Warenkunde: Melonen (Zuckermelonen) | EAT SMARTER
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Melonen (Zuckermelonen)Durchschnittliche Bewertung: 4.7153

Melonen (Zuckermelonen)

Melone

Mit Melonen sind alle auf der sicheren Seite, die es gerne süß mögen und dabei gesund genießen wollen. Denn Zuckermelonen enthalten zwar relativ viel Fruchtzucker, bringen aber kaum Fett und dafür wichtige Vitamine ins Spiel.

Das sollten Sie über Melonen (Zuckermelonen) wissen!

Wer von Melonen spricht, meint entweder Wassermelonen oder sogenannte Zuckermelonen. Letztere verdanken ihren Namen dem relativ hohen natürlichen Fruchtzuckergehalt, der sie besonders süß schmecken lässt.

Unter dem Oberbegriff Zuckermelonen versammeln sich ungefähr 500 verschiedene Sorten von Melonen, die sich in Größe, Aussehen und Geschmack durchaus unterscheiden. Typisch für diese Melonenart ist die Höhlung im Inneren und die darin sitzenden weißen Kerne.

Hier eine Übersicht über die die wichtigsten Zuckermelonen, die man bei uns kaufen kann:

Honigmelonen:

Sie haben eine ovale Form und eine kräftig gelbe, manchmal auch grüne glatte oder längs gestreifte Schale. Mit 1-4 kg Gewicht gehören sie zu den größeren Melonen. Ihr blassgelbes Fruchtfleisch schmeckt nur ganz leicht süß und eignet sich darum auch für herzhafte Gerichte wie den Vorspeisen-Klassiker (Melone mit Schinken) oder für Salate.

Cantaloup-Melonen:

Man kennt sie auch als Cantaloupe-Melonen oder Kantalup-Melonen. Benannt sind sie nach ihrem ursprünglichen Anbauort Cantalupo bei Rom. Ihr orangefarbenes Fruchtfleisch ist fest, süß und saftig. Die grünliche, hell gerippte Schale der runden Früchte sieht je nach Züchtung mal glatt, mal unregelmäßig aus und hat warzenartige Erhebungen. Das intensive Aroma ihres Fruchtfleischs passt besonders gut zu Obstsalaten und süßen Gerichten.

Netz-Melonen:

Sie fallen durch ihre hellen, netzartigen Rippen auf der grünen, gelben oder hellbraunen Schale ins Auge. Das Fruchtfleisch von Netzmelonen ist oft orangefarben, manchmal aber auch grünlich gefärbt. Geschmacklich ähnelt es der von Honigmelonen.

Charentais-Melonen:

Keine spezielle Sorte, sondern eigentlich ebenfalls eine Netzmelone: Es gibt sie sowohl mit glatter Schale als auch mit dem typischen "Netz". Wie alle Netzmelonen bringen auch Charentais-Melonen etwa 1-3 kg auf die Waage; ihr hell orangefarbenes Fruchtfleisch schmeckt besonders saftig und süß.

Galia-Melonen:

Die israelischen Erfinder dieser Kreuzung aus verschiedenen Zuckermelonen haben unter der gerippten Schale viele Vorzüge der anderen Sorten vereint: Das hellgrüne Fruchtfleisch der nur bis zu 1,5 kg schweren Neuzüchtung hat einen sehr süßen und aromatischen Geschmack.

Ogen-Melonen:

Sie gelten zu Recht als die Königinnen unter den aus Israel stammenden Melonen-Neuzüchtungen, denn für Ogen-Melonen hat man die feine Cantaloup-Melone mit der Netz-Melone gekreuzt.

Herkunft: Über die ursprüngliche Heimat von Melonen und Zuckermelonen können sich Botaniker bis heute nicht einigen. Während einige sie in Afrika vermuten, hält die andere Fraktion Asien für das wahre Herkunftsland. Letztlich spielt das aber kaum eine Rolle, denn längst baut man sie aber weltweit überall dort an, wo es warm und sonnig ist.

Saison: Zuckermelonen aller Sorten bekommt man bei uns rund ums Jahr.

Wie gesund sind eigentlich Melonen (Zuckermelonen)?

Mit rund 32 mg pro 100 g Fruchtfleisch gehören Melonen zwar nicht zu den Spitzenreitern beim Vitamin C, liegen aber doch im guten Mittelfeld. Dazu können Melonen bzw. Zuckermelonen mit einem beachtlichen Gehalt an Provitamin A punkten: Satte 0,8 Milligramm haben sie zu bieten. Das klingt wenig, ist aber viel, denn damit ist beinahe den täglichen Bedarf (1 mg) gedeckt.

Mit ihrem hohen Fruchtzuckeranteil liefern Melonen zwar relativ viele Kalorien und Kohlenhydrate. Trotzdem sind sie mit fast 0 g Fett eine gute Wahl für alle, die auf ihre Figur achten oder abnehmen möchten.

Nährwerte von Melonen (Zuckermelonen) pro 100 Gramm (im Durchschnitt)  
Kalorien 54
Eiweiß 0,9 g
Fett 0,1 g
Kohlenhydrate 12 g
Ballaststoffe

0,7 g

Einkaufs- und Küchentipps für Melonen (Zuckermelonen)

Einkauf: Melonen bzw. Zuckermelonen bekommt man meist im Ganzen, manchmal auch halbiert und in Folie verpackt. Um bei ganzen Melonen den Reifegrad zu prüfen, genügt eine Schnupperprobe – duftet die Melone am Stielansatz angenehm intensiv und süß, ist sie perfekt.

Lagerung: Lagern Sie reife Melonen kühl, aber nicht zu lange, denn im Kühlschrank verlieren Sie rasch ihr Aroma. Manchmal können Zuckermleonen durch die Kälte sogar unangenehm bitter werden.

Am besten bekommt allen Zuckermelonen der Aufenthalt bei Zimmertemperatur; 2-4 Stunden vor dem Servieren kann man sie dann nach Geschmack kühlen.

Vorbereitung: Melonen bzw. Zuckermelonen am besten quer halbieren, dann lassen sich die Kerne ganz einfach mit einem Löffel herausholen. Wer Zuckermelonen einfach pur essen möchte, kann sie nach dem Entfernen der Kerne und der Schale entweder würfeln oder in Schnitze teilen.

Speziell für Obstsalate, Desserts oder kalte Platten machen sich aber auch Melonenbällchen gut. Dafür brauchen Sie einen Kugelausstecher, den es für ein paar Euro im Kaufhaus gibt. Wie einfach das Ausstechen geht, zeigt Ihnen unser Kochschul-Video.

Zubereitungstipps für Melonen (Zuckermelonen)

Es gibt eigentlich fast nichts, was sich mit Melonen nicht machen lässt: Süße oder herzhafte Salate, Sorbet, Tortenbelag, Smoothie, Babybrei, Müsli, Kaltschale - das süße und dabei erfrischende Fruchtfleisch von Melonen passt nicht nur im Sommer perfekt!

Immer ein appetitlicher Hingucker: Halbierte Melonen lassen sich toll mit Obstsalat oder auch mit Shrimpscocktail und vielem mehr füllen.

Ein längst zum Klassiker gekrönter italienische Vorspeisen-Hit geht natürlich sowieso nicht ohne Melone: Zu dünn geschnittenem Schinken ergibt die feine Süße von Cantaloup-Melonen oder anderen Zuckermelonen den delikatesten Kontrast.

Rezepte mit Melonen (Zuckermelonen):

Rezepte mit Melonen finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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