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Kürbiskernöl

Kürbiskernöl - das Beste vom Kürbis Kürbiskernöl - das Beste vom Kürbis

Warenkunde Kürbiskernöl: Was man über Kürbiskernöl wissen muss und warum es gesund ist.

Sie mögen gerne Kürbiskerne? Dann werden Sie das dunkelgrüne Öl daraus lieben! Denn im Kürbiskernöl steckt das konzentrierte Aroma der leckeren Samen des Gartenkürbis, getoppt von einer feinen Röst-Note und einem geradezu betörenden Duft.   

Das sollten Sie über Kürbiskernöl wissen

Das Feinste vom Kürbis sind seine Kerne, das Feinste von den Kernen ist das daraus gewonnene Öl: Tiefgrün und dickflüssig kommt es aus der Kaltpressung und verbreitet ein hinreißend nussiges Aroma, das nicht zuletzt der Röstung der Kerne zu verdanken ist. Kein Wunder, dass viele Profiköche damit gern Salate und Vorspeisen krönen. Zum Kochen und Backen ist Kürbiskernöl zu kostbar, denn dabei würde das meiste seiner sehr wertvollen Inhaltsstoffe zerstört. Ziemlich kostspielig wäre das Kochen mit Kürbiskernöl außerdem, denn unter etwa 7 Euro ist eine kleine Karaffe nicht zu haben. Erstklassige Sorten aus kleinen Pressungen können auch locker 11-12 Euro und mehr kosten! Das hat gute Gründe: Zum einen ist die verfügbare Menge begrenzt, da Kürbiskernöl noch immer in eher kleinen, traditionellen Ölmühlen gepresst wird. Zum anderen ist die Herstellung sehr aufwendig: 30 Kürbisse beziehungsweise rund 2,5 kg Kerne braucht man, um einen einzigen Liter Öl zu gewinnen!

Hinzu kommt, dass die Samen des speziellen Gartenkürbisses bis heute nur per Hand aus dem Fruchtfleisch gewonnen werden können. Pro Kürbis bleiben bei dieser Arbeit bis zu 100 Kerne übrig, die anschließend gesäubert, gewaschen und bei 50 °C getrocknet werden. Erst dann können sie gemahlen und anschließend können sie gemahlen werden. Das dabei entstehende „Mehl“ mischt man mit Wasser und Salz angerührt und röstet den Mix unter ständigem Rühren, damit sich das in den Kernen enthaltene Eiweiß vom Öl trennt. Übrig bleibt der sogenannte Ölkuchen, der noch warm in hydraulische Pressen wandert, die aus dem Brei jeden Tropfen des tiefgrünen Öls herausholen. Ganz zum Schluss lässt man das frisch gepresste Öl noch einige Tage stehen, bis sich alle Trübstoffe am Boden abgesetzt haben. Erst dann kommt das Kürbiskernöl in Flaschen.

Geschmack: Das dank reichlich Chlorophyll intensiv grüne Kürbiskernöl schmeckt sehr aromatisch und nussig.

Herkunft: Noch bis vor etwa 40 Jahren kannte man Kürbiskernöl fast ausschließlich in der österreichischen Steiermark. Bis heute ist bei Kennern das tief dunkelgrüne Kürbiskernöl von dort am begehrtesten, denn seine Qualität ist so hoch, dass es sogar eine eigene Bezeichnung dafür gibt: „g.g.A“, also „geschützte geographische Angabe“ steht auf den Etiketten von steirischem Edelöl. Das garantiert 100-prozentige Reinheit und höchsten Standard in Sachen Aroma und Inhaltsstoffe. Die speziellen Ölkürbisse für die Ölgewinnung werden inzwischen aber auch im Burgenland, in Slowenien, Ungarn und Russland angebaut.

Saison: Die Kürbisse für das feine Kürbiskernöl werden zwar im Herbst geerntet, Kürbiskernöl selbst allerdings hat keine spezielle Saison. Denn einmal gewaschen und getrocknet, kann man Kürbiskerne lange lagern und daraus jederzeit Öl pressen.

Wie gesund ist eigentlich Kürbiskernöl?

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Hauptinhaltsstoffe von Kürbiskernöl – allen voran Linolsäure, Phytosterine und mehrfach ungesättigte Fettsäuren – den Cholesterinspiegel senken helfen und vorbeugend gegen Herz- und Kreislauferkrankungen wirken. Ob sie auch die Manneskraft stärken, wie oft behauptet wird, ist noch umstritten. Immerhin haben aber Tierversuche ergeben, dass Kürbiskernöl positive Wirkung auf die Prostata zeigt. Der hohe Gehalt von Vitamin E in Kürbiskernöl hat außerdem einen günstigen Effekt als natürliches zellschützendes Anti-Aging-Mittel.

Nährwerte von Kürbiskernöl pro 100 ml   
Kalorien 830
Eiweiß 0 g
Fett 93 g
Kohlenhydrate 0 g
Ballaststoffe 0 g

Kürbiskernöl - gut zu wissen:

Verbraucherschützer warnen vor Etikettenschwindel beim kostbaren Kürbiskernöl. So haben Tests einer österreichischen Konsumentenzeitschrift ergeben, dass in vielen Fällen die Kerne für angeblich echt österreichisches Öl in Wahrheit aus China oder Russland stammen. Die Berliner Stiftung Warentest empfiehlt darum: „Um beim Einkauf nicht übers Ohr gehauen zu werden, sollten Liebhaber von Kürbiskernöl auf das EU-Siegel „geschützte geografische Angabe“ achten. Der Test zeigt: Darauf ist meist Verlass.“

Einkaufs- und Küchentipps für Kürbiskernöl:

Einkauf: Gute Kürbiskernöle, da sind sich Fachleute und Gourmets einig, erkennt man daran, dass sie dezent nussig, aber keinesfalls nach Fett oder gar ranzig riechen. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Dickflüssigkeit – zerfließt das Öl schnell, liegt der Verdacht auf gestreckte, minderwertige Ware nahe. Ein bitterer Nachgeschmack ist ebenfalls ein Zeichen für mindere Qualität. Sehr preiswertes Kürbiskernöl ist ein Grund zu Misstrauen - die Stiftung Warentest wies im Sommer 2012 darauf hin, dass echtes österreichisches bzw. steirisches Öl seinen Preis hat: „Das günstigste im Test kostet 19 Euro pro Liter“.

Lagerung: Damit das kostbare Kürbiskernöl seine hohe Qualität bewahrt, sollte man es pfleglich behandeln. Lagern Sie die Flasche oder Karaffe nach Anbruch dunkel und kalt, möglichst im Kühlschrank, und verbrauchen Sie es am besten innerhalb von 2-3 Monaten.

Zubereitungstipps für Kürbiskernöl: Kürbiskernöl eignet sich nicht zum Kochen, Braten und Backen. Am meisten haben Sie von seinem tollen Aroma und den gesunden Inhaltsstoffen, wenn Sie Kürbiskernöl für einen üppigen steirischen Salat, ein raffiniertes Pesto, oder einen aromatischen Kürbiskernquark nehmen. In der warmen Küche hat Kürbiskernöl zwar eigentlich nichts zu suchen, aber es gibt eine kleine Ausnahme von dieser Regel: Wenn Sie vor dem Servieren einen kleinen Schuss kaltgepresstes Kürbiskernöl unter ein feines Kürbispüree, über gegartes Gemüse oder in eine Cremesuppe geben, schadet das natürlich nicht!

Rezepte mit Kürbiskernöl:

Rezepte mit Kürbiskernöl finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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