Das sollten Sie über Mineralwasser wissen | EAT SMARTER
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"Wasser marsch!"

Das sollten Sie über Mineralwasser wissen

Mineralwasser: gesund und lecker Mineralwasser: gesund und lecker

Klar: Wasser ist überlebenswichtig. Doch wissen Sie auch, warum es so gesund ist? Wir erklären, welche Stoffe Mineralwasser so wertvoll machen. Außerdem sagt Prof. Dr. Nicolai Worm, warum kein anderes Getränk Mineralwasser das Wasser reichen kann.

In Deutschland gibt es über 500 verschiedene Mineralwässer. Sie unterscheiden sich in ihrer Herkunft, ihrem Geschmack und den Inhaltsstoffen. Letztere machen aus Mineralwasser nicht nur einen Durstlöscher, sondern auch ein wertvolles Lebensmittel. So enthält zum Beispiel ein Liter Mineralwasser doppelt so viel Magnesium wie eine Banane. Der Vorteil bei Mineralwasser: Die Mineralstoffe sind schon gelöst und können daher vom Körper schneller aufgenommen werden.

Mineralstoffe im Mineralwasser

Die drei wichtigsten Mineralstoffe im Wasser sind Magnesium, Calcium und Natrium. Magnesium brauchen vor allen Dingen unsere Knochen und Muskeln. Ab einem Gehalt von 50 mg pro Liter darf sich ein Mineralwasser als magnesiumhaltig bezeichnen. Mit Hilfe von Calcium festigt unser Körper Knochen und Zähne. Enthält ein Mineralwasser mehr als 150 mg pro Liter, nennt man es calciumhaltig. Natrium reguliert den Wasserhaushalt im Körper. Erst ab einer Konzentration von 200 mg pro Liter darf ein Wasser „natriumhaltig“ heißen. Wenn Sie nicht wissen, wie hoch der Mineralstoffgehalt Ihres Lieblingswassers ist, können Sie das hier nachlesen.

Deswegen braucht der Körper Wasser

Aber nicht nur die Mineralstoffe machen Mineralwasser so gesund. Auch die Flüssigkeit selbst hat wichtige Aufgaben im Körper: Sie reguliert den Blutkreislauf und die Körpertemperatur. Außerdem transportiert Wasser Nähr- und Abbaustoffe. Obwohl der Körper zu 80 Prozent aus Wasser besteht, hat er nur geringe Reserven. Das erklärt, warum man nur vier Tage überleben kann, ohne etwas zu trinken.

Bis zu zweieinhalb Liter Wasser scheidet ein gesunder Mensch täglich aus – ganz ohne Belastung. Wenn wir uns anstrengen, schwitzen oder auch krank sind, erhöht sich der Verlust. Um das verlorene Wasser auszugleichen, müssen wir etwa eineinhalb Liter am Tag trinken. Die restliche Menge nehmen wir durch die Nahrung auf. Sobald dem Körper Wasser fehlt, es reicht schon ein Liter, lässt die Konzentrationsfähigkeit und Ausdauerleistung nach. Bei vier Litern bekommt der Kreislauf Probleme: Der Puls steigt und der Blutdruck sinkt.

Wissenswertes über Mineralwasser

  • Wasserbrunnen in der Nähe: Mineralwasser aus der Region ist sehr umweltfreundlich. Denn kurze Transportwege bedeuten geringere CO-Ausstöße. Welcher Brunnen in Ihrer Nähe ist, können Sie hier nachschauen.
  • Prost! Wir trinken immer mehr Mineralwasser: 2011 lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei 135,5 Litern. Unsere Nachbarn trinken weniger Mineralwasser: In der Schweiz sind es 111 Liter und in Österreich sogar nur 89 Liter.
  • Mit Mineralwasser kochen: Nicht nur zum Trinken: Mit Mineralwasser kann man auch kochen und backen. Die Kohlensäure macht Kuchenteig, Rührei und Kartoffelpüree locker. Und Gemüse verliert weniger Farbe, wenn es in Mineralwasser gedünstet wird. Anstatt Öl: In einer beschichteten Pfanne lassen sich auch Fleisch und Fisch in Wasser anbraten. Gießen Sie dafür etwa ein Glas sprudelndes Mineralwasser in die heiße Pfanne. Wenn das Wasser anfängt zu dampfen, können Sie das Fleisch in die Pfanne geben. Das Wasser sollte nicht vollständig verdampfen, schütten Sie gegebenenfalls noch etwas nach.
  • Das kann beim Lagern von Mineralwasser passieren: Plastikflaschen lassen sich nicht so lange lagern wie Glasflaschen. Der Grund: Nach etwa sechs Monaten gelangt der Stoff Acetaldehyd aus dem Plastik ins Wasser. Das schmeckt dann fruchtig-süß. Diese kleinen Mengen Acetaldehyd sind jedoch nicht giftig. Ein weiterer Nachteil von Plastikflaschen: Da Plastik nicht absolut dicht ist, entweicht die Kohlensäure schneller als bei Glasflaschen.
  • Glas? PET? Nur weil man für eine Flasche Pfand bezahlt, wird diese nicht zwangsläufig recycelt. So werden aus den PET-Flaschen hauptsächlich Textilfasern hergestellt. Mehrweg-Plastikflaschen sind etwas stabiler und kosten 15 Cent Pfand. Sie können bis zu 25-mal befüllt werden. Glasflaschen werden etwa 50-mal befüllt, bevor sie eingeschmolzen werden.
  • Wie lange ist Mineralwasser haltbar? Auf jeder Wasserflasche steht ein Mindesthaltbarkeitsdatum – das ist gesetzlich vorgeschrieben. Meist sind es zwei Jahre. Aber eigentlich ist Wasser an sich unbegrenzt haltbar. Bei geöffneten Flaschen ist das etwas anders. Diese sollten Sie innerhalb weniger Tage austrinken. Lagern Sie das Mineralwasser währenddessen kühl und dunkel. Beim Öffnen oder Trinken aus der Flasche können Mikroorganismen ins Wasser gelangen und sich dort vermehren. Im schlimmsten Fall können diese gesundheitsschädigend sein.
  • Keine Zitrone ins Glas: Eine Scheibe Zitrone im Glas gibt Mineralwasser einen extra Frische-Kick. Doch vorsichtig: Oft sind die Schalen der Früchte chemisch behandelt. Lieber einen Spritzer Zitronensaft nehmen oder auf Biofrüchte zurückgreifen.

Interview mit Prof. Dr. Nicolai Worm:

"Nichts ist so wichtig wie Wasser"

Wasser kommt doch auch aus dem Hahn: Kann ich das nicht trinken? Natürlich kann man auch Leitungswasser trinken, denn es unterliegt ebenfalls strengen Kontrollen. Es handelt sich hierbei aber um ein aufbereitetes und von den Wasserwerken gereinigtes Wasser und ist kein natürliches Produkt wie Mineralwasser. Und es hat meist nur eine geringe Mineralisierung. Warum ist Mineralwasser so gesund? Mineralwasser ist ein reines Naturprodukt und stammt aus vor Verunreinigungen geschützten Vorkommen. Es weist viele wichtige Mineralien und Spurenelemente auf, die der Körper nicht selbst bilden kann. Außerdem enthält Mineralwasser weder Kalorien noch Koffein oder künstliche Zusatzstoffe und ist so unberührt und rein wie kein anderes Getränk. Mineralwasser bedarf sogar einer amtlichen Kennzeichnung. Kann man zu viel Mineralwasser trinken? Wenn man viel trinkt, muss der Körper auch wieder viel Wasser ausscheiden. Wenn das Getränk mineralienarm ist, könnte das dazu führen, dass dem Körper mit der Zeit wichtige Elektrolyte, allen voran Natrium, Kalium und Magnesium, entzogen werden. (bor)
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Mineralwasser natürlich? Aber nur von der Quelle! Ansonsten wird erst einmal chemisch die natürliche Kohlensäure entzogen und später wieder hinzugefügt! Außerdem ist Wasser ein Allgemeingut und sollte nicht vermarktet werden! Unsere Familie und mittlerweile auch ein großer Freundeskreis trinken nur noch das wesentlich bessere Leitungswasser!
 
