Aprikose | EAT SMARTER
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Aprikose

Bei der Aprikose kommt es auf die optimale Reife an Bei der Aprikose kommt es auf die optimale Reife an

Wenn das keine Empfehlung ist: Im alten Persien – dem heutigen Iran – schwärmten sogar die Dichter von der Aprikose und besangen sie als „Samen der Sonne“. Was sie so gesund macht, Lesen Sie hier.

Das sollten Sie über Aprikose wissen

Sonne brauchen die feinen Früchtchen, die botanisch zum Steinobst gehören, auf jeden Fall reichlich: Sie wachsen nur bei warmem und trockenem Klima wirklich gut. Es gibt zahlreiche Aprikosensorten, die man vor allem je nach ihrer Reifezeit in frühe, mittelfrühe und späten Sorten aufteilt. Je nach Sorte unterscheiden sich Aprikosen in Größe und Farbe von Fruchtfleisch und Schale. Die Schale ist zwar häufig orange gefärbt, kann aber auch gelb sein und bei manchen Sorten rote „Sommersprossen“ haben. Das Fruchtfleisch ist ebenfalls variabel: Es kann fast weiß, gelb oder tieforangefarben sein. Aber unabhängig von der Farbe - bei optimaler Reife ist das Fleisch der Aprikose auf jeden Fall sehr saftig.

Interessant: In vielen Ländern wirft man die steinharten Kerne der Aprikose nicht etwa weg, sondern stellt wegen des mandelähnlichen Aromas daraus den Marzipanersatz Persipan und Liköre her.

Herkunft: Ursprünglich kommt die Aprikose aus China und aus dem Hochland zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer. Sie wächst aber heute auch in vielen anderen Ländern bzw. fast überall dort, wo es schön warm ist. Die meisten bei uns verkauften Aprikosen stammen aus Italien, Frankreich, Spanien, der Türkei und Griechenland. Im Sommer gibt es aber auch Aprikosen aus deutschem Anbau, die überwiegend in Süddeutschland gedeihen.

Geschmack & Konsistenz: Bei der Aprikose kommt es auf die optimale Reife besonders an: Stimmt der Erntezeitpunkt, haben Aprikosen einen hinreißend aromatischen, leicht mandelartigen und süßen Geschmack. Nicht ausgereifte Aprikosen dagegen können mehlig und fade schmecken.

Saison: Die Saison für Aprikosen beginnt in den Ländern rund ums Mittelmeer im Mai, in Deutschland erntet man dann Aprikosen ab Juli. Frische Aprikosen bekommen Sie bis in den Spätherbst hinein.

Wie gesund ist eigentlich Aprikose?

Auch wenn die Aprikose mit etwa 10 mg Vitamin C pro 100 g nicht direkt zu den Spitzenreitern gehört, lohnt es sich für Gesundheitsbewusste auf jeden Fall, sie zu naschen. Zum Ausgleich sind Aprikosen nämlich besonders reich an Provitamin A, das die Sehkraft stärkt und für eine gesunde, schöne Haut sorgt. In 100 g Aprikose stecken etwa 280 Mikrogramm des auch Beta-Karotin genannten Stoffs – mehr also als in den meisten anderen Früchten.

Nährwerte von Aprikosen pro 100 Gramm  
Kalorien 43
Eiweiß 1 g
Fett 0,1 g
Kohlenhydrate 8,5 g
Ballaststoffe 1,5 g

Einkaufs- und Küchentipps für Aprikose

Einkauf: Achten Sie beim Kauf von Aprikosen darauf, dass sie eine unverletzte, prall wirkende Haut haben. Falls sie einen aromatischen süßen Duft verströmen: Unbedingt zugreifen, denn dann sind sie vollreif und schmecken am besten.

Lagerung: Frische Aprikosen halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks etwa 1 Woche, werden dabei aber nicht unbedingt besser. Am leckersten schmeckt die Aprikose, wenn sie bei Zimmertemperatur liegen darf und entsprechend schnell gegessen wird.

Vorbereitung von Aprikose: Das Vorbereiten der Aprikose ist kinderleicht: Einfach waschen, gut trockentupfen, halbieren und den Stein herauslösen. So vorbereitet, können Sie die Aprikose dann je nach Rezept evtl. noch in Spalten oder Würfel schneiden.

Zubereitungstipps für Aprikose:

Für viele sind Marmelade und Obstkuchen mit Aprikose das Nonplusultra. Beides schmeckt ja auch wirklich toll, aber die Aprikose kann noch viel mehr! Im Iran und in arabischen Ländern liebt man sie zum Beispiel nicht nur in Desserts, Kuchen und Torten, sondern bereitet damit auch herzhafte Gerichte mit Lammfleisch oder mit Hähnchen zu. Raffiniert wird’s, wenn Sie Aprikosen zu Minutensteaks vom Kalb servieren. In der Grillsaison schmeckt auch eine kalorienarme, leicht exotische Aprikosen-Curry-Sauce aus reifen Sommerfrüchtchen; die Aprikose schmeckt aber auch hervorragend, wenn man sie wie hier mit Fisch und Gemüse kombiniert.

Mit Aprikosen können Sie außerdem natürlich auch vegetarisch kochen. Wir empfehlen zum Beispiel wärmstens unsere köstlichen Tofuschnitten mit Kürbiskernen und Aprikosen! In Österreich liebt man die dort „Marillen“ genannten Aprikosen auch als Füllung für leckere Knödel – zu Recht, wie unser Rezept für leckere Hefeklöße mit Beerensauce beweist.

Rezepte mit Aprikose:

Rezepte mit Aprikose finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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