Was den Weinbergpfirsich so besonders macht | EAT SMARTER
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Intensives Aroma

Was den Weinbergpfirsich so besonders macht

Wir stellen den Weinbergpfirsich vor! Wir stellen den Weinbergpfirsich vor!

Diese Pfirsich-Sorte hat viele Namen: Man nennt sie auch Plattpfirsich, Bergpfirsich oder Weinbergpfirsich. Seit einiger Zeit findet man den kleinen, runden Weinbergpfirsich auch bei uns im Handel. EAT SMARTER erklärt, was den Weinbergpfirsich so besonders macht und wie man ihn am besten verarbeiten kann.

Pfirsichsorten gibt es viele, doch seit einiger Zeit ist eine Pfirsichsorte bei uns besonders begehrt: Es geht um einen Pfirsich, der etwas kleiner ist als die bekannten Sorten und der so aussieht, als hätte man ihn oben und unten mit den Händen zusammengedrückt. Viele nennen ihn deswegen Plattpfirsich. Doch der Pfirsich hat auch andere Namen. Weil er heute vor allem in den Gebieten angebaut wird, in denen Weinstöcke wachsen, kennt man ihn auch als Weinbergpfirsich oder Bergpfirsich. Doch was macht diesen kleinen, platten Weinbergpfirsich so besonders?

Was den Weinbergpfirsich so besonders macht

Es ist sein herb-fruchtiges Aroma. Der Weinbergpfirsich ist zwar weniger süß als seine Verwandten, dafür hat das Fruchtfleisch aber wohl das intensivste Pfirsicharoma. Manche Menschen essen den Weinbergpfirsich roh. Aber wegen seiner pelzigen Haut eignet sich der Weinbergpfirsich am besten für Konfitüren oder Liköre.

Wo kommt der Weinbergpfirsich her?

Ursprünglich stammt der Weinbergpfirsich aus China. Zu uns kam der Weinbergpfirsich dann wieder über den Weg, den schon viele andere Früchte zurücklegten: Die Perser brachten den Weinbergpfirsich nach Griechenland. Dort entdeckten ihn die Römer, die den Weinbergpfirsich dann im europäischen Raum einführten. Importware kommt heute vor allem aus Italien und Spanien. Doch auch in Deutschland gibt es ein Gebiet, in dem der Weinbergpfirsich wachsen kann.

Der rote Weinbergpfirsich aus dem Moselgebiet

Genau genommen geht es um den roten Weinbergpfirsich, der im Moselgebiet wächst. Wenn im April die Tage wärmer werden, blühen an den Steilhängen die Pfirsichbäume in einem zarten Rosarot. Das Fruchtfleisch dieser Pfirsiche ist besonders rot und macht sie daher zu einer kleinen Besonderheit. Doch es dauerte ein wenig, bis die Winzer im Moselgebiet dies erkannten. Um 1980 geriet der rote Weinbergpfirsich nämlich in Vergessenheit. Erst als man vor zwei Jahren überlegte, wie man stillgelegte Weinflächen vor der Verödung bewahren kann, erinnerte man sich wieder an die Steinfrucht. Seitdem versucht die Interessensgemeinschaft Moselweinbergpfirsich, den roten Weinbergpfirsich zu vermarkten. Die Ware kommt immer ab September in den Handel.

Was den Weinbergpfirsich gesund macht

Wie die anderen Pfirsichsorten liefert auch der Weinbergpfirsich viel Vitamin C. Generell gelten Pfirsiche als harntreibend, Magen stärkend und leicht abführend. Kürzlich meldeten amerikanische Forscher, dass Pfirsiche den Alterungsprozess von menschlichen Zellen verlangsamen können.


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(wil)

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Tut es Not alle zwei Wörter "Weinbergpfirsich" zu schreiben und so zu formulieren, als würde der Text an 7-Jährige gerichtet sein? Und es ist wahr, dass der "Weinbergpfirsich" nicht deckungsgleich ist mit den Plattpfirsichen. Man kann höchstens den Begriff "Bergpfirsich" verwenden. Sonst kommt es doch zu Verwirrungen!
 
Das ist kein Weinbergspfirsich, sondern ein Plattpfirsich. Weinbergspfirsiche sind wieder etwas anderes...
 
Dass der Pfirsich die Reise über Persien nahm, geht sogar aus seinem Namen hervor, der in manchern Dialekten sogar noch Persching heisst. Ganz spannend.