Sushi selber machen: So klappt' s! | EAT SMARTER
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Sushi selber machen: So klappt' s!

Sushi selber machen: Das ist einfacher als gedacht! Sushi selber machen: Das ist einfacher als gedacht!

Die Japaner sind ganz verrückt danach – und auch in Deutschland hat Sushi längst seinen festen Platz im Ranking der beliebtesten Speisen. Warum also nicht mal selbst aktiv werden und die leckeren Reisröllchen eigenhändig zubereiten? Mit unseren Tricks können Sie Sushi selber machen.

Lecker, leicht und noch immer furchtbar angesagt: Sushi enthält wenig Kalorien und im Durchschnitt nur rund sieben Gramm Fett pro 100 Gramm. Der Reis sättigt nachhaltig, frischer Fisch liefert unter anderem wichtiges Eiweiß, gesunde Fettsäuren und wertvolle Mineralstoffe. Grund genug, die asiatische Köstlichkeit selbst zuzubereiten. Mit Hilfe unserer Tipps können Sie Sushi selber machen.

Sushi selber machen: die Zutaten für den Reis (für 6 Portionen)

  • 250 g Sushi-Reis
  • 3 EL Reisessig
  • 1 EL Mirin  
  • 2 TL Zucker 
  • 1 TL Salz

Sushi selber machen: Zutaten für den klassischen Maki-Inhalt (für 8 Portionen)

  • Lachsfilet
  • Thunfischfilet
  • kleine Salatgurke (ca. 300 g)
  • 1. kleine Avokado (ca. 300 g)
  • 1/2 kleine Zitrone
  • 4 Blätter Nori-Algen
  • 1 TL Wasabi-Paste
  • Außerdem: nach Belieben Sojasauce, Sushi-Ingwer und Wasabi-Paste

Sushi selber machen: Zutaten für den vegetarischen Inhalt (für 4 Portionen)

  • 1 Mini-Salatgurke
  • 1 kleine reife Avocado
  • 6 Blätter Chicorée
  • 1 kleine rote Paprikaschote
  • 75 g Frischkäse (13 % Fett)
  • 2 TL Wasabi-Paste
  • 2 Blätter Nori-Algen

Sushi selber machen: die Küchengeräte

Kleine Schüssel, Arbeitsbrett, großes Messer, kleines Messer, Teelöffel, Pinsel, Küchentuch, Sushi-Bambusmatte, Topf mit Deckel, kleiner Topf, Esslöffel, Holzlöffel, Sieb, Messbecher, Sparschäler

Sushi selber machen: So geht's

Zunächst bereiten Sie den Reis zu.

  • Sushi-Reis in einem Sieb so lange kalt abspülen, bis das ablaufende Wasser klar ist. Etwa 20 Minuten im Sieb abtropfen lassen.
  • Den Sushi-Reis mit 500 ml Wasser in einen Topf geben und offen zum Kochen bringen.
  • 2 Minuten offen kochen, dann zugedeckt 20 Minuten auf der ausgeschalteten Herdplatte quellen lassen.
  • Topf vom Herd nehmen, Deckel entfernen und den Sushi-Reis mit einem Küchentuch bedecken – 10 Minuten stehen lassen.
  • Reisessig und Mirin mit Zucker und Salz bis kurz vor dem Kochen erwärmen, dabei rühren, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Sushi-Reis in eine Schüssel geben, etwas auseinanderbreiten, damit er schneller abkühlt und mit dem Essiggemisch nach Geschmack würzen. Vollständig auskühlen lassen. Sushi-Reis bis zur Weiterverarbeitung mit einem feuchten Küchentuch bedecken. Wenn er wieder gebraucht wird, sollte er Zimmertemperatur haben.

