Kochsalz | EAT SMARTER
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Kochsalz

Was man über Kochsalz wissen sollte Was man über Kochsalz wissen sollte

Kochsalz: Erfahren Sie in der EAT SMARTER-Warenkunde alles, was Sie über Kochsalz wissen müssen.

Kochsalz kennen wir als Allerweltsgewürz, als allgegenwärtige Zutat beim Kochen. Dabei zählen die weißen Kristalle aus Natrium und Chlor nach dem Gesetz nicht zu den Gewürzen. Für die Gesundheit sind sie jedenfalls unentbehrlich und sehr wahrscheinlich der wichtigste Mineralstoff von allen. Salz hat im Körper vielfältige Aufgaben: Salz reguliert den Säuren-Basen-Haushalt, ist Grundstoff für den Magensaft; Salz bindet Wasser an den Körper, damit das Blut dünnflüssig bleibt; Salz ist Bestandteil von vielen Enzymen und Zellstrukturen. Darüber hinaus ist Kochsalz in den letzten Jahren zum praktischen Vehikel für unsere Versorgung mit anderen wichtigen Mineralstoffen geworden. Falls wir jodiertes Kochsalz verwenden ­beispielsweise die übliche Menge von 5 Gramm täglich aus dem Salzstreuer –, nehmen wir 100 Mikrogramm Jod auf und können unseren Tagesbedarf über Kochsalz auf diese Weise zur Hälfte decken. Wer zusätzlich gegen Karies vorbeugen möchte, kauft fluorhaltiges Kochsalz. Es hilft besonders bei Kindern, den Zahnschmelz zu härten und macht ihn unempfindlicher gegen Karies.

Kochsalz: gut zu wissen

Der eine darf den Salzstreuer ungestraft ausgiebig benutzen und muss nicht auf die Menge Kochsalz achten, die er zu sich nimmt, dem anderen steigt schon nach einer kleinen Prise Kochsalz zu viel das Blut zu Kopf. Hier spielt die ererbte Veranlagung des Einzelnen eine wichtige Rolle. Für etwa ein Drittel aller Bundesbürger ist Kochsalz gefährlich. Sie reagieren schon auf die bei uns im Essen üblichen Mengen von etwa 10 Gramm Kochsalz pro Tag mit erhöhtem Blutdruck. Eine salzarme Ernährungsweise senkt ihren Blutdruck. Der Grund für die Überempfindlichkeit gegen Kochsalz liegt in einem genetischen Defekt: Die Nieren werden das überschüssige Salz einfach nicht schnell genug wieder los.

EAT SMARTER-Empfehlung:

Wer zu hohem Blutdruck neigt, sollte zusammen mit seinem Hausarzt überprüfen, ob ihm Kochsalz sparen hilft. Sinkt der Blutdruck nach einer salzarmen Diät, verbannen Sie das Kochsalz für immer aus der Küche. Ansonsten können Sie weiter mit Kochsalz würzen, wie Sie dabei Maß halten. Ältere Menschen sollten ihr Essen nicht zu knapp mit Kochsalz würzen. Schon eine mäßige Einschränkung des Salzverbrauchs kann Störungen hervorrufen, die von der Umgebung und sogar von Ärzten mit typischen "Alterserscheinungen" verwechselt werden. Muskelschwäche, Unsicherheit beim Gehen, Neigung zum Hinfallen und Appetitverlust gehören dazu. Der Grund für diese Beeinträchtigungen: Durch den Salzmangel kann der Körper im ohnehin "trockeneren" älteren Organismus nicht genügend Wasser binden, die Blutmenge verringert sich, der Blutdruck sinkt, und die Gehirndurchblutung wird gestört. Auch Schwangere haben einen verstärkten Kochsalzbedarf. Ihr Körper muss viel mehr Wasser binden, damit die Blutmenge sich verdoppeln kann.

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