Ist Waldmeister giftig? | EAT SMARTER
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Ist Waldmeister giftig?

Ist Waldmeister giftig? Ist Waldmeister giftig?

Im Frühsommer erfrischen wir uns gern mit Maibowle. Aber leider geht es uns am Tag danach nicht immer gut. Schuld daran ist nicht nur der Alkohol, auch Waldmeister kann Kopfschmerzen verursachen.

Waldmeister ist nicht unbegrenzt genießbar, da der in ihm enthaltene Aromastoff Cumarin in zu hohen Dosen giftig ist. Kopfschmerzen, Schwindel und Erbrechen können die Folge sein.

Ist Waldmeister giftig?


Cumarin ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der wegen seines intensiven Aromas gerne in kosmetischen Produkten verwendet wird. Auch Lebensmittel wurden früher mit seiner Hilfe geschmacklich verfeinert. Doch aufgrund der Vergiftungsgefahr darf es in isolierter Form heute keinen Nahrungsmitteln mehr zugesetzt werden.

Am besten sollte Waldmeister geerntet werden, bevor er blüht. Denn mit beginnender Blüte steigt auch der Cumaringehalt. Dann ist Waldmeister zwar besonders aromatisch, doch der Verzehr kann unangenehme Nebenwirkungen haben. Das frische Kraut hingegen ist zunächst noch geruchs- und geschmackslos. Wird es jedoch ein bis zwei Tage getrocknet, entsteht nachträglich Cumarin. Diese Form ist ungefährlicher und der Waldmeister erhält trotzdem sein typisches Aroma.

Empfehlung: Bei der Zubereitung einer Maibowle sollten nicht mehr als drei Gramm Waldmeister pro Liter verwendet werden. Die Menge reicht, um der Bowle den Geschmack zu verleihen.

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