Surimi
Leuchtend orange-rot und als Krebsscheren, Hummerscheren oder Crabsticks geformt lockt das Lebensmittel mit dem japanischen Namen Surimi kostenbewusste Krebstier-Fans. Tatsächlich ist Surimi relativ preiswert, denn es besteht aus fein zerkleinertem Fischfleisch. Durch Waschen, Entwässern und Auspressen entsteht aus den Stückchen bei der Herstellung eine Fischpaste, die unter Zusatz von Stoffen wie Polyphosphat und Sorbitol in Blöcken tiefgefroren und vor dem Verkauf wieder aufgetaut und mit Gewürzen, Stärke und Geschmacksstoffen angereichert werden.
Mit Krebstieren hat Surimi neben der entfernten optischen Ähnlichkeit den niedrigen Fett- und Kaloriengehalt gemeinsam. Dazu kommt viel hochwertiges Fischeiweiß und (je nach Art des verwendeten Fisches) oft auch eine gute Portion des wichtigen Spurenelements Jod. Punkten kann das aus Japan stammende Produkt außerdem beim Kalziumgehalt: er liegt höher als bei anderen Meerestieren, weil der Mineralstoff bei der Herstellung extra zugesetzt wird.
Surimi - Gut zu wissen
Je nach Hersteller können Zusatzstoffe wie zum Beispiel Sorbit (ein zuckerähnlicher Stoff), Glycerin (eine süß schmeckende, fettähnliche Substanz), Hühner- und Soja-Eiweiß sowie Phosphate bei dafür empfindlichen Menschen zu Beschwerden führen.
EatSmarter EMPFEHLUNG:
Wenn man den speziellen, leicht süßlichen Geschmack von Krebstierfleisch liebt, kommt man mit Surimi günstig auf seine Kosten und kann das Imitat als Ersatz für eine Fischmahlzeit wählen. Für Allergiker allerdings heißt es aufpassen: Wer zum Beispiel empfindlich auf Hühner- oder Soja-Eiweiß reagiert, sollte die Zutatenliste auf der Verpackung genau lesen und auf Surimi mit diesen Stoffen verzichten.
Surimi erkennt man an seiner leuchtend orange-roten Farbe