Schlafdefizit erhöht Erkältungsrisiko | EAT SMARTER
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Schlafdefizit erhöht das ErkältungsrisikoDurchschnittliche Bewertung: 31518

Neue Studie deckt auf

Schlafdefizit erhöht das Erkältungsrisiko

Das Schlafdefizit erhöht das Erkältungsrisiko Das Schlafdefizit erhöht das Erkältungsrisiko

Der Sommer verabschiedet sich so langsam und der goldene Herbst steht vor der Tür. Mit den fallenden Temperaturen und dem Regenwetter steigt auch das Risiko für Erkältungen wieder an. Schnupfnase und Halsschmerzen werden allerdings auch durch ein Schlafdefizit begünstigt – und zwar drastisch! Das zeigt nun eine aktuelle Studie. EAT SMARTER stellt die wichtigsten Fakten vor.

Die Studie

Um herauszufinden, wie sich ein Schlafdefizit auf das Erkältungsrisiko auswirkt, hat ein Forscherteam der University of California in San Francisco insgesamt 164 Erwachsene hinsichtlich ihres Lebensstils befragt und gesundheitlich untersucht. Mit Sensoren wurde zusätzlich für eine Woche der Schlaf gemessen. Die Probanden wurden anschließend mit Erkältungsviren infiziert und in einem Hotel isoliert. In der darauf folgenden Woche wurden jeden Tag Proben des Nasenschleims genommen und untersucht.

Das Ergebnis

Die Auswertung der Studie zeigt: Die Probanden, die weniger als sechs Stunden pro Nacht schliefen, waren 4,2 Mal so anfällig für eine Erkältung wie eine Person mit mindestens sieben Stunden schlaf. Bei denjenigen, die sogar nur fünf Stunden pro Nacht schliefen, war das Erkältungsrisiko sogar bis zu 4,5 Mal erhöht. Das Schlafdefizit wirkt sich somit stärker auf die Gesundheit aus, als beispielsweise Alter, Stress oder Ernährung.

Schlafende Frau"Schlaf geht über alle anderen Faktoren unserer Messung hinaus. Es spielte keine Rolle, wie alt die Leute waren, wie gestresst, ihre ethnische Zugehörigkeit, Bildung oder Einkommen. Es spielte keine Rolle, ob sie Raucher waren. Keinen Schlaf zu bekommen, beeinträchtigt die körperliche Gesundheit grundlegend", erklärt Forscher Aric Prather in einer Mitteilung der Universität.

(jbo)

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