Sushi selber machen: die Fisch-Füllung

  • Während der Reis abkühlt, können Sie Lachs und Thunfisch in etwa bleistiftdicke Streifen schneiden.
  • Gurke halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Gurke wie die Fischstreifen schneiden. Avocado halbieren, den Stein entfernen und das Fruchtfleisch in Streifen schneiden. Etwas Zitronensaft darüberpressen, um ein Verfärben zu verhindern.
  • 1 Nori-Blatt in der Mitte falzen und quer halbieren, eine Hälfte mit der glatten Seite nach unten auf eine Bambusmatte legen. Die Hände anfeuchten und das Blatt zu etwa 1/3 mit Reis bedecken und leicht andrücken. Links und rechts je einen kleinen Rand frei lassen, damit der Reis beim Rollen nicht herausquillt. Etwas Wasabi-Paste daraufstreichen. In die Mitte der Reisfläche, nach Belieben und je nach Größe, 1-2 Fisch- und/oder Gemüsestreifen legen.
  • Nori-Blatt an den unteren Rand der Matte legen, mithilfe der Matte aufrollen, dabei die Füllung mit den Fingern festhalten und die Matte nach der ersten Umdrehung leicht andrücken. Den oberen Rand des Nori-Blattes mit Wasser anfeuchten, die Matte anheben und die Rolle zu Ende formen.
  • Mit den restlichen Zutaten genauso verfahren, sodass weitere 7 Rollen entstehen. Zum Servieren jede Rolle (= 1 Portion) in mundgerechte Röllchen (Sushi) schneiden. Sushi mit der Schnittfläche nach oben anrichten und nach Belieben mit Sojasauce zum Dippen, Sushi-Ingwer und Wasabi-Paste servieren.

Sushi selber machen: die vegetarische Füllung

  • Die Gurke gründlich waschen, trockenreiben und längs halbieren. Mit einem Löffel die Kerne herauslösen und das Fruchtfleisch der gesamten Länge nach mit einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden.
  • Avocado halbieren und den Stein entfernen, Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Sofort mit dem restlichen Reisessig beträufeln, um ein Verfärben zu verhindern.
  • Die Chicoréeblätter waschen, trockenschütteln und in lange etwa 1/2 cm breite Streifen schneiden.
  • Paprikaschote halbieren, entkernen, waschen und in lange dünne Streifen schneiden.
  • Frischkäse in einer kleinen Schüssel mit der Wasabi-Paste glattrühren.
  • 1 Nori-Blatt auf die Bambusmatte legen und mit der Hälfte vom Reis bedecken, dabei oben und unten einen kleinen Rand frei lassen.
  • Die Hälfte der Frischkäsemischung quer auf dem unteren Reis-Drittel verteilen.
  • Gurke, Avocado, Chicorée und Paprika ebenfalls darauf verteilen. 
  • Alles mithilfe der Matte zu einer dicken Rolle formen. Aus den restlichen Zutaten eine 2. Rolle herstellen. Ein scharfes Messer in Wasser tauchen und die Rollen damit in je 8 gleich große Stücke schneiden. Mit Sojasauce servieren.

Sushi selber machen: Seien Sie kreativ

Die Inhalte der Sushi-Rollen können ganz unterschiedlich varriiert werden. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Integrieren Sie beispielsweise Rucola oder Möhren. Probieren Sie, was Ihnen schmeckt. So wird die Sushi-Bastelei zu einem spannenden und gleichzeitig leckeren Experiment.

 

(jad)

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Ja, Sushi ist toll. Beim Kauf von Fisch sollte man erwähnt haben, dass man sich vorher erkundigen sollte, ob der Fisch beim Händler auch wirklich "Sushi-Qualität" hat. Der rohe Genuss sollte nicht im Dilemma enden. Man kann aber auch z.B. auf Räucherlachs zurückgreifen und sehr leckere Varianten entdecken. Als günstige Variante für Sushi-Reis: Milchreis (der hat ebenfalls runde Körner, die gut kleben) und ganz normaler Weinessig ergeben auch eine angenehme Basis zum Sushi-Rollen und ist geschmacklich auch recht nah an der preisintensiveren Variante dran. Zum Ausprobieren top. Wer gar keine Lust hat Zutaten zu kaufen und was verschenken möchte: Ich habe bereits viel Spaß bei Sushi-Kochkursen lokaler Sushi-Restaurants gehabt. Alles war da, das selbst erstellte Sushi konnte mit nach Haus genommen werden (und das war viel) und ich habe mich sehr über das Geschenk gefreut.