Maronen - gesunder Snack | EAT SMARTER
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Warum Maronen ein gesunder Snack sindDurchschnittliche Bewertung: 4.31567

Kalorienarme Alternative zu Haselnuss & Co.

Warum Maronen ein gesunder Snack sind

Maronen sind ein kalorienarmer Snack Maronen sind ein kalorienarmer Snack

Bald öffnen wieder die Weihnachtsmärkte und neben Lebkuchen und Glühwein werden viele Stände mit frisch gerösteten Maronen locken. Die braunen Früchte der Edelkastanie sind ein absoluter Winterhit, denn sie enthalten im Vergleich zu anderen Nüssen sehr wenig Fett und Kalorien. Und auch in der Küche kann man wunderbar mit Maronen experimentieren.

Auf dem Weihnachtsmarkt lohnt der Griff zu einer Tüte mit heißen Maronen allemal: Die duftenden Kerne sind mit das leichteste und gesündeste Winter-Fast-Food, das die Schlemmer-Stände zu bieten haben

Inhaltsstoffe: Das steckt in Maronen

Maronen enthalten reichlich Ballaststoffe und Stärke, machen satt und schmecken wunderbar nussig. 100 Gramm enthalten gerade einmal 192 Kalorien und knapp 2 Gramm Fett – die gleiche Menge Schmalzkuchen vom Weihnachtsstand liefert 370 Kalorien und satte 23 Gramm Fett. Auch im Kalorien-Vergleich zu den beliebtesten Nüssen schneiden die ei- oder herzförmigen Maronen gut ab (alle Werte pro 100 Gramm): - Erdnüsse in der Schale: rund 390 kcal, 32 g Fett

  • Erdnüsse geröstet und gesalzen: 585 kcal, knapp 50 g Fett
  • Haselnüsse: 644 kcal und 61,6 g Fett
  • Macadamia-Nüsse: 687 kcal, 73 g Fett
  • Süße Mandeln: 577 kcal, 54 g Fett
  • Paranüsse: 670 kcal, ca 67 g Fett
  • Walnüsse: 662 kcal, 62,5 g Fett

Maronen in der Küche

Ob frisch aus dem Ofen, als Suppe, Beilage, Püree, Dessert oder Füllung vom Weihnachtsbraten – Maronen sind vielseitig verwendbar. Ihr typisches süßliches Aroma entwickelt sich während der Zubereitung durch die Umwandlung von Stärke in Zucker und macht Maronen bei Groß und Klein beliebt.

Beim Maronen-Einkauf auf Frische achten

Frische Maronen vom Marktstand sollten schön glänzen. Sind sie matt kann es sein, dass sie schon älter und eingetrocknet sind. Kleine Löcher sind ein Zeichen für Wurmbefall. Auch zu leicht dürfen die Maronen nicht sein. Wer es genau wissen möchte, macht den Frische-Test Zuhause: dafür die Maronen in lauwarmes Wasser legen – die Früchte, die hinabsinken, sind frisch und können ohne Bedenken gegessen werden.

Maronen: kinderleichte Zubereitung

Frische Maronen isst man ohne Schale und die darunterliegende Haut. Besonders schonend ist die Zubereitung im Backofen. Dafür die Maronen an der Spitze kreuzförmig einritzen, dann im Ofen bei 200 Grad circa zehn Minuten ohne Fett auf dem Blech oder Rost backen, bis die Schale aufspringt. Anschließend die Außenhülle und die dünne braune Schale (Samenhaut) von den heißen Maronen-Kernen entfernen und das Fruchtfleisch pur oder mit etwas Salz und Butter genießen. Auch das Garen in kochendem Salzwasser ist – mit kleinen Aroma-Verlusten – möglich und eine gute Vorbereitung, um Maronen danach zu Suppe und Püree weiter zu verarbeiten.

Maronen: gut zu wissen

  • Mit den Rosskastanien, die wir im Herbst vom Boden sammeln sind Maronen nicht verwandt.
  • Maronen sind zwischen Ende September und Anfang Oktober vollreif und fallen dann vom Baum.
  • Dauermaronen fallen nicht hinab, sie werden Ende November geerntet und halten sich länger, als Maronen.
  • Frische Maronen keimen schnell und sollten bestenfalls nach Bedarf eingekauft werden.
  • Dauermaronen können kühl und trocken (z.B. im Keller) circa 3 Monate gelagert werden.

 

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Nächstes Jahr wieder selbst sammeln! ;)
 
Maronen sind schon lecker, besonders jetzt auf dem Weihnachtsmarkt :)