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Diabetes

Ein gesunder Blutzuckerspiegel stärkt den Körper

Blutzuckerspiegel | © Dmitry - Fotolia.com Blutzuckerspiegel | © Dmitry - Fotolia.com

Der Blutzuckerspiegel zeigt den Glukosegehalt im Blut an. Er gibt also darüber Auskunft, wie viel Traubenzucker im Menschen enthalten ist.

Traubenzucker liefert Energie

Der Blutzuckerspiegel zeigt den Glukosegehalt im Blut an. Er gibt also darüber Auskunft, wie viel Traubenzucker im Körper enthalten ist. Glukose ist ein wichtiger Energielieferant für fast alle Körperzellen, insbesondere für das Gehirn.

Hormone organisieren den Blutzuckerspiegel

Der menschliche Körper eines Erwachsenen enthält ungefähr sieben Liter Blut. Darin sind gut sechs Gramm Zucker enthalten. Mit dieser geringen Menge kann der Körper nur kurzfristig seinen Energiebedarf decken. Er muss also eine Möglichkeit nutzen, dauerhaft Zucker verarbeiten zu können, obgleich nur einige Male am Tag Nahrung - und damit frische Glukose - aufgenommen wird. Dafür zuständig ist ein von Hormonen geregeltes System: Insulin und Glukagon kümmern sich um den Blutzuckerspiegel.

Insulin und Glukagon: zwei Hormone in Aktion

Insulin senkt den Blutzucker, indem es die Bildung von Glukogen anregt. Dadurch wandelt sich der im Blut enthaltene Zucker in Glukogen um, das als eine Art Speicher funktioniert. Es ist größtenteils in der Leber aufzufinden. Von dort kann der Körper es je nach Bedarf abrufen, wenn der Blutzuckerspiegel unter den Sollwert sinkt. Glukagon dagegen unterstützt den Glukogenabbau. Das hat eine Steigerung des Zuckergehaltes im Blut zur Folge.

Welcher Blutzuckerspiegel ist gesund?

Laut der Deutschen Diabetes-Gesellschaft liegt ein gesunder, nüchtern gemessener Blutzuckerspiegel bei unter 100 Milligramm pro Deziliter. Ab einem Wert von 126 gehen Experten von der Erkrankung Diabetes aus. Sinkt er hingegen auf unter 50 Milligramm pro Deziliter, sprechen sie von einer Unterzuckerung.

Blutzuckerwerte brauchen Kontrolle

Grundsätzlich gilt: Liegt der Blutzuckerspiegel außerhalb des Normalbereichs, sollten Betroffene einen Arzt konsultieren. Mit dessen Hilfe können sie viele Risiken eindämmen. Dabei gilt es vor allem, Folgekrankheiten im Blick zu haben. Es ist also wichtig, die Konsequenzen erhöhter Blutzuckerwerte gegen das Risiko von Unterzuckerungen abzuwägen. Letztere können durch Stresshormone besonders für Diabetiker mit Herzproblemen oder alte Menschen gefährlich sein.

Hilfe zur Selbsthilfe

Patienten sind dazu angehalten, selber in ihre Genesung zu investieren. Um dabei die Kontrolle zu wahren, können sie mit Hilfe kleiner Geräte ihre Blutzuckerwerte messen. Wie häufig dies nötig ist, hängt davon ab, wie eine Diabetes-Behandlung verläuft und in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet.

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