird.

Matcha – kurz & knapp

Aroma: lieblich, süßlich

Farbe: saftiges Dunkelgrün

Anbau: ausschließlich in Japan

Qualität: unterschiedliche Qualitätsstufen; abhängig von Anbauregion, Höhe und Lage

Vorsicht: Günstige Imitate erkennt man an ihrer gelblichen Farbe und einem herben, bitteren Geschmack. Bei diesen Sorten handelt es sich nicht um echten Matcha, sondern um ein Pulver aus grünem Tee, das häufig nicht so fein gemahlen wird und noch Stängel und Blattrippen enthalten kann.

Matcha: die Zubereitung

Zubereitet wird Matcha mit 80-90 Grad heißem Wasser. Ein halber Teelöffel (ca. 1 g) des Pulvers genügt, um eine Matcha-Schale, die die Größe einer Müslischale hat, zu füllen. Das Pulver wird in der Schale mir dem Wasser (ca. 80 ml) übergossen und dann mit dem speziellen Matcha-Besen aus Bambus schaumig geschlagen (ca. 20 Sekunden). Alternativ kann man auch einen Mini-Handmilchschäumer benutzen.

Matcha sollte frisch verbraucht und nicht zu lange gelagert werden. Nach dem Öffnen bewahrt man die Teedosen am besten im Kühlschrank auf, dort hält sich Matcha dann einige Wochen.

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Matcha ist nicht umsonst in aller Munde. Als Energy Drink auch hier erhältlich. Sogar vorab als Gratisprobe.
 
Matcha habe ich schon probiert. Geschmacklich kan man etwas draus machen aber die beworbene Wirkung ist völlig übertrieben. Wenn es mal heftiger wird oder länger gehen soll nehme ich Energy Kapseln.
 
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