Himbeeren: Rezepte und Wissen | EAT SMARTER
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Himbeeren

Was man über Himbeeren wissen sollte Was man über Himbeeren wissen sollte

Gesunde Himbeeren: Erfahren Sie in der Warenkunde von EAT SMARTER, was die Beeren so gesund macht.

Das sollten Sie über Himbeeren wissen

Himbeere ist nicht gleich Himbeere - wer im Wald die inzwischen seltenen kleinen, unvergleichlich aromatischen Wild-Exemplare erwischt, kann sich glücklich schätzen. Alle anderen müssen sich mit der kultivierten Gartenversion trösten. Geschmacklich unterliegen sie ihren köstlichen Verwandten zwar. Dennoch gehören sie nicht ohne Grund zu den heiß begehrten Beerensorten!

Leuchtend rote Farbe, betörender Duft und jede Menge Dornen an den Zweigen: Die Ähnlichkeiten von Himbeeren mit Rosen sind keineswegs zufällig, sondern beruhen auf einer direkten botanischer Verwandtschaft. Apropos Botanik: Mit ihren vielen kleinen, eng aneinander liegenden Früchtchen gehört die Himbeere eigentlich gar nicht zu den Beeren, sondern zu den sogenannten Sammelsteinfrüchten.

Ihre heutige Größe verdanken Himbeeren modernen Zuchtmethoden und den daraus entstandenen Sorten. In früheren Zeiten kannte man ausschließlich Waldhimbeeren, die sehr viel kleiner sind. Eins haben aber große Himbeeren aus Kulturen mit ihren vergleichsweise winzigen Urahnen aus dem Wald gemeinsam: Weil sie auf Druck extrem empfindlich reagieren, muss man sie per Hand ernten.

Wichtig: Wer im Wald auf die Suche nach wilden Himbeeren geht, sollte nur in Gegenden sammeln, die wenig von Umweltgiften wie Industrie- oder Autoabgasen belastet sind!

Saison: Himbeeren kommen das ganze Jahr entweder aus Übersee oder aus dem Treibhaus über auf den Markt. Am besten schmecken sie aber, wenn sie bei uns Saison haben, also von Juni bis August geerntet werden.

Geschmack: Haben sie den perfekten Reifegrad, überzeugen Himbeeren mit süßem und vollem Aroma plus einem angenehmen Hauch Säure. Werden sie dagegen zu früh gepflückt, überwiegt die Säure.

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der Himbeere liegt in Nord-, Mittel- und Osteuropa sowie in Teilen Asiens.

Wie gesund sind eigentlich Himbeeren?

Obst ist gesund, das wissen wir alle. Himbeeren gehören aber im Vergleich mit vielen anderen Sorten zu den absoluten Spitzenreitern: Sie stecken prallvoll mit einem ganzen Paket an nützlichen Nährstoffen. Neben Provitamin A und B-Vitaminen liefern 100 g Himbeeren beispielsweise mit 25 mg Vitamin C etwa ein Viertel unseres Tagesbedarfs. Auch Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium stecken reichlich in Himbeeren.

Der Mix aus Säuren und Gerbstoffen in Himbeeren kann der Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit helfen und fiebersenkend wirken.

Besonders bemerkenswert ist aber der üppige Anteil von Flavonoiden wie z.B. Quercetin und Kämpferol in Himbeeren. Diese natürlichen Farbstoffe sind berühmt dafür, dass sie die Körperzellen vor schädigenden Einflüssen schützen und auf Herz und Kreislauf eine positive Wirkung ausüben.

Der hohe Gehalt an Pektin, einem für Magen und Darm besonders günstigen und gut bekömmlichen Ballaststoff, erhöht den Fitnessfaktor von Himbeeren außerdem.

Nährwerte von Himbeeren pro 100 g  
Kalorien 33
Eiweiß 1,3 g
Fett 0,3 g
Kohlenhydrate 4,8 g
Ballaststoffe 4,7 g

Himbeeren – gut zu wissen:

Die in Himbeeren enthaltenen natürlichen Fruchtsäuren sorgen für den hohen Vitamin-C-Gehalt, können aber bei einem empfindlichen Magen zu Beschwerden führen. Vorsicht ist bei Himbeeren geboten, wenn Sie an einer Histamin-Unverträglichkeit leiden.

Einkaufs- und Küchentipps für Himbeeren:

Einkauf: Nur einwandfreie und ausgereifte Himbeeren kaufen; je reifer die Himbeeren sind, desto weniger Salicylsäure enthalten sie.

Waldhimbeeren lediglich in Gegenden sammeln, die wenig von Umweltgiften (Industrie- oder Autoabgase) belastet sind.

Lagerung: Reife Himbeeren brauchen viel Fingerspitzengefühl beim Umgang. Auf Wärme reagieren sie rasch mit Schimmel, zu viel Druck macht sie schnell matschig. Am besten verbraucht man frische Himbeeren also möglichst bald und lagert sie bis dahin locker auf einem großen Teller ausgebreitet und kühl.  

Vorbereiten: Da Himbeeren nicht mit Erde in Berührung kommen, ist Waschen an sich überflüssig. Verlesen genügt in aller Regel: Einfach eventuelle Blattreste und angeschimmelte Himbeeren aussortieren und entsorgen.

Wer Himbeeren trotzdem waschen möchte, kann sie vorsichtig in einer Schüssel mit Wasser schwenken. Anschließend locker in einem großen Sieb verteilen, abtropfen und zum Schluss noch auf Küchenpapier nachtrocknen lassen.

Zubereitungstipps für Himbeeren

Keine Frage: Eine üppig belegte Himbeertorte ist für viele die schönste Art, die feinen Früchtchen zu genießen. Aber Eis, Cremes, Joghurt oder Quarkspeisen und Obstsalate bekommen mit Himbeeren das gewisse edle Etwas. Aus reifen Himbeeren lassen sich außerdem köstliche Konfitüren oder Gelee machen. Apropos Reife: Selbst schon etwas matschige Himbeeren sind zum Wegwerfen viel zu schade – sie eignen sich perfekt, um daraus leckeres Himbeermark zuzubereiten!

Echte Fans geben Himbeeren außerdem gerne einen Ehrenplatz in der herzhaften Küche und aromatisieren damit Salate, Essig oder feine Soßen zu Geflügel und Kalbfleisch.

Rezepte mit Himbeeren:

Rezepte mit Himbeeren finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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