So funktioniert die Ernährungsumstellung | EAT SMARTER
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Dauerhaft fit und schlank

So funktioniert die Ernährungsumstellung

So klappt die Ernährungsumstellung So klappt die Ernährungsumstellung

Eigentlich möchte es doch jeder schaffen. Sich gesund und ausgewogen ernähren, überflüssige Pfunde verlieren und das Traumgewicht dann auch halten. Wir haben eine gute Nachricht: Es ist gar nicht so schwer, wie man glaubt. EAT SMARTER verrät Ihnen die besten Tipps, wie Sie Ihre Ernährungsumstellung gezielt angehen können.

Eine Ernährungsumstellung soll keine Qual sein. Doch wer sie schon vorab als solche sieht, wird garantiert scheitern. Deshalb ist Vorfreude angesagt: gesund und bewusst zu essen, macht Spaß. Das versprechen wir! Freuen Sie sich darauf, bald fitter, schlanker und ausgeglichener zu sein. Sehen Sie die Ernährungsumstellung nicht als Verzicht, sondern als Zugewinn. Als Ihr ganz persönliches Projekt, dem Sie sich ab heute ganz bewusst und mit Leidenschaft widmen. In Ruhe gute Zutaten einkaufen, neue Dinge in der Küche ausprobieren, Genuss – all das steht ab heute auf dem Wohlfühl-Plan.

Ab in die Küche: Jetzt wird selbst gekocht

In den meisten Fertigprodukten stecken eine ganze Reihe ungesunder Zusatzstoffe, die die Gesundheit unnötig belasten. Deshalb lautet Ihr erster Schritt in der Ernärhungsumstellung: Kochen Sie häufiger selbst. So können Sie ganz genau Mengen und vor allem auch Zutaten bestimmen. Der Rest vom Vorabend wandert dann in einer kleinen Box am nächsten Tag als Lunch mit ins Büro. Übrigens: Die Ausrede, man habe einfach keine Zeit zum Kochen, gilt nicht: Viele Rezepte sind ruck zuck aus frischen Zutaten gekocht. Hier ein paar gesunde Ideen unter 20 Minuten.

Echte Geschmacksgeber: Kräuter statt künstliche Aromen

Unsere Geschmacksnerven sind ganz schön verwirrt. Durch künstliche Aromen, Zusatzstoffe und viel Würze in Fertigprodukten wissen wir manchmal gar nicht mehr, wie eine Erdbeere schmeckt. Das ist natürlich etwas übertrieben, aber dennoch: Fast alles, was Sie fertig kaufen können, können Sie auch selbst aus frischen Zutaten herstellen. Die Ernährungsumstellung kann Ihnen dabei helfen, zukünftig ohne künstliche Zusätze, dafür aber mit viel Geschmack und wenig Kalorien zu kochen. Nutzen Sie als Würze beim Kochen die Vielfalt frischer Kräuter und stellen Sie Fruchtjoghurt selbst her. Selbst eine Brühe muss nicht als Pulver aus dem Glas kommen, sondern ist ganz einfach selbst gekocht.

Bewusst einsparen: Wenig Fett und Zucker

Die Deutschen essen zu viel Fett und zu viel Süßes. Und das macht dick. Versuchen Sie also bei Ihrer Ernährungsumstellung, so oft wie möglich auf unnötige Fette und Zucker zu verzichten. Ein Marmeladenbrot schmeckt auch mit Magerquark, statt mit Butter. Ein selbstgemixtes Müsli ist besser, als jede noch so „fitte“ Frühstücksflocke. Und auch bei warmen Speisen kann man eigentlich fast immer auf den Schuss Sahne verzichten und ihn zum Beispiel durch Sojacreme ersetzen. So lassen sich selbst schwere Hausmann-Klassiker viel leichter zubereiten. Ein Beispiel: die Kohlrouladen auf smarte Art.

Ernährungsumstellung: Freitags gibt es Fisch

Der Freitag galt in vielen Familien als „Fischtag“. Ob es nun dieser oder ein anderer Wochentag ist, das ist ganz Ihnen überlassen. Aber wenn Sie Fisch mögen, dann essen Sie ihn so oft wie möglich! Die gesunden Fette aus Lachs & Co. sind gut für die Gesundheit und beeinflussen zum Beispiel positiv die Blutfettwerte. Andere Sorten, wie beispielsweise Kabeljau, sind besonders fettarm, liefern dafür aber für unser Immunsystem wichtige Stoffe wie Selen, Fluor und Jod.

Vorraussicht: Essgewohnheiten den Kampf ansagen

Bringen Sie so viel Abwechslung, wie möglich in Ihre Ernährungsumstellung. Experimentieren Sie. Lassen Sie sich inspirieren! Häufig ist man von eingefahrenen Essgewohnheiten und Rezepten, die man immer und immer wieder kocht, gelangweilt. Ein Blick in andere Länderküchen macht Spaß und vergrößert ganz unkompliziert die Vielfalt auf dem Teller und erleichtert außerdem die Ernährungsumstellung. Viele gesunde und leichte Rezepte bieten zum Beispiel die japanische, die thailändische und die mediterrane Küche.

Gewusst wie: Den Stoffwechsel auf Trab bringen

Ein träger Stoffwechsel ist eine echte Antriebsbremse. So bringt man ihn durch eine Ernährungsumstellung auf Trab: Zum Frühstück reichlich Kohlenhydrate, über den Tag verteilt viele Ballaststoffe aus Vollkorn und Obst, Proteine aus Milchprodukten, Geflügelfleisch und Fisch zu sich nehmen. Wenn die Verdauung einmal streikt, sind Trockenpflaumen der beste Notfallhelfer. Übrigens: Auch Sport regt den Stoffwechsel an und ist noch dazu ein super Diät-Motivator. Regelmäßiger Ausdauer- und Kraftsport lässt die Pfunde viel schneller schmelzen und ist die optimale Ergänzung zur gesunden Ernährung.

Sanfte Entschlackung hilft beim Abnehmen

Ernährungsumstellung, aber bitte konsequent: Verbannen Sie Softgetränke, Milchmixgetränke und süße Säfte aus dem Kühlschrank. Sie werden mit viel Zucker angereichert und stecken voller Kalorien. Trinken sie stattdessen ungesüßten Tee und viel Wasser, am besten mindestens 1,5 Liter am Tag. Wer immer Geschmack im Getränk braucht, presst einfach ein wenig frische Zitrone ins Mineralwasser oder lässt zwei selbst hergestellte Eiswürfel aus naturtrübem Apfelsaft ins Glas fallen.

Und zu guter Letzt: Geheimtricks anwenden

Es gibt eine ganze Reihe Tricks, wie man beim Kochen und Backen Fett sparen kann. Die besten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Was koche ich heute

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Diese Artikel haben mir sehr gut gefallen, vieles habe ich schon ausprobiert und habe dabei gute 6 Kilo in sechs Wochen abgenommen. Und das alles nur durch Ernährungsumstellung.
 
ja von Sojacreme abgesehen alles gute Beratung. Der Tipp mit den Apfelsafteiswürfeln wird gleich umgesetzt. :-) Ggf. mal gesunde Fette erwähnen, die helfen nämlich mehr, als das sie schaden.
 
Das Selberkochen ist für mich kein Problem mehr, da ich immer mehrere Portionen zubereite und sie dann portionsweise einfriere. So habe ich in derselben Zeit, die man braucht, um ein Fertiggericht aufzutauen und zu erwärmen, auch mein Selbergekochtes essfertig. Eine wirklich praktische Sache. PS: Was mich stört, sind die doch relativ kleinen Gemüsefächer in den Kühlschränken. Einen ganzen Kopfsalat oder Kohl bekommt man kaum hinein. Da müssten/sollten die Herstellerfirmen umdenken.
 
...und morgen ist ja schon wieder Fischfreitag, sehr gut, da gibt es bestimmt wieder Anregungen von Euch. Toller Service, weiter so!
 
Habt Ihr supergut augelistet, allein: Der Teufel liegt im Alltag. Hier mal Bürostress, da mal keine Lust zu Kochen - Zack, werden sich die Kalorienbomben reingehauen. Ich werde mir Euren Artikel ausdrucken und ihn mir auf den Schreibtisch legen, danke dafür!