Pfefferkuchen
(Grundrezept)
- Kalorien258pro Stücke
- Zubereitung45 Min.fertig in 168 Std.
- Schwierigkeitmittel
- Bewertung
- Warum gesund
-
Kekse aus Pfefferkuchenteig sind fettarm und sehr bekömmlich. Beim Fermentieren bilden sich Milchsäurebakterien, die ein feines Aroma bringen und ganz ähnlich wie die probiotischen Bakterien aus Joghurt unterstützend auf Abwehrkräfte und Darmflora wirken. Ätherische Öle aus den Gewürzen regen zusätzlich die Verdauung an.
- Noch smarter
-
In Dosen verpackt und kühl aufbewahrt, halten sich Pfefferkuchen etwa 6 Monate, werden aber mit der Zeit hart. So bekommt man sie wieder schön mürbe: Den Teil des Vorrats, der demnächst gebraucht wird, einfach mit einer Scheibe frischem Brot über Nacht in einen Plastikbeutel legen.
- Food-Check
-
Food-CheckVorsichtWas hinter der EAT SMARTER!-Bewertung stecktStandard
Fett 11 g gesättigte Fettsäuren 1.9 g Eiweiß / Protein 5 g Ballaststoffe 5 g zugesetzter Zucker 13 g Kalorien 258 - Nährwerte
- Standard
Kcal 258 Eiweiß/Protein/g 5 Fett/g 11 gesättigte Fettsäuren/g 1.9 Kohlenhydrate/g 33 zugesetzter Zucker/g 13 Ballaststoffe/g 5 BE 3 Cholesterin/mg 5 Harnsäure/mg 31 Vitamin A/mg 0 Vitamin D/μg 0 Vitamin E/mg 3.4 Vitamin B1/mg 0.2
Erläuterungen zu den EAT SMARTER NährwertangabenVitamin B2/mg 0.1 Niacin/mg 3.1 Vitamin B₆/mg 0.2 Folsäure/μg 27 Pantothensäure/mg 0.5 Biotin/μg 3.8 Vitamin B12/μg 0 Vitamin C/mg 0 Kalium/mg 201 Calcium/mg 37 Magnesium/mg 64 Eisen/mg 1.6 Jod/μg 1 Zink/mg 1.4 - 10 g Pottasche
- ½ Bio-Zitrone
- 30 g Honig
- 50 ml schwarzer Tee
- 100 g Zucker
- 25 g Milchzucker
- 60 g Gänseschmalz (ohne Salz und Gewürze) oder Margarine
- 125 g gehackte Mandeln
- 400 g Weizen-Vollkornmehl
- 1 TL Vanillezucker
- 2 TL gemahlener Zimt (Ceylon)
- ¼ TL gemahlene Nelke
- ¼ TL gemahlener Anis
- ½ TL gemahlener Kardamom
- 1 Prise Muskatblüte
- 1 Prise Cayennepfeffer
Küchengeräte
1 Küchenwaage, 1 Esslöffel, 1 kleine Schüssel, 1 feine Reibe, 2 Schüsseln, 1 Messbecher, 1 Topf, 1 Holzlöffel, 1 Rührschüssel, 1 Teelöffel, 1 Handmixer, 1 Frischhaltefolie, 1 Nudelholz, 1 Messer oder Teigrad, 1 Backblech, 1 Backpapier, 1 evtl. Ausstechform, 1 Kuchengitter, 2 Gebäckdosen
Zubereitungsschritte
- 1Die Pottasche in 3 EL warmem Wasser auflösen. Zitrone heiß abspülen, trockenreiben, die Schale fein abreiben und in eine Schüssel geben.

- 2Honig mit Tee in einem Topf erhitzen. Zucker, Milchzucker und Schmalz unter ständigem Rühren untermischen. Wenn alles gut durchwärmt und durchmischt ist, vom Herd nehmen und in eine Rührschüssel umfüllen.

- 3Gehackte Mandeln und Vollkornmehl zur Zitronenschale geben. Vanillezucker, Zimt, Nelke, Anis, Kardamom, Muskatblüte und Cayennepfeffer zufügen.

- 4Die Zutaten gut mischen. Aufgelöste Pottasche und die Honigmischung dazugeben. Auf niedriger Stufe mit den Knethaken des Handmixers alles gründlich zu einem festen Teig verkneten.

- 5Den Teig in eine Schüssel geben, mit etwas Mehl bestäuben und mit Frischhaltefolie abdecken. Die Schüssel für mindestens 1 Woche, besser für länger (bis zu 6 Wochen) bei Zimmertemperatur stehen lassen. Dabei bilden sich – ähnlich wie beim Sauerteig – Milchsäurebakterien, die helfen, den Teig zu lockern und ihm Aroma zu verleihen (das nennt man "fermentieren").

- 6Den fertig fermentierten Pfefferkuchenteig noch einmal kurz durchkneten. Dann auf Frischhaltefolie legen und mit wenig Mehl bestäuben. Mit einer 2. Lage Frischhaltefolie bedecken.

- 7Etwa 5 mm dick ausrollen und die obere Folie entfernen. Pfefferkuchenteig in 35 Rechtecke oder Rhomben schneiden. (Zur Adventszeit nach Belieben weihnachtliche Formen ausstechen oder walnussgroße Kugeln formen.)

- 8Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Pfefferkuchen mit etwa 4 cm Abstand darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft: 160 Grad °C, Gas: Stufe 2-3) je nach Dicke 8-12 Minuten backen.

- 9Pfefferkuchen herausnehmen und auf dem Blech kurz abkühlen lassen. Dann ablösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Schritt für Schritt
- Schritt 1 - Pfefferkuchen
Die Pottasche in 3 EL warmem Wasser auflösen. Zitrone heiß abspülen, trockenreiben, die Schale fein abreiben und in eine Schüssel geben. - Schritt 2 - Pfefferkuchen
Honig mit Tee in einem Topf erhitzen. Zucker, Milchzucker und Schmalz unter ständigem Rühren untermischen. Wenn alles gut durchwärmt und durchmischt ist, vom Herd nehmen und in eine Rührschüssel umfüllen. - Schritt 3 - Pfefferkuchen
Gehackte Mandeln und Vollkornmehl zur Zitronenschale geben. Vanillezucker, Zimt, Nelke, Anis, Kardamom, Muskatblüte und Cayennepfeffer zufügen. - Schritt 4 - Pfefferkuchen
Die Zutaten gut mischen. Aufgelöste Pottasche und die Honigmischung dazugeben. Auf niedriger Stufe mit den Knethaken des Handmixers alles gründlich zu einem festen Teig verkneten. - Schritt 5 - Pfefferkuchen
Den Teig in eine Schüssel geben, mit etwas Mehl bestäuben und mit Frischhaltefolie abdecken. Die Schüssel für mindestens 1 Woche, besser für länger (bis zu 6 Wochen) bei Zimmertemperatur stehen lassen. Dabei bilden sich – ähnlich wie beim Sauerteig – Milchsäurebakterien, die helfen, den Teig zu lockern und ihm Aroma zu verleihen (das nennt man "fermentieren"). - Schritt 6 - Pfefferkuchen
Den fertig fermentierten Pfefferkuchenteig noch einmal kurz durchkneten. Dann auf Frischhaltefolie legen und mit wenig Mehl bestäuben. Mit einer 2. Lage Frischhaltefolie bedecken. - Schritt 7 - Pfefferkuchen
Etwa 5 mm dick ausrollen und die obere Folie entfernen. Pfefferkuchenteig in 35 Rechtecke oder Rhomben schneiden. (Zur Adventszeit nach Belieben weihnachtliche Formen ausstechen oder walnussgroße Kugeln formen.) - Schritt 8 - Pfefferkuchen
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Pfefferkuchen mit etwa 4 cm Abstand darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft: 160 Grad °C, Gas: Stufe 2-3) je nach Dicke 8-12 Minuten backen. - Schritt 9 - Pfefferkuchen
Pfefferkuchen herausnehmen und auf dem Blech kurz abkühlen lassen. Dann ablösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Zusätzlicher Tipp
Wer mag, verziert die Pfefferkuchen vor dem Backen mit Mandeln, Nüssen oder Trockenfrüchten. Die Gewürzmenge kann problemlos nach Geschmack oder Vorlieben erhöht werden. Wer kein umfangreiches Gewürzregal hat, greift zu einer Fertigmischung für Lebkuchen oder Honigkuchen. Eine bereits angebrochene Tüte vom Vorjahr hat meist nicht mehr genug Aroma.

