Hallo Herr Prof.Dr.Nicolai Worm, ist Ihnen bekannt, dass von den 43 Stoffen die über die Trinkwasserverordnung geprüft werden, obwohl sich über 80.000 chemische verbindungen im Trinkwasser befinden die meisten davon Gifte für den menschlichen Körper sind? Den Wasserwerken ist also bekannt das Gifte im Trinkwasser sind, dessen Grenzwerte seit Jahrzehnten immer weiter angehoben werden. Und wussten Sie auch das die Mineralwasserverordnung der von Ihnen angeprisenen tollen Mineralwässern nur noch 15 Stoffe prüft und das auch nur vor der Abfüllung? Und wussten Sie auch das die Grenzwerte der Mineralwasserverordnung teilweise bis zum 10.000-fachen höher sind wie bei der Trinkwasserverordnung? Vielleicht erklärt das die Frage, warum in Deutschland kein einziges von Ihnen so toll angeprisenes Mineralwasser das Wort Trinkwasser auf der Flasche stehen hat, weil es keins ist, denn nach der Trinkwasserverordnung würden fast alle Mineralwässer durchfallen. Sicher wissen Sie auch, das man deutsche Mineralwässer in Österreich und in der Schweiz in keinem Discounter bekommt, weil die unsere so tollen Wässer nicht verkaufen dürfen da die Grenzwerte einiger Stoffe viel zu hoch sind? Und Ihre Aussage das es so tolle Mineralien gibt im Mineralwasser die der Körper zum Leben braucht ist für einen Prof.Dr. sehr peinlich, denn um den täglichen Bedarf an Mineralien zu decken müsste man als Mensch von diesen tollen Mineralwässern ca. 400 Liter trinken um damit seinen Mineralhaushalt zu decken, das schafft nicht einmal eine Kuh. Selbst Sie als Prof. Dr. wissen das man mit Mineralwasser fast Null an Mineralbedarf decken kann. Und wie steht es mit der tollen Kohlensäure in den Mineralwässern? Sind wir nicht eh schon alle extrem übersäuert, wozu dann bitte noch Kohlensäure trinken und noch mehr zu übersäuern, damit die Dr.-herren mehr kranke Menschen bekommen um an Ihnen die Pharmalobby zu testen? Gut es gibt ja auch noch stille Wässer, werden Sie jetzt sagen, ja leider sind die mit Kobald60 und Radium betrahlt um nicht zu verkeimen, was übrigens der Sinn der Kohlensäure ist, der Keimschutz. Und bestrahlte Wässer sind sicher sehr gesund Herr Prof.Dr.-ich habe mich von den Lobbys kaufen lassen, um solchen unqulifizierten hochwissenschaftlichen Müll unter das Volk zu bringen. In diesem Sinne guten Durst Herr Prof.Dr. ich hoffe Sie schaffen von den gesunden Mineral und leitungswässern am Tag so 50-100 Liter damit sie es schnell schaffen an Schläuchen und piependen Maschienen zu landen, wo Sie scheinbar die menschen gern hätten denen Sie solchen Mist erklären.
 
Mineralwasser gesund!!!!! Leitungswasser geprüft und gesund!!!! Beide Aussagen vom Herrn Prof.Worm falsch,lebendiges Trinkwasser egal in welcher Form-ist Löse-,Schwemm- und Reinigungsmittel für unseren Körper, im Gegensatz zur häufigen Meinung werden die Mineralien in keiner Art und Weise vom Körper verwertet. Im Gegenteil sie schaden, weil sie sich in den Venen,Arterien, Lymphen und dem Zellzwischengewebe ablagern.( Verschlackung/Verkalkung) Nur reinstes Wasser, ohne anorg.Zusatzstoffe erfüllt die Haupt- Aufgabe im Körper, nämlich die Reinigung!!!! Leitungswasser gesund, wo leben sie denn, träumen sie weiter, haben sie mal gehört, das man Wasser messen kann! Messwert ppm, der obere Grenzwert lag vor 20/30Jahren noch bei 200, bei Überschreitung ist Gefahr im Verzug, nun raten sie mal, wie der Grenzwert heute ist, 1200 !!!!!!! Warum wohl !!!! Lt.WHO soll der Wert 60 ppm betragen, damit das Wasser die Aufgabe im Körper erfüllen kann, nämlich zu reinigen. Übrigens Mineralien sollte man über Obst und Gemüse aufnehmen.(es gibt auch beste basische Mineralpulver, wenn man die Depots zusätzlich auffüllen möchte)
 
Oben im Artikel wird beschrieben, dass Mineralwasser u.a.Magnesium enthält. Im anschliessenden Artikel beschreibt Prof. Dr. Nicolai Worm: Wenn man viel trinkt, muss der Körper auch wieder viel Wasser ausscheiden. Wenn das Getränk mineralienarm ist, könnte das dazu führen, dass dem Körper mit der Zeit wichtige Elektrolyte, allen voran Natrium, Kalium und Magnesium, entzogen werden. Was stimmt jetztder erste oder der zweite Beitrag? Mit freundlichem Gruss Doris aus Lossburg.
 
Leitungswasser ist nicht zwangsläufig aufbereitetes Wasser. In Ballanungszentren wird sicherlich mehr aufbereitetes Wasser oder aus Uferfilltraten genutzt als noch in ländlichen Bereichen, wo auch noch Quellwasser zur Verfügung steht.Man sollte sich schon beim örtl. Wasserwerk erkundigen. Oder wollen wir Firmen wie Nestle noch reicher machen, als sie schon sind?

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