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Petersilienwurzel

Nicht nur für die Suppe: Petersilienwurzel Nicht nur für die Suppe: Petersilienwurzel

Warenkunde Petersilienwurzel: Was man über die Petersilienwurzel wissen muss und warum Sie so gesund ist. Hier klicken!

Im Suppengrün kennt sie jeder, aber als Gemüse fristet die Petersilienwurzel ein Schattendasein. Sehr schade, denn sie kann kulinarisch viel mehr als Brühen und Suppen Geschmack zu geben! Und gesundheitlich ist sie auch nicht zu verachten, wie unsere Warenkunde zeigt.

Das sollten Sie über Petersilienwurzel wissen

Wer einen Bummel über den Wochenmarkt macht, sollte mal Ausschau nach den würzigen Wurzeln halten. Mit etwas Glück entdecken Sie sicher beim einen oder anderen Gemüsestand welche, denn in den letzten Jahren hat es sich nicht nur in Biobauern-Kreisen herum gesprochen, dass Petersilienwurzel wieder gefragt sind. Wie so häufig haben kreative Profiköche dem uralten Gemüse ein glanzvolles Comeback beschert. Aus gutem Grund: Petersilienwurzeln schmecken intensiv-würzig und dabei dennoch fein; sie sind rasch gar, passen zu fast allem und sind vielseitig zuzubereiten.

Botanisch gehören Petersilienwurzeln übrigens zu den Doldenblütlern; mit der Blattpetersilie sind sie eng verwandt. Solange ihre glatten Blätter jung und zart sind, kann man sie ähnlich wie „echte“ Petersilie gehackt über so ziemlich jedes Gericht streuen.

Herkunft: Die Petersilienwurzel ist zwar in Ost- und Nordeuropa besonders beliebt, stammt aber ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wurde schon von den Römern als Kraftkost nicht nur für die Gladiatoren geschätzt.

Saison: Petersilienwurzel gehört zu den klassischen Wintergemüsesorten: Man bekommt sie ab Ende Oktober bis in den Februar hinein.

Geschmack: Wer es aufgrund des Namens schon vermutet hat, liegt richtig: Petersilienwurzel schmeckt stark nach Petersilie und hat ein sehr würziges Aroma.

Wie gesund ist eigentlich Petersilienwurzel?

Die zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe der Petersilienwurzel bewogen sogar Karl den Großen, ihren Anbau per Dekret zu befehlen. Neben B-Vitaminen, Eiweiß, Kalzium und Eisen enthalten die gelblich-weißen bis hellbraunen Wurzeln vor allem eine dicke Portion Vitamin C: Mit einer Portion Petersilienwurzel (200 g) decken wir unseren täglichen Bedarf schon zu über 80 %! Ihr intensiv würziges Aroma stammt übrigens von ätherischen Ölen, die das Gemüse – im Gegensatz zu manch anderem Wintergemüse – besonders gut bekömmlich machen und unter anderem auch die Funktion der Nieren unterstützen.

Nährwerte von Petersilienwurzel
pro 100 Gramm
 
Kalorien 40
Eiweiß 2,9 g
Fett 0,5 g
Kohlenhydrate 6 g
Ballaststoffe 4 g

Einkaufs- und Küchentipps für Petersilienwurzel

Einkauf: Seien Sie bei Petersilienwurzel ruhig pingelig. Denn im Suppengrün mag ja eine schlappe Petersilienwurzel für Nicht-Puristen eben noch angehen. Wenn man das Gemüse aber zum Hauptdarsteller machen möchte, sollten die würzigen Wurzeln schön fest, glatt und knackig sein. Sonst noch wissenswert: Kleine Wurzeln machen zwar etwas mehr Arbeit beim Putzen und Schälen, dafür schmecken sie aber besonders zart.

Lagerung: In ein feuchtes Tuch gewickelt hält sich Petersilienwurzel gut bis zu etwa 1 Woche frisch.

Vorbereitung: Alles was Sie brauchen, ist ein Sparschäler – damit schälen Sie die Petersilienwurzel zunächst am dünnen, unteren Ende und dann am oberen, dicken Ende mit dem Sparschäler rundherum gründlich ab. Danach noch die Enden abschneiden und zum Schluss die Petersilienwurzel kurz abspülen, leicht trockenschütteln - und je nach Rezept in Scheiben, Stifte oder Würfel schneiden. Sie wollen sich das mal ganz genau ansehen? Da empfehlen wir unser Kochschul-Video!

Zubereitungstipps für Petersilienwurzel:

Ob als Cremesuppe, glasiert mit Honig zu Wild und Geflügel, mit Crème fraîche püriert – das typische Wintergemüse macht was her und sorgt bei Gästen für angenehme Überraschung. Äußerlich ähneln die eher unscheinbaren Wurzeln den Pastinaken, ihre Form erinnert außerdem an Möhren – und ganz ähnlich kann man sie auch zubereiten. Zum Beispiel: Einfach putzen, in dünne Scheiben schneiden und in wenig Wasser mit Butter dünsten – noch etwas gehackte Petersilie drüber und fertig ist eine feine Beilage zu Geflügel oder zum Kotelett. Eine besonders köstliche und raffinierte Variante bekommt man, wenn man das Gemüse zum Schluss in etwas Zucker karamellisiert oder mit Honig glasiert und mit Weinessig abschmeckt.

Kombiniert man die würzigen Wurzeln mit Kartoffeln, hat man im Handumdrehen ein leckeres Püree als Begleitung zu Fisch, Fleisch, Geflügel oder Ei: Für 4 Portionen 10 Petersilienwurzeln und 3 große Kartoffeln schälen, grob würfeln und mit wenig Flüssigkeit (halb Salzwasser, halb Milch) 15 Minuten weich garen. Butter dazugeben, salzen, pfeffern, mit frischem Muskat abschmecken und zu Püree zerstampfen.

Rezepte mit Petersilienwurzel:

Rezepte mit Petersilienwurzel finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

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(Koe)

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