Peperoni | EAT SMARTER
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PeperoniDurchschnittliche Bewertung: 3.81540

Peperoni

Gesund und scharf, die Peperoni oder auch Gewürzpaprika genannt @miroslawa drozdowski Gesund und scharf, die Peperoni oder auch Gewürzpaprika genannt @miroslawa drozdowski

Vorsicht, Verwechslungsgefahr: Tatsächlich sind Peperoni und Chili eng verwandt – dasselbe sind sie aber keineswegs. Welche Unterschiede es gibt, lesen Sie in unserer Warenkunde.

Das sollten Sie über die Peperoni wissen

Selbst Fachleute kommen manchmal ins Schwimmen, wenn es um Paprika, Peperoni und Chili geht. Kein Wunder, denn eng verwandt sind diese Schoten alle miteinander. Peperoni bzw. Gewürzpaprika stammen vom Gemüsepaprika ab und sind wie er in grün, rot und gelb zu haben. Die Form ähnelt der von Spitzpaprika und großen Chilisorten. Den grundlegenden Unterschied zwischen Peperoni und Chili erkennt man am besten an den daraus hergestellten Gewürzen: Während Chilischoten Basis für Chilipulver und Cayennepfeffer sind, macht man aus Peperoni – die botanisch korrekt eigentlich Gewürzpaprika heißen – Paprikapulver in allen Varianten von „Delikatesspaprika“ (sehr mild) und edelsüß (mild) über Halbsüß (mild-pikant) bis hin zu Rosenpaprika (scharf).
Mit anderen Worten: Im Gegensatz zu Chili können Peperoni je nach Sorte sehr mild schmecken und sind dann wie Paprikaschoten zu verwenden.

Herkunft: Ursprünglich in Südostasien zu Hause, kam die Peperoni im Gepäck der türkischen Eroberer im 16. Jahrhundert nach Europa und blieb im Balkan bzw. in Ungarn „hängen“.

Geschmack: Frische Peperoni schmecken ähnlich wie Paprikaschoten, dabei aber je nach Sorte süßlich-mild über würzig-pikant bis hin zu feurig scharf.

Saison: Die Haupterntezeit für Peperoni beginnt im August und geht bis in den späten Oktober.

Wie gesund sind eigentlich Peperoni?

Wer Peperoni isst, tut dank extrem niedriger Kalorien- und Fettanteile nicht nur seiner Figur etwas Gutes. Auch das Immunsystem freut sich, denn die scharfen Schoten liefern reichlich Vitamine. Vor allem rote Peperoni haben das Prädikat „wertvoll“ verdient: 100 g enthalten bis zu 150 mg Vitamin C. Diese Menge entspricht der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Zufuhr für eineinhalb Tage!

Nährwerte von Peperoni pro 100 Gramm  
Kalorien 20
Eiweiß 1,3 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 3 g
Ballaststoffe 3,5 g

Einkaufs- und Küchentipps für Peperoni

Einkauf: Das Wichtigste vorweg: je kleiner, desto schärfer sind Peperoni in der Regel! Fragen Sie sicherheitshalber immer nach, ob die Peperoni zur milden oder scharfen Sorte gehören.

Lagerung: Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben Peperoni problemlos bis zu 1 Woche frisch und knackig.

Vorbereitung: Wenn Sie es richtig scharf mögen, können Sie die Kerne von scharfen Peperonisorten mit verwenden. Ansonsten entfernt man sie besser beim Putzen: Peperoni halbieren, von Kernen und Häuten befreien, kurz abspülen und abtropfen lassen. Anschließend können Sie die Peperoni je nach Rezept in Streifen schneiden, würfeln oder hacken.

Übrigens: Beim Umgang mit scharfen Peperoni kann schon ein versehentlicher Griff in Augen- oder Nasennähe schmerzhafte Folgen haben – tragen Sie darum beim Putzen am besten Einmal-Handschuhe.

Zubereitungstipps für Peperoni:

Frische Peperoni sind die perfekte Würze für Gulasch und andere Schmorgerichte, aber auch für Paprikaschnitzel, Reisfleisch, Fischsuppen, pikanten Quark oder Gemüse. Große, milde Peperoni eignen sich gut zum Füllen mit Reis, Fleisch oder Fisch. Scharfe Peperonisorten können Sie natürlich auch überall dort verwenden, wo sonst Chili zum Einsatz kommt.

Rezepte mit Peperoni:

Rezepte mit Peperoni finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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So viel Unsinn in einem Artikel... Z.B. kommen Chili durchaus auch ohne Schärfe vor. Im Grunde sind Peperoni und Chili nur unterschiedliche Namen (aus verschiedenen Regionen) für die gleichen Früchte. https://de.wikipedia.org/wiki/Paprika
 
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