Nektarine | EAT SMARTER
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Nektarine

Nektarine

Die Nektarine ist ein Newcomer mit Starpotenzial: Bei uns gibt es das leckere Steinobst erst seit wenigen Jahrzehnten, aber die eng mit dem Pfirsich verwandte Frucht wird immer beliebter. Kein Wunder, denn sie sieht so richtig nach Sommer aus und schmeckt super saftig und süß!

Das sollten Sie über Nektarine wissen

„Nacktpfirsich“ oder „Glattpfirsich“ – die Zweitnamen der Nektarine verraten es: Nektarinen sind sehr eng verwandt mit dem Pfirsich. Tatsächlich ähneln sich Farbe, Form und Fruchtfleisch bei beiden Steinobstarten auch stark. Verwechslungsgefahr besteht trotzdem nicht, denn wie ihre Zweitnamen schon sagen: Im Gegensatz zum flaumigen Pirsich glänzt die Nektarine mit einer glatten Haut.

Bekannt ist die Nektarine bei uns erst seit ein paar Jahrzehnten. In den Anbauländern wachsen rund 40 verschiedene Sorten mit so klingenden Namen wie z.B. „Crimson Gold“, „Red June“ oder „Stark Sungloo“. Ganz neu auf dem Markt sind sogenannte Wild-Nektarinen: Sie haben eine platte, flache Form.

Herkunft: Die mutmaßlichen Vorfahren der Nektarine – also Pfirsich und Pflaume – stammen aus Asien. Die Hauptanbaugebiete für Nektarinen liegen aber in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland sowie in Kalifornien, Chile und Südafrika.

Geschmack & Konsistenz: Das Fruchtfleisch einer voll ausgereiften Nektarine überzeugt mit sehr saftiger Konsistenz und süß-fruchtigem Geschmack. Unreif geerntete Nektarinen schmecken deutlich säuerlicher und haben weniger Aroma.

Saison: Die ersten frischen Nektarinen kommen schon ab April aus Spanien und Italien zu uns. Richtig los geht es aber mit der Ernte auch in südlichen Ländern erst im Sommer: Von Juli bis September dauert die Hochsaison. Wer danach noch frischen Nektarine möchte, kann im Winter auch Früchte aus Südafrika, Chile und Argentinien bekommen.

Wie gesund ist eine Nektarine?

Wer gerne Nektarine isst, darf sich freuen: Das Fruchtfleisch enthält beachtliche Mengen an Provitamin A, Eisen, Calcium und Kalium sowie Vitamine der B-Gruppe.

Mit rund 10 mg Vitamin C pro 100 g gehört die Nektarine zwar nicht zu den Spitzenlieferanten, trägt aber immerhin 10 % zu unserem Tagesbedarf bei.

Da Nektarinen fast fettfrei und zudem kalorienarm sind, eignen sie sich auch perfekt für alle, die sich figurbewusst ernähren möchten.

Nährwerte von Nektarine pro 100 Gramm  
Kalorien 55
Eiweiß 0,9 g
Fett 0,1 g
Kohlenhydrate 12 g
Ballaststoffe 2,2 g

Einkaufs- und Küchentipps für Nektarinen

Einkauf: Achten Sie beim Kauf von Nektarinen darauf, dass sie eine unverletzte, prall wirkende Haut haben. Wegen der besseren Haltbarkeit bekommt man Nektarinen meist noch leicht unreif und ziemlich fest. In aller Regel reifen sie aber zu Hause bei Zimmertemperatur innerhalb von 2-3 Tagen nach.

Lagerung: Noch nicht ganz reife Nektarinen können Sie gut ein paar Tage bei Zimmertemperatur lagern und nachreifen lassen. Ausgereifte Nektarinen allerdings isst man am besten zügig; sie faulen schnell!

Vorbereitung: Das Vorbereiten von Nektarinen geht im Handumdrehen. Die Früchte erst unter fließendem Wasser abspülen, dann behutsam trockentupfen, der Länge nach halbieren und den Stein herauslösen. Nun können Sie die Nektarine je nach Rezept evtl. noch in Spalten oder Würfel schneiden.

Zubereitungstipps für Nektarine:

Eine der leckersten Arten, eine reife Nektarine zu essen: einfach reinbeißen! Aber natürlich können die saftigen Sommerfrüchte noch mehr – sie sind z.B. die perfekte Basis für sommerliche Desserts, Kuchen, Torten und Getränke.

Mit Nektarine können Sie übrigens nicht nur Süßes, sondern auch Herzhaftes zubereiten. Der ganz leicht säuerliche Geschmack passt beispielsweise hervorragend zu Salaten, zu hellem Fleisch und Geflügel.

Rezepte mit Nektarine:

Rezepte mit Nektarine finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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