Bubble Tea ist ein Dickmacker | EAT SMARTER
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Bubble Tea ist ein DickmackerDurchschnittliche Bewertung: 4153

Zuckersüßer Trend

Bubble Tea ist ein Dickmacker

Das Trendgetränk Bubble Tea Das Trendgetränk Bubble Tea

Bubble Tea ist das neuste Trendgetränk. Doch mit echtem Tee hat Bubble Tea wenig zu tun. Er schmeckt süß und künstlich und enthält viele Kalorien. Kinder und Jugendliche schreckt dieser Geschmack nicht ab. Im Gegenteil: Sie sind begeistert von Bubble Tea. EAT SMARTER erklärt, was genau in dem Trend-Tee aus China steckt.

Jugendliche haben ein neues Trendgetränk: Bubble Tea. Ursprünglich kommt Bubble Tea aus Asien. Dort wird er aus schwarzem Tee, Milch und den sogenannten Tapioka-Perlen hergestellt. Diese werden aus der Stärke der Maniok-Wurzel hergestellt und etwa ein halbe Stunde gekocht, bis sie eine kaugummiartige Konsistenz erreicht haben. Anschließend werden die geschmacklosen Kügelchen in eine Zuckerlösung getaucht, um ihnen Aroma zu verleihen.Bubble Tea wurde in den achtziger Jahren in China erfunden, um Kinder für Tee zu begeistern. Seit den neunziger Jahren gibt es das Trendgetränk Bubble Tea auch außerhalb Asiens. Erst in den USA und seit wenigen Jahren nun auch in Europa. In Deutschland eröffnete der erste Bubble Tea-Shop 2009 in Berlin, inzwischen eröffnen immer mehr neue Geschäfte.

Bubble Tea: Wenn eine Tee-Bestellung überfordert

Mal eben schnell einen Bubble Tea zu bestellen ist allerdings fast unmöglich. Denn in den deutschen Bubble Tea-Shops wird das asiatische Trendgetränk aus vielen Komponenten zusammengestellt, nicht nur aus dem klassischen schwarzem Tee und der Milch. Hier kann man sich für seinen Bubble Tea die Teesorte aussuchen, Milch oder Joghurt hinzufügen, etwas Fruchtsirup in den Bubble Tea geben und anstatt der Tapioka-Perlen sogenannte Bobas auswählen. Diese enthalten zuckerhaltige Fruchtsirups und platzen wenn man draufbeißt. Egal ob Tapioka-Perlen oder Bobas – sie passen nicht durch einen gewöhnlichen Strohhalm. Daher wird Bubble Tea immer durch extra dicke Strohhalme getrunken.

Bubble Tea ist ein Dickmacher

Bubble Tea enthält viele Kalorien, je nach Zusammensetzung zwischen 300 und 500 pro 400 ml-Becher. Die Techniker Krankenkasse rät ihren Mitgliedern von der Kalorienbombe ab. Die Ernährungswissenschaftlerin der Krankenkasse, Simone Gleixner, sagt: „Dem Verbraucher sollte klar sein, dass er eine Süßigkeit zu sich nimmt, die den Durst nicht löscht. Es handelt sich um flüssige Dickmacher.“Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist der süße Bubble Tea beliebt. Doch Kleinkinder sollten ihn nicht trinken. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte warnt vor Verschluckungsgefahr. Dr. med. Wolfram Hartmann, der Präsident des Verbandes, sagt: „Kleinkinder, die die Kügelchen über den dicken Strohhalm aufsaugen, können sich leicht daran verschlucken. Geraten die Kügelchen über die Luftröhre in die Lunge, können sie zu einer Lungenentzündung oder sogar zu einem Lungenkollaps führen.“

(bor)

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Wieder mal so ein neumodisches, ungesundes Zeug, von dem man die Finger lassen sollte. Hiervon profitieren wieder mal nur die Hersteller ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Verbraucher. Eltern sollten ihre Kinder darüber aufklären. Also laßt Euch nicht verarschen und das Zeug in den Regalen stehen!
 
ich habe den Bubbeltee im Norden probiert, wirklich schrecklich künstlich.Ich kann nur davon ab raten,habe mich mehrer Male übergeben müssen.Es ist teuer und ungesund,für Kinder ein Suchtmittel, man müßte es vom Markt nehmen.Gruss eure Meerjungfrau
 
Seit ca. 10 Jahren ist Bubble Tea bei uns ziemlich "out". Ich komme aus China und würde sagen, dass man bei der Einschätzung vom Kaloriengehalt des Bubble-Teas mehr als der Artikel wagen kann. Außerdem kommen noch Farbestoffe, künstliche Aromen und Chemikalien zum Aufweichen in Bubbles hinzu. Vergleichsweise ist Zucker - wenn überhaupt Haushaltszucker verwendet wird - wohl schon das kleinste Übel im Becher.
 
Bubble Tea wurde nicht in China, sondern in Taiwan erfunden. Die Bestellung in deutschen Shops ist relativ einfach; in Asien gibt es weitaus mehr Kombinationsmöglichkeiten. Nur am Rande sei erwähnt, dass asiatische Kinder i.d.R. nicht fettleibig sind oder an Bubble Tea ersticken.
 
In Asien wurde anstatt Tapioca Windelplastik für die Herstellung von den Kügelchen genommen. Bubble tea macht also nicht nur dick, sondern krank. Hoffentlich werfen die Gesundheitsämter ab und zu einen Blick auf die BT Zustatten.

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