Die besten Kartoffelsorten im Überblick | EAT SMARTER
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Fest- oder mehligkochend?

Die besten Kartoffelsorten im Überblick

Kartoffelsorten: Linda, La Ratte und Co. Kartoffelsorten: Linda, La Ratte und Co.

Häufig fragt man sich im Supermarkt, welche Kartoffelsorte für welches Gericht die richtige Wahl ist. Damit Sie einen Überblick über die Kartoffelsorten bekommen, stellt EAT SMARTER ihnen beliebte Kartoffelsorten vor. Erfahren Sie außerdem mehr über die drei Kartoffel-Kochtypen: fest-, vorwiegend fest- und mehligkochend.

Aus der Küche nicht mehr wegzudenken: Kartoffeln sind ein Grundnahrungsmittel und werden in Deutschland gerne zu Klassikern wie Kartoffelsalat, Kartoffelsuppe oder Kartoffelpüree verarbeitet. Die Auswahl an Kartoffelsorten im Supermarkt ist groß – wir verraten, welche Kartoffelsorten sich für welche Gerichte eignen.

Festkochende Kartoffelsorten: für Kartoffelsalat und Pellkartoffeln

Festkochende Kartoffeln werden in der Küche für Gerichte verwendet, die eine feste Form benötigen. Zum Beispiel für Kartoffelsalat, damit er nicht matschig wird oder auch Salzkartoffeln, die sonst bereits im Kochwasser zerfallen würden. KartoffelsortenLa Ratte Eine eigensinnige Hörnchenform, eine dünne, gelbe Schale und ein feiner Geschmack: Die La Ratte ist bei Feinschmeckern besonders beliebt. Sie kann mit Schale gegessen werden und eignet sich deshalb zum Beispiel für frische Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen oder feine Kartoffelhälften aus der Bratpfanne. KartoffelsortenLinda Die Linda gehört zu den beliebtesten Kartoffelsorten in Deutschland. Doch das war nicht immer so: Nach 30 erfolgreichen Anbaujahren ließ der der Lüneburger Züchtungskonzern Europlant die Linda-Kartoffel im Jahr 2004 von der Saatgutliste streichen ließ. Grund war damals die Krankheitsanfälligkeit der Kartoffelpflanze. Doch unbeirrt setzten sich Linda-Liebhaber für ihren Wiederanbau ein, weshalb sie heute wieder in Supermärkten angeboten wird. Die Kartoffelsorte Linda eignet sich wegen ihres besonders intensiven Geschmacks vor allem für Gerichte, die nicht stark verfeinert werden. Zum Beispiel für Pellkartoffeln mit Quark oder Salzkartoffeln. KartoffelsortenVitelotte Die „Blaue Kartoffel“ ist eine Ur-Kartoffel aus Südamerika und ein echter Hingucker. Ob schlichte Salzkartoffeln oder Ofen-Gratin: Die Vitelotte macht jedes noch so simple Kartoffelgericht zu etwas ganz besonderem und wird ihre Gäste in staunen versetzen.

 

Vorwiegend festkochende Kartoffelsorten: für Eintöpfe und Aufläufe

Nicht Fisch, nicht Fleisch: Dieser Kartoffel-Kochtyp kann sich nicht so recht entscheiden, ob er fest- oder mehligkochend sein möchte. Deshalb wählt er gekonnt den Mittelweg und ist die perfekte Kartoffelart für Eintöpfe und Aufläufe. Denn bei diesen Gerichten kommt es darauf an, dass die Kartoffel ihre Struktur behält, aber trotzdem eine weiche Konsistenz annimmt. KartoffelsortenLaura
Eine rote Kartoffel? Viele Verbraucher sind skeptisch, wenn sie die Laura zum ersten Mal sehen. Dabei hat die Laura einige Vorteile: Sie treibt nicht so schnell aus, weshalb sie Zuhause länger als andere Kartoffelsorten in einer dunklen und kühlen Umgebung frisch bleibt. Außerdem lockt diese Kartoffelsorte mit vielen guten Nährstoffen. Unter anderem mit Kalium, Magnesium und Eisen. Diese vorwiegend festkochende Kartoffel eignet sich besonders gut für Blechkartoffeln, Eintöpfe und Aufläufe.

Mehligkochende Kartoffelsorten: perfekt für Suppen und Püree

Wer kennt es nicht? Eigentlich wollte man feste Salzkartoffeln zubereiten und am Ende zerbröckeln die Kartoffeln bereits im Kochwasser. Mehligkochende Kartoffelsorten eignen sich besonders gut für Suppen und Pürees – für Salz- oder Pellkartoffeln sind sie nicht geeignet. KartoffelsortenBintje Die Bintje ist die Kartoffel des Jahres 2012 und gehört zu den Klassikern unter den Kartoffelsorten. In Supermärkten wird diese Kartoffelsorte selten angeboten, da sie das industrielle Waschen nicht verträgt und viele Verbraucher keine ungewaschenen Kartoffeln kaufen möchten. Dabei begeistert die Bintje mit tollen Eigenschaften: Die großen Knollen haben eine saftig gelbe Farbe und sind besonders cremig im Geschmack. Da die Bintje eine mehligkochende Kartoffel ist, verfeinert sie mit ihrem besonderen Aroma gekonnt Pürees und Suppen. KartoffelsortenReichkanzler Nicht nur vom Namen, sondern auch optisch ist die Kartoffelsorte Reichskanzler bereits ein Highlight. In Deutschland wird diese Kartoffelsorte seit circa 1930 angebaut.  Mit ihrer hellroten Schale und ihrem blass gelben Fruchtfleisch eignet sie sich besonders gut für die Zubereitung von Pell- oder Backkartoffeln und Püree. Entdecken Sie bei EAT SMARTER tolle Rezepte mit Kartoffeln: Kartoffelrezepte (gan)

 

 

 

 

 

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Klar wer im Supermarkt gewaschene Kartoffeln einkauft kann natürlich diese Sorten nicht kennen, denn die gibt es wirklich nur beim Kartoffelbauer. Die Preisfrage ist immer relativ. Entscheide ich mich für Massenware, gehe ich in den Supermarkt, ohne eine grosse Auswahl zu haben. Bin ich ein Feinschmecker, der noch ausgeprägte Geschmacksnerven hat, werde ich mich bestimmt nicht im Supermarkt umsehen. Den ökologischen Aspekt möchte ich hier nicht ansprechen.
 
Naja, wirklich aufschlussreich ist dieser Beitrag ja nicht - es hätten ruhig mehr Kartoffelsorten vorgestellt werden können. Wer unsicher beim Kartoffelkauf ist, ist jetzt auch nicht schlauer!
 
In diesem Beitrag hat offenbar die Nostalgie eine wesentlich größere Rolle gespielt als die Sortenkompetenz. Jedenfalls werden mit La Ratte, Linda, Bintje oder Reichskanzler ausschließlich sehr alte Sorten empfohlen, garniert mit zwei exotisch wirkenden mit roten oder lila Knollen. Im Einzelhandel sind solche - zum Teil sehr teuren - Liebhaberstücke selten vertreten. Da scheint mir so ein bisschen die romantisierende Vorstellung zugrunde zu liegen, dass früher alles besser gewesen sei. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ein Kartoffelzüchter zehn oder zwanzig Jahre lang an einer neuen Sorte arbeitet, um dann eine kulinarische Missgeburt in den Wettbewerb um die Verbrauchergunst zu schicken. Unter den vielen Dutzend neuer Züchtungen, die in den letzten Jahrzehnten auf den Mark kamen und das Angebot in den Supermärkten heute dominieren, sind viele geschmacklich hervorragende Sorten. Für ein Medium wie Ihres wäre es daher verdienstvoller, diese Züchtungen, zu denen jeder Zugang hat und die sich für alle Geldbeutel eignen, nach Geschmack oder Eignung für bestimmte Gerichte bzw. Zubereitungsarten zu bewerten.
 
Leider wird das Hauptaugenmerk bei modernen Züchtungen zumeißt nicht auf den Gescmack gelegt. Wichtig ist den Züchtern vor allem, dass die Kartoffeln besonders hohe Erträge bringen, unempfindlich gegenüber Beschädigungen sind ( damit sie gewaschen im Supermarktregal liegen können) und von außen und innen intensiv gelb sind, so wie es der Verbraucher mag. Rote und Lila farbene Sorten waren lange Zeit keineswegs eine Seltenheit, wurden aber in den letzten 100 Jahren verdrängt, da die Verbraucher anfingen, gelbe Farbe für ein Qualitätsmerkmal zu halten.
 
Naja, besonders aufschlussreich fand ich diesen Artikel nicht - wer unsicher beim Kartoffelkauf ist, wird jetzt auch nicht schlauer sein, ein paar mehr Sorten hätten es schon sein können!