Forellen
Ob Bachforelle, Regenbogenforelle, Seeforelle oder Lachsforelle: Forellen gehören zur Familie der Lachsfische. Sie „bewohnen“ kalte, sauerstoffreiche Gebirgsbäche, Flüsse, Seen und Teiche. Inzwischen kommen allerdings viele der feinen Süßwasserfische aus Aquakulturen und müssen für die Haltung in oft eng besetzten Zuchtbecken mit Medikamenten widerstandsfähig gemacht werden. Die Zeiten des mit Antibiotika versetzten Futters in der Forellenzucht sind allerdings vorbei. Heute impft man die Fische, bevor sie in die Becken wandern, so dass Arzneimittelrückstände nach dem Schlachten kaum noch ein Thema sind.
Gut zu wissen
Wie alle Süßwasserfische enthalten auch Forellen weniger Omega-3-Fettsäuren und Jod als Kaltwasserfische aus dem Meer. Dafür haben die feinen Süßwasserfische viel leicht verdauliches und hochwertiges Eiweiß zu bieten und liefern relativ wenig und dabei gesundes Fett.
EatSmarter EMPFEHLUNG:
Bevorzugen Sie heimische Forellen und kaufen Sie am besten bei einem guten Fachhändler. Vor allem bei Importen aus Osteuropa fanden Fachleute immer wieder einen Befall durch Parasiten. Forellen sollten Sie deswegen nicht roh, sondern nur gegart oder geräuchert genießen. Falls Sie die Filets nach der Art von Graved Lachs roh einsalzen möchten: vorher für 24 Stunden einfrieren!
