Gesundheitswunder Acerola-Kirsche – Wieso ist sie so gesund? | EAT SMARTER
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Gesundheitswunder Acerola-KirscheDurchschnittliche Bewertung: 3.71529

Mini-Frucht, Maxi-Power

Gesundheitswunder Acerola-Kirsche

Gesundheitswunder Acerola-Kirsche Gesundheitswunder Acerola-Kirsche

Schnupfen, Husten, Heiserkeit: im Spätherbst und Winter erwischt es fast jeden von uns mindestens einmal. Als gute Vorbeugung gegen Erkältungen gilt Vitamin C – zu Recht, denn es powert die Abwehrkräfte tatsächlich optimal. Besonders viel davon steckt in einer kleinen Frucht aus den Tropen, die es lohnt, kennenzulernen: die Acerola-Kirsche.

Der Name ist bei der Acerola-Kirsche alles andere als Schall und Rauch: Die spanischen Eroberer nannten die tropische Frucht „azarole“, was ungefähr bedeutet „hübsch und nützlich“. Rein äußerlich erinnern die Früchte des vor allem in Texas, Mexiko, Panama, Guatemala und auf Jamaika wachsenden Strauchs tatsächlich an Kirschen. Sie sind ungefähr genauso groß und haben eine glatte orangerot- bis purpurfarbene Haut. Darunter sind sie in drei Segmente unterteilt, in denen jeweils ein Kern steckt. Das weiche, saftige Fruchtfleisch duftet aber eher nach Apfel, schmeckt intensiv säuerlich und hat es wirklich in sich: Mit rund 1700 mg Vitamin C pro 100 g ist die Acerola-Kirschen der absolute Star unter den Früchten – selbst Zitrusfrüchte wie Orangen oder Zitronen (50 mg Vitamin C/100 g) kommen da nicht mit. Besonders günstig ist aber auch der hohe Anteil von anderen bioaktiven Stoffen in der Acerola-Kirsche, wie Provitamin A, Vitamin B1, B2, B5, Niacin, Eiweiß, Magnesium, Phospor und Kalzium. Alle zusammen bieten einen ausgesprochen effektiven Zellschutz und verstärken die antioxidative Wirkung des Vitamin C zusätzlich.

Acerola-Kirsche am besten als Saft genießen

Es gibt allerdings auch eine schlechte Nachricht: Die Acerola-Kirsche verdirbt schnell und eignet sich darum nicht für den Transport. Man bekommt sie also hierzulande so gut wie nie frisch. Stattdessen wird die Acerola-Kirsche in den Anbauländern zu Saft oder Fruchtpulver verarbeitet. Ganz klar ist: Wer täglich Obst und Gemüse isst, erreicht auch so leicht die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung täglich empfohlenen 100 mg Vitamin C und bekommt dabei noch andere wichtige Nährstoffe wie z.B. Ballaststoffe, die in dem Pulver der Acerola-Kirsche natürlich fehlen. Trotzdem ist die Acerola-Kirsche nicht nur für alle mit einer Allergie gegen Zitrusfrüchte eine gute Alternative. Besonders wenn wir uns gezielt vor Erkältung schützen wollen, viel Stress haben oder rauchen, steigt der Bedarf an Vitamin C nämlich. Bei schonender Verarbeitung, bestätigt das Max Rubner-Institut in Karlsruhe, sind die natürlichen Acerola-Produkte aus dem Reformhaus, Bioladen oder der Apotheke auf alle Fälle die bessere Lösung als künstlich hergestelltes Vitamin C. Und wer einfach nur den säuerlich-frischen Geschmack der Acerola-Kirsche mag? Der findet im Supermarkt inzwischen außer Saft auch Tees, Quarkspeisen und Joghurt mit den Früchtchen!

(Koe)
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Nun ich wohne im Südbadischen/Oberrhein/Kaiserstuhl-Raum.Somit mit diewärmste gegend deutschlands. In meinenm Garten steht ein Bäumchen mit Acerola welcher jedes jahr som im August reichlich Früchte trägt. Lange dachte ich, die Früchte sind giftig, bis ich augeklärt wurde. Im Moment sind die Früchte am reifen(denke noch eine Woche),Werde sie ernten und evtl. Marmelade kochen.
 
Hat dies wirklich geklappt mit dem Reifen und Verarbeiten? Freue mich über Reaktion. Danke Hermine