Der Festivalguide von EAT SMARTER | EAT SMARTER
12
2
Drucken
2
Der Festivalguide von EAT SMARTERDurchschnittliche Bewertung: 4.51512

Gesund essen auf dem Festival

Der Festivalguide von EAT SMARTER

Der Festivalguide verrät Tricks für eine gesunde Ernährung. © DWP - Fotolia.com Der Festivalguide verrät Tricks für eine gesunde Ernährung. © DWP - Fotolia.com

Sommerzeit ist Festivalzeit. Mit dem Stichwort Festival sind neben dem Gedanken an gute Livemusik und viel Spaß mit Freunden jedoch auch Ravioli und 5-Minuten-Terrinen untrennbar verbunden. Mit der schlanken Linie zur ebenfalls nahenden Urlaubszeit mag dies zunächst nicht so recht zusammenpassen. Dass ein Festival jedoch keineswegs gleich alle guten Vorsätze für die Strandfigur ruinieren muss, zeigt unser Festivalguide.

Eine Pizza hier, ein Burger dort und dann noch ein großes Eis: So gestaltet sich die typische Ernährungsweise auf einem Festival – von beträchtlichen Mengen Bier ganz zu schweigen. Und das im Schnitt drei Tage lang! Damit ein allzu großer Schreck beim Blick auf die Waage nach dem Festival ausbleibt, braucht es lediglich etwas Vorbereitung und – zugegebenermaßen – ein gewisses Maß an Disziplin.

Festivalguide: Die Ausrüstung

Erfahrene Festivalgänger wissen: Ohne Campingkocher und einen Topf geht es nicht! Beides halten auch wir in unserem Festivalguide für unerlässlich, um Wasser zu erhitzen, Nudeln und Reis zu kochen oder Mitgebrachtes aufzuwärmen. Zusätzlich zu dieser Basisausrüstung ist auch eine Kühltasche samt Kühlakkus ratsam. Und um dem Festival- und Sommerfeeling die Krone aufzusetzen, darf selbstverständlich auch der Grill nicht fehlen!

Festivalguide: Die Einkaufsliste

Da die meisten Festivals recht weit entfernt von den nächsten Supermärkten liegen und auf dem Festivalgelände vorhandene Einkaufsmöglichkeiten in der Regel völlig überlaufen sind, tut man sich einen großen Gefallen, vor dem Festivals einige Grundnahrungsmittel einzukaufen. Auf jeden Fall in den Einkaufskorb sollten diese Lebensmittel:

  • Knäckebrot und Vollkorntoast
  • Frischkäse, vegetarische Brotaufstriche
  • Müsli oder Haferflocken
  • Tee in Beuteln, Instantkaffee
  • Vollkornpasta, -reis oder Couscous
  • Passierte Tomaten
  • Äpfel
  • Karotten
  • H-Milch
  • (viel!) Mineralwasser
  • Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter (z.B. mediterrane Kräuter)
  • Olivenöl (möglichst umgefüllt in eine kleineres verschlussfestes Fläschchen)
  • Nüsse

 

Festivalguide: Das Frühstück

Ein gesundes Frühstück auf dem Festival gestaltet sich recht unkompliziert: Müsli mit etwas H-Milch und kleingeschnittenem Obst, dazu etwas Vollkorntoast mit Aufstrich und ein Tee oder Kaffee (das Wasser hierfür wird einfach im Topf auf dem Campingkocher erhitzt) bilden mit ausreichend Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten eine gute Grundlage für den anstrengenden Festivaltag. Verfügt man über eine Kühltasche bieten sich zumindest am ersten Festivaltag auch Aufschnitt und Käse als Brotbelag an. Für zwischendurch sind Nüsse ideal: Ihr hochwertiges Pflanzeneiweiß und die mehrfach ungesättigten, essentiellen Fettsäuren spenden Energie. Gleichzeitig werden Einfachzucker und gesättigte Fettsäuren, wie sie in vielen anderen Snacks zu finden sind, eingespart.

Festivalguide: Das Mittag- und Abendessen

Große Kochsessions sind auf dem Campingkocher nicht möglich. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass es keine Alternative zur Konserve gibt. So sind Nudeln oder Reis rasch gekocht und die passende Sauce aus passierten Tomaten, einigen getrockneten Kräutern, Salz und Pfeffer ist ebenfalls schnell zusammengerührt. Noch unkomplizierter wird es mit Couscous: Dieser muss lediglich mit heißem Wasser aufgegossen werden und dann einige Minuten quellen.

Für das richtige Festivalfeeling sorgt eine (mehr oder weniger private) Grillparty auf dem Zeltplatz. Die frischen Zutaten hierfür – Fleisch, Würstchen und Gemüse – sollten in der Kühlbox mitgenommen werden und am ersten Tag verzehrt werden. Abwechslung ist dabei mit unseren Grillrezepten garantiert!

Alternativ zur Speisenzubereitung auf dem Festival können Sie in den Wochen vor dem Festival immer wieder Speisen einmachen und diese anschließend mitnehmen: Kochen Sie einfach öfter mal ein oder zwei zusätzliche Portionen Suppe oder Tomatensauce und konservieren diese bis zum Festival. Beides ist auf dem Campingkocher schnell erhitzt, Pasta oder Couscous dazu, und schon entsteht eine abwechslungsreiche, ausgewogene Mahlzeit.

Festivalguide: Smarte Alternativen auf dem Festivalgelände

Natürlich lässt der Timetable es nicht immer zu, jede Mahlzeit auf dem Zeltplatz einzunehmen. Um das ungesunde Essen auf dem Festivalgelände wird man daher nicht ganz herumkommen. Alternativ zu Pizza und Pommes bieten sich jedoch als kleineres Übel Döner- oder Salattaschen an (bitten Sie einfach um etwas weniger Fleisch und wählen dazu Zaziki statt einem American- oder Cocktaildressing). Gleiches gilt für ein Pitabrot mit Falafel. Dazu gibt es ein Wassereis, das für Erfrischung bei möglichst sommerlichen Temperaturen sorgt.

Über die Gedanken an die schlanke Linie sollte jedoch eines nicht vergessen werden: Ein Festival soll Spaß machen – und manchmal muss es da eben auch ein Stück Pizza sein.

(sch)

Ähnliche Artikel
Tipps für die Strandfigur
Mit unseren Tipps kommen Sie der Strandfigur etwas näher
Mit Musik im Ohr trainiert man effektiver. Diesen Zusammenhang bestätigen auch zahlreiche Studien. EAT SMARTER verrät, was Sie bei der Musikauswahl beachten sollten.
Food Truck Market in Köln
Event-Tipp für das Wochenende: In Köln ganz entspannt Street Food genießen.
Schreiben Sie einen Kommentar
 
So ein Humbug. Da reicht auch keine Ausrede wie "Ich will meine Strandfigur nicht ruinieren." Wenn du auf ein ordentliches Festival kommst und Zeug wie "vegetarische Brotaufstriche" oder "passierte Tomaten" dabei hast, dann kannst du dir aber sicher sein, dass du noch am gleichen Abend mit eben jenen beworfen wirst. So eine Attitüde.
 
Wie keine Ravioli???