Zwiebeln | EAT SMARTER
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Zwiebeln

Was man über Zwiebeln wissen sollte. Was man über Zwiebeln wissen sollte.

Zwiebeln bilden die Basis für viele Gerichte, denn sie sorgen für eine tolle Würze. Hier finden Sie die wichtigsten Fakten über Zwiebeln.

Bei Zwiebeln häufen sich die günstigen Eigenschaften. Das gilt für die braunen Haushaltszwiebeln genauso wie für rote und weißschalige Zwiebeln, für Schalotten und Frühlingszwiebeln. Diese vielen verschiedenen Sorten von Zwiebeln kennt man übrigens erst seit dem 15. Jahrhundert, als man in Holland mit speziellen Züchtungen begann. Die braune Haushaltszwiebel kannten hingegen schon die alten Ägypter. Was aber alle Zwiebeln gemeinsam haben: Sie liefern kaum Kalorien, enthalten weder Cholesterin noch Purine (Harnsäure) und Fett nur in Spuren. Dafür sind Zwiebeln eine sehr gute Quelle für Vitamine der B-Gruppe, für Vitamin C und den Mineralstoff Kalium. Ein Stoff in der Zwiebel hilft dem Körper sogar dabei, das Vitamin B1 zu verwerten, das wir mit anderen Lebensmitteln zu uns nehmen.

Es kommen noch weitere heilsame Wirkungen dazu: Die schwefelhaltigen ätherischen Öle tun dem Körper gut. Es sind natürliche Stoffe, die ähnlich wirken wie Antibiotika. Sie hemmen eine Reihe von krankmachenden Bakterien und Pilzen. Kleine dunkle Zwiebeln enthalten meist mehr von diesen Stoffen als helle Exemplare. Dicke Gemüsezwiebeln sind milder und bieten daher weniger von den wirksamen scharfen Stoffen. Die bakterienhemmende Wirkung der Zwiebel-Antibiotika erstreckt sich auf die Mundhöhle und den gesamten Verdauungstrakt. Es kommt noch besser: Je größer die Portion an Zwiebeln, desto besser für den Blutzucker. Das bewirken die schwefelhaltigen Biostoffe der scharfen Knolle. Sie sorgen dafür, dass dem Körper mehr Insulin als üblich zur Verfügung steht. Außerdem sind Zwiebeln eine Topquelle für Chrom. Ohne dieses bei Diabetikern oft knappe Spurenelement kann der Körper den Kohlenhydratstoffwechsel nicht perfekt regulieren.

Zwiebeln: gut zu wissen

Bei Zwiebeln gibt es kleine Nebenwirkungen, die nur wenigen Menschen zu schaffen machen. Wer gerade Zwiebeln gegessen hat, möchte vielleicht für eine Weile niemanden küssen. Bei manchen verursachen Zwiebeln auch lästiges Aufstoßen, wirken leicht blähend oder sind roh nicht gut verdaulich.

EAT SMARTER-Empfehlung:

Wer Zwiebeln mag, sollte sie oft verwenden. Etwa 1 Pfund Zwiebeln pro Woche soll nach amerikanischen Untersuchungen – bei sonst normaler Lebensführung – Herz und Gefäße schützen, die Blutfett- und Cholesterinwerte regulieren und das Blut flüssig halten. Außerdem soll dieses Quantum auch bei der Vorbeugung gegen Thrombose helfen. Zerkleinerte Zwiebeln nicht lange herumstehen lassen, sonst zersetzen sich die Wirkstoffe. Falls Sie rohe Zwiebeln nicht vertragen, dünsten Sie das Gemüse bei milder Hitze. Es ist dann allerdings etwas weniger wirksam.

Rezepte mit Zwiebeln

Rezepte mit Zwiebeln finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

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