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Mohn

Mohn © elypse - Fotolia.com Mohn © elypse - Fotolia.com

Zum Träumen lecker, aber garantiert opiumfrei: Kurz Mohn genannt sind die reifen Samen des Schlafmohns seit rund 6.000 Jahren ein beliebtes Genuss- und Nahrungsmittel.

Das sollten Sie über Mohn wissen

Der wunderschön rot blühende Mohn ist etwas in Verruf, denn aus dem Milchsaft des Schlafmohns wird Opium gewonnen. Die nach der Blüte in seinen Kapseln heranwachsenden Samen oder Körner hingegen sind völlig unverdächtig und harmlos, denn sie enthalten keine Spur des Rauschgifts.

Seit rund 6.000 Jahren sind die weißen bis schwarzblauen Samen in aller Welt begehrt und beliebt, denn aus Mohn lassen sich köstliche Dinge zubereiten. Vor allem Kuchen, Torten und Brot oder Brötchen kann man mit Mohn verfeinern; in Österreich gibt es auch etliche der berühmten Mehlspeisen, die ohne die aromatischen kleinen Körnchen kaum denkbar wären.

Ebenfalls eine lange Tradition hat die Herstellung eines herb schmeckenden Öls aus Mohn, das vor allem in Frankreich häufiger auf den Tisch kommt.

Geschmack: Mohn schmeckt angenehm nussig und aromatisch.

Wie gesund ist eigentlich Mohn?

Mohn ist ausgesprochen nahrhaft, allerdings auch nicht ganz kalorienarm: Die Samen enthalten bis zu 50 % Fett. Sozusagen zum Ausgleich punktet Mohn dafür mit reichlich Magnesium, das Nerven und Muskeln stärkt.

Auch bei den Ballaststoffen kann Mohn überzeugen, denn in 100 g stecken schon gut zwei Drittel der täglich empfohlenen Menge von 30 g.

Ebenfalls gut vertreten sind in Mohn die Mineralstoffe Phosphor und Eisen sowie Vitamin E, das für den Zellschutz gegen freie Radikale Bedeutung hat.

Nährwerte von Mohn pro 100 g  
Kalorien 477
Eiweiß 20 g

Fett

42 g
Kohlenhydrate 4,2 g

Ballaststoffe

20,5 g

Einkaufs- und Küchentipps für Mohn:

Einkauf: Mohn finden Sie in Supermärkten meistens im Regal für Backzutaten. Wenn Sie Wert darauf legen, dass möglichst wenige potenzielle Schadstoffe in den Samen stecken, kaufen Sie Mohn am besten im Bioladen oder Reformhaus.

Lagerung: Da Mohn sehr fettreich ist, wird er bei falscher und zu langer Lagerung leicht ranzig und schmeckt dann weniger gut. Bewahren Sie die Samen darum in einem gut verschließbaren Gefäß möglichst kühl und vor Licht geschützt nicht länger als etwa 4 Wochen auf.

Vorbereiten: Sie können Mohn direkt aus der Packung verwenden. Besonders aromatisch schmeckt er aber, wenn Sie ihn vor dem Backen oder Kochen in einer beschichteten Pfanne ohne Fettzugabe kurz anrösten, bis er duftet.

Am intensivsten entfaltet sich der nussige Geschmack von Mohn, wenn Sie die Samen mahlen (z.B. im Blitzhacker) oder im Mörser zerstoßen. Das hat außerdem den Vorteil, dass die dunklen Körnchen nicht zwischen den Zähnen hängenbleiben.

Wer Mohn sehr häufig verwendet, kann sich sogar ein extra Küchengerät für das Zerkleinern von Mohn anschaffen, das man als „Mohnquetsche“ findet.

Zubereitungstipps für Mohn:

Mit Mohn können Sie Brot, Brötchen oder Hefezopf vor dem Backen bestreuen. Die aromatischen Samen schmecken aber auch super, wenn man sie direkt in einen Hefeteig einarbeitet. Traditionell nimmt man Mohn auch für Füllungen von Torten oder Kleingebäck und Kuchen.

Ebenfalls eine beliebte Zubereitungsart: Mohn in heißer Butter leicht anrösten und über Dampfnudeln, Knödel oder Nudeln geben.

Rezepte mit Mohn:

Rezepte mit Mohn finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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