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Gut für Kaffeefreunde!

Kaffee enthält gesunde Ballaststoffe

Kaffee für den Ballaststoffhaushalt Kaffee für den Ballaststoffhaushalt

Spanische Forscher bewiesen: Kaffee enthält unerwartet hohe Mengen an unverdaulichen Kohlenhydraten – sprich - gesunden Ballaststoffen. Drei Tassen des Heißgetränkes können darum dazu beitragen, die empfohlene tägliche Ration von insgesamt 25 Gramm Ballaststoffen zu erreichen.

In Nährstofftabellen stand in der Spalte "Kohlenhydrate“ bei Kaffee bislang immer eine Null. Spanische Forscher sind jetzt zu anderen Ergebnissen gekommen (Februar 2007 - CSIC Instituto del Fro). Sie bewiesen: Der beliebte schwarze Muntermacher enthält unerwartet hohe Mengen an unverdaulichen Kohlenhydraten – sprich - gesunden Ballaststoffen. Drei Tassen des Heißgetränkes können darum dazu beitragen, die empfohlene tägliche Ration von insgesamt 25 Gramm Ballaststoffen zu erreichen.

Die Zahlen im Detail 

Je nach Zubereitungsart können bis 1,5 Gramm Ballaststoffe in einer großen Tasse Kaffee (200 ml) stecken, belegen Elena Díaz-Rubio und Professor Fulgencio Saura Calixto vom Nationalen Forschungsrat CSIC in Madrid. Am Instituto del Fro untersuchten die Wissenschaftler mit Hilfe eines künstlichen Darms, die drei in Europa beliebtesten Arten einen Kaffee zu brauen. Als besonders reich an Ballaststoffen entpuppte sich dabei Instantkaffee mit 0,75 Gramm pro 100 ml. Die gleiche Menge Espresso enthält 0,65 Gramm. Der gute deutsche Filterkaffee kam auf 0,47 Gramm pro 100 ml. Hauptbestandteil der unverdaulichen Kohlenhydrate war ein Mehrfachzucker, zeigte die Analyse.

Kaffee ballaststoffreicher als O-Saft und Wein

Zur Überraschung vieler belegten die spanischen Froscher mit ihrer Studie, dass die löslichen Ballaststoffe zumindest mengenmäßig einen entscheidenden Anteil des Kaffees ausmachen und dass Kaffee damit deutlich den Ballaststoffgehalt anderer Getränke wie Wein oder Orangensaft übertrifft. Weitere Analysen der Spanier ergaben übrigens, dass ein Drittel bis die Hälfte der gesundheitsfördernden Antioxidantien im Kaffee direkt an die löslichen Ballaststoffe gekoppelt sind. Diese Radikalfänger stehen in dem Ruf, Alterungsprozesse zu verlangsamen und Krebs zu verhindern. Nur ein Teil von ihnen geht bei der Verdauung direkt ins Blut. Um den Rest nutzen zu können, ist der Körper auf Bakterien der Darmflora angewiesen, die die Radikalfänger von den Kohlenhydraten abspalten. In welchem Maße das dem Körper gelingt oder misslingt muss noch weiter erforscht werden. Mehr: Nationaler Forschungsrat Madrid

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