Zoodles - Neuer Foodtrend | EAT SMARTER
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Was verbirgt sich hinter dem neuen Foodtrend Zoodles?Durchschnittliche Bewertung: 4.3157

Pasta mal anders

Was verbirgt sich hinter dem neuen Foodtrend Zoodles?

Das Wort Zoodles klingt irgendwie niedlich und ist eine Wortschöpfung aus Zucchini und Nudeln (im englischen Noodles). Doch wer jetzt an herkömmliche Pasta mit Zucchini-Geschmack denkt, der irrt.

Foodtrend Zoodles

Bei Zoodles wird das gesunde Gemüse direkt als Teigersatz genommen und mit Hilfe eines Spiralschneiders zu langen Spaghetti verarbeitet. Dem schon lange anhaltenden Trend der kohlenhydratarmen Ernährung kommt die neumodische Pasta sehr gelegen, denn Zoodles enthalten kaum Kohlenhydrate. 100 Gramm Zucchini bringen es auf gerade einmal 2,2 Gramm. Und auch die Kalorienbilanz von Zucchini überzeugt: 19 kcal auf 100 Gramm. Der Fettgehalt liegt zudem unter einem Prozent. Geringe Mengen, die es möglich machen, dass Sie bei Zoodles absolut nicht auf die Menge achten müssen, sondern sich nach Herzenslust den Bauch vollschlagen können.

Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist die Pasta ideal, da sie vollkommen glutenfrei ist. Während herkömmliche Pasta auch Ei enthalten kann, bestehen Zoodles zu 100 Prozent aus Zucchini und sind daher für Veganer bestens geeignet.  Auch Vegan-Guru Attila-Hildmann weiß Zoodles zu schätzen und so lassen sich in seinen Kochbüchern immer wieder Rezepte für die Zucchini-Pasta finden.

So werden Zoodles zubereitet

Zoodles herzustellen ist wirklich nicht schwer. Sie benötigen lediglich einen Spiralschneider. Mit diesem lassen sich aus normalen Zucchini im Handumdrehen Zoodles herstellen. Wenn Sie einen zylinderförmigen Schneider verwenden, dann achten Sie darauf, dass die Zucchini keinen zu großen Durchmesser haben. Greifen Sie lieber zu kleineren Exemplaren, diese passen ohne Probleme in den Spiralschneider. Bei Gemüseschneidern, in die das Gemüse eingespannt wird, spielt die Größe der Zucchini keine Rolle.

Auch mit einem herkömmlichen Sparschäler lassen sich Zucchini in Pasta verwandeln. Vierteln Sie die Zucchini zunächst längs und schneiden Sie die Viertel anschließend mit dem Schäler in breite Streifen. So erinnern die Zoodles eher an breite Bandnudeln als an Spaghetti.

Eilige und Rohköstler können Zoodles roh essen und nur mit Sauce übergießen. Wer die Nudeln etwas weicher mag, der lässt sie entweder kurz in heißem Wasser ziehen oder kocht sie für eine Minute in Salzwasser. Die Zoodles nach dem Kochen oder Einweichen gut abtropfen lassen.

Zoodles: Was dazu?

Zu Zoodles können Sie jede Sauce essen, die Sie auch zu normaler Pasta essen würden. Von all’arrabbiata bis hin zu Pilzsauce, Bolognese oder selbstgemachtes Pesto ist alles erlaubt. Doch Vorsicht! Wer auf besonders fettige Saucen und viel Käse setzt, der hat die eingesparten Kalorien der Nudeln schnell wieder drin.

Vier super leckere und kreative Saucen für Zoodles haben wir Ihnen hier noch einmal zusammengestellt.

(chil)

Weitere Ideen für Zucchini-Nudeln oder Zoodles finden Sie auch in unserem Kochbuch:

Zum Kochbuch


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Zoodles - sind keine Pasta sondern einfach lange Zucchinistreifen. Das Wort Pasta kommt aus dem italienischen und bedeutet Teig. Zoodles werden auch demnach nicht als Teigersatz sondern als Nudelersatz genommen. Das sollte korrigiert werden. Meines Erachtens eine völlig überflüssige Wortkreation.