Rhabarberschorle selber machen | EAT SMARTER
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Herb-fruchtig: Rhabarberschorle selber machen

Mit unseren Tipps können Sie Rhabarberschorle selber machen © salvija - Fotolia.com Mit unseren Tipps können Sie Rhabarberschorle selber machen © salvija - Fotolia.com

Kaum ein Sommergetränk ist erfrischender als eine gut gekühlte Fruchsaftschorle. Passend zur Rhabarbersaison hat sich EAT SMARTER an einer Alternative zur klassischen Apfelschorle versucht und findet: Rhabarberschorle selber machen lohnt sich! Dazu benötigen Sie neben Mineralwasser lediglich frischen Rhabarbersaft.

Weniger süß als viele andere sommerliche Erfrischungsgetränke erfreut sich die Rhabarberschorle immer größerer Beliebtheit und wird inzwischen auch in vielen Restaurants und Cafés angeboten. Den Rhabarbersaft für die Schorle können Sie ganz einfach selbst herstellen – und so auch über die Rhabarbersaison hinaus stets frisch gemischte Rhabarberschorle genießen. EAT SMARTER verrät, wie Sie ganz einfach Rhabarberschorle selber machen.

Rhabarberschorle selber machen: Eine „Gemüsesaftschorle“

Als Staude zählt der Rhabarber – trotz seiner vorrangigen Verwendung für Desserts und Kuchen – nicht zum Obst, sondern zum Stielgemüse. Zu seinen ernährungswissenschaftlichen Vorteilen zählen sowohl sein geringer Zucker- und Kaloriengehalt, als auch sein großer Reichtum an Mineralien wie Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Aufgrund des hohen Oxalgehalts im Rhabarber sollte dieser niemals roh verspeist werden. Schälen Sie die Rhabarberstangen daher stets und erhitzen oder verarbeiten diese anschließend mit Milch. Das darin enthaltene Calcium verbindet sich mit der Oxalsäure des Stangengemüses und macht dieses besser bekömmlich. Menschen, die an Arthritis, Gicht oder Rheuma leiden oder zu Nierensteinen neigen, sollten jedoch möglichst ganz auf Rhabarber verzichten.

Rhabarberschorle selber machen: Die Zutaten

Für die Eigenproduktion der Rhabarberschorle benötigen Sie zunächst lediglich Mineralwasser und Rhabarbersaft. Üblich ist ein Mischungsverhältnis von 60% Wasser und 40% Saft. Für einen schwächeren oder wahlweise stärkeren Fruchtgeschmack variieren Sie das Verhältnis einfach entsprechend.

Um Ihren eigenen Rhabarbersaft herzustellen, benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 1 kg Rhabarber
  • 1 Zitrone
  • 200 ml Wasser
  • 80 g Zucker
  • flüssiger Süßstoff nach Belieben
  • außerdem: ein Saft- /Filtertuch

Rhabarberschorle selber machen: Die Zubereitungsschritte

Schälen Sie den Rhabarber und schneiden ihn anschließend in kleine Stücke. Diese geben Sie nun gemeinsam mit dem Wasser und dem Saft der ausgepressten Zitrone in einen großen Topf. Bringen Sie den Topfinhalt zum Kochen und lassen ihn etwa 10 bis 15 Minuten köcheln. Sobald die Rhabarberstücke weich sind, können Sie die Masse in das Safttuch geben, welches Sie zuvor über einem großen Gefäß befestigt haben. Dort sollte die Masse möglichst über Nacht verbleiben, damit der gesamte Saft durch das Tuch ins Gefäß tropfen kann. Diesen können Sie nun in Flaschen abfüllen, mit Süßstoff nach Belieben abschmecken und einlagern. Um Rhabarbersirup herzustellen, ist nur ein zusätzlicher Schritt erforderlich: Hierzu kochen Sie den gewonnenen Saft einfach mit Zucker auf und lassen ihn anschließend abkühlen. Egal ob Saft oder Sirup – beides lässt sich hervorragend mit eiskaltem Mineralwasser zu einer erfrischen Rhabarberschorle aufgießen.

Rhabarberschorle selber machen: Die Varianten

Um Ihrem Rhabarbersaft (oder -sirup) eine feine Vanillenote zu verleihen, kochen Sie einfach das Mark einer Vanilleschote samt Schote in der Fruchtmasse mit. Den fertigen Saft können Sie außerdem zusätzlich zum Mineralwasser mit etwas Apfelsaft aufgießen (im Verhältnis 30% Rhabarbersaft, 10% Apfelsaft und 60% Mineralwasser). Auch einige kleingeschnittene Erdbeeren machen sich optisch und geschmacklich gut in der Rhabarberschorle.

Übrigens: Mit Sekt aufgegossen wird Rhabarbersirup zu einer erfrischenden Alternative zum Trendgetränk „Hugo“.

(sch)

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Da weiß ich jetzt, wohin mit meinem Rhabarber, Danke.
 
Hm und wo kommt der Zucker rein?
 
Rhababer nicht roh verspeisen? Unsinn